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Fr, 08:20 Uhr
11.05.2001

nnz-Sport: Wacker und Eintracht mit Auswärtsspielen

Nordhausen (nnz). Der Kampf um den Verbleib in der Oberliga tritt für Eintracht Sondershausen in die entscheidende Phase. Für Wacker Nordhausen sind jedoch die Oberliga-Messen gesungen...

Noch hat es die Sondershäuser Elf von Burkhard Venth selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu schaffen. Voraussetzung dafür ist aber, daß aus den letzten drei Spielen mindestens noch fünf Punkte aus der Auswärtspartie in Hoyerswerda, dem Heimspiel gegen Chemnitz und zum Saisonschluß beim HFC geholt werden. Ansonsten ist man auf die Schützenhilfe der anderen abstiegsbedrohten Mannschaften angewiesen. Als Tabellenfünfzehnter müßte die Eintracht in die Relegation. Das wollen die Männer um Kapitän Krug unbedingt vermeiden.
Nach dem knappen, aber verdienten 1:0-Sieg über Bischofswerda stehen die Chancen, weiterhin in der vierthöchsten Liga zu spielen, für Sondershausen recht gut. Die 750 Zuschauer sahen eine zerfahrene und über weite Strecken niveauarme Partie, in dem Torraumszenen Mangelware blieben. Das Spiel fand hauptsächlich zwischen den Strafräumen beider Mannschaften statt. Kloth, der vorerst das letzte Spiel für Sondershausen machte, erzielte eine halbe Stunde vor Ultimo den Siegtreffer. Im Thüringen-Pokal-Halbfinale unterlag die Eintracht am vergangenen Dienstag beim Regionaligisten Rot Weiß Erfurt unerwartet hoch mit 1:5.

Auch Wacker 90 Nordhausen, muß am Wochenende ins Sachsenland reisen. Nach der deftigen 0:4-Heimpleite gegen den VfB Leipzig und der 0:5-Schlappe bei Dynamo Dresden im Nachholespiel am vergangenen Mittwoch sind die Chancen, heute bei Dresden-Nord einen Teilerfolg zu erringen, auf ein Minimum gesunken. Zwar gab man sich vor der Begegnung mit dem Tabellenzweiten keinen Illusionen hin, aber insgeheim hofften doch einige der 460 Zuschauer auf eine ähnliche Leistung wie gegen Plauen. Knapp eine halbe Stunde kämpften die Männer um Kapitän Jens Ludwig tapfer gegen die Leipziger Übermacht. Dann brachten zwei Schlafmützeneinlagen innerhalb von neunzig Sekunden die Leipziger mit 2:0 in Führung. Die wenigen Chancen, die Wacker in der zweiten Halbzeit durch Konter hatte, wurden überhastet vergeben. Dafür erzielten die Gäste noch zwei weitere Treffer. Positiv aus Wacker-Sicht die Leistungen des lauffreudigen Lars Pohl und des fleißigen, unermüdlich kämpfenden Dirk Malura.

Unverständnis rief allerdings die Gleichgültigkeit der Ornder beim Werfen von Knallkörper auf den Schlußmann der Gäste hervor. Was Wacker am wenigsten braucht, ist eine Platzsperre wegen ein paar Unverbesserlichen, die mit der gegenwärtigen sportlichen Situation der eigenen Mannschaft offensichtlich nicht fertig werden.
Autor: rh

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