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So, 18:59 Uhr
18.05.2014

Jusos zeigten Gesicht gegen Rechts

Am Sonnabend fand zum wiederholtem Male der sogenannte „Eichsfeldtag“ der NPD statt. Wie viele andere auch folgten die Jusos aus dem Landkreis Nordhausen dem Aufruf des Eichsfelder Bündnis gegen Rechts sich aktiv an der Gegendemonstration in Leinefelde zu beteiligen...

Protest in Leinefelde (Foto: Jusos) Protest in Leinefelde (Foto: Jusos)

Anika Gruner und Bettina Ahlers waren gerne nach Leinefelde gekommen: „Es ist wichtig, dass wir Gesicht zeigen. Diese Ideologie, die die immer noch nicht verbotene NPD verbreitet, muss endlich ein Ende haben. Nazis haben keinen Platz in unserer bunten, offenen Gesellschaft. Sie müssen endlich zum Auslaufmodell werden“, sagten beide Frauen im Nachgang des friedlichen Protestes.

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Ebenfalls gekommen war die Thüringer Sozialministerin Heike Taubert. Sie sagte zu Beginn der Kundgebung: „Es sei unsere Pflicht Gegendemonstrationen zu organisieren. Das, was uns zusammenhält ist, dass wir rechtsextremen, antisemitischen und antidemokratischen Parolen keinen Platz geben.“

Jakob von Weisäcker, Kandidat der SPD für das Europaparlament, unterstrich noch einmal die Wichtigkeit wählen zu gehen: „Mit der Wegnahme der 3% - Hürde kommt es auf jede einzelne Stimme an. Gehen sie zu Wahl und geben sie ihre Stimme einer demokratischen Partei. Rechtes Gedankengut darf keinen Platz finden. Nicht in Deutschland und schon gar nicht in Europa.“
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
18.05.2014, 20:17 Uhr
Hand drauf!
Ich gehe zur Wahl und mache an der richtigen Stelle mein Kreuz....
Und wenn ich auf allen Vieren dort hin kriechen muss!
Retupmoc
19.05.2014, 07:36 Uhr
Na endlich mal ein wahres Plakat
" Kein Platz für Nazis IM EICHSFELD " !

Das ist auch gut so ! Nur - jetzt wird mir klar, warum Ihr Perteimitglied Steinmeier in der Ukraine am Verhandlungsstisch mit Nazis sitzt und diese auch im Auftrag des Westens noch hofiert. Keine Nazis im Eichsfeld - aber in der Ukraine intressiert uns das ja nicht. Hauptsache wir können Raketen mit den Amis an der Grenze zu Russland stationieren.

Mich würde einmal, vor allen von den zur Wahl stehenden Jusos eine Stellungsnahme dazu interessieren, warum man dort mit Nazis und Antisemiten gemeinsame Sache macht? Aber da werde ich wohl bis zum St. Nimmerleinstag warten. Selbst Nazi ist heutzutage niht Nazi. Auch da gibt es schon Unterschiede.
Pe_rle
19.05.2014, 09:17 Uhr
Demokratie
"Gehen sie zu Wahl und geben sie ihre Stimme einer demokratischen Partei "
Herr Weisäcker hat ja wohl nicht seine Partei gemeint, demokratisch ist an der SPD schon lange nichts mehr.
und übrigens,Gegendemos bringen nichts, da muß schon mehr kommen
Wolfi65
19.05.2014, 09:37 Uhr
So ist es @Retupmoc
Wer anderer Meinung ist, als ein gewisses Heer von Gutmenschen, wird in die Rechte Schublade gestopft.
So etwas gab es auch schon im realen Sozialismus.
"Wer nicht für uns ist, der ist automatisch gegen uns".
Ein Jammer ist das mit der realen Demokratie.
Alle vier Jahre der selbe Katzenjammer.
Mit der Stärke einer wehrhaften Demokratie kann es ja dann gar nicht so weit her sein, wenn man vor politischen Kräften, jenseits der 5 Prozenthürde in panische Angst verfällt.
Paulinchen
19.05.2014, 13:31 Uhr
Man mag von mir denken, was man will.
Vor gerade mal 3 Tagen kam es in Leipzig zu einer Demo der Rechten. Die Leipziger, welche berechtigter Weise etwas gegen diese Demonstranten hatten, demonstrierten als Gegendemonstranten. Dann kam, was kommen musste. Der Zusammenstoß zwischen Polizei und beider „Demolager“.

Nur – was würde passieren, wenn man die Rechten ohne Widerstand durch die Städte und Gemeinden laufen ließe und die Polizei nur zur Sicherheit bei eventuellen Ausschreitungen und sonstigen Übergriffen auf Gebäude und Zufallspassanten eingreifen müsste. Dann hätten doch die Rechten kaum Beachtung bei ihrem „Alleingang“ gefunden und im Wiederholungsfall anderen Orts verlieren sie vielleicht die Lust an ihrem „Trachtenumzug“.

Dabei hätten wir weniger verletzte Zivilpersonen und Polizisten und obendrein noch Gelder für Sachbeschädigungen größeren Ausmaßes gespart.

Vielleicht hilft ja die Missachtung dieser Randgruppe mehr, als Gegendemonstrationen. Im TV ist es doch auch so – eine Sendung die keiner schaut, wird alsbald abgesetzt. Gebildete Menschen, wie wir nun mal sind, wissen doch wohin der Zug der Rechten fahren soll. Es käme auf den Versuch an.
Retupmoc
19.05.2014, 14:24 Uhr
Facebook
Bei Facebook hätten Sie jetzt ein " Gefällt mir " @ Paulinchen.
Wolfi65
19.05.2014, 15:49 Uhr
Genau Paulinchen
Man sollte die Rechten endlich in Ruhe und ohne die Randale der Gegendemonstranten durch die Städte Laufen lassen. Man wird sehen, was dann passiert. Ich weiß es jetzt schon.
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