Sa, 13:10 Uhr
17.05.2014
Startschuss für die 44. Roland Rallye
Auf dem Petersberg dröhnen heute die Motoren. 75 Rennfahrer haben sich in der Rolandsstadt eingefunden um ihr Können bei der 44. Roland Rallye zu messen. Die nnz war bei den ersten Starts des Tages dabei...
Da weder Oberbürgermeister Klaus Zeh noch Landrätin Birgit Keller heute zugegen waren, um das Rennen zu eröffnen, durfte der CDU Nachwuchs "Flagge" zeigen. Stellvertretend für den OB schwang Stadtrat- und Kreistagskandidatin Cornelia Wilhelm die erste Startflagge des Tages. In verschiedenen Klassen, geordnet nach Gewicht und Hubraum, werden im Laufe des Tages 75 Fahrzeuge an den Start gehen. Dabei fahren hier keine Vollblutprofis, sondern Semi-Professionelle Hobbyrennfahrer.
Ihren Fahrzeugen sieht man aber durchaus die Liebe zu ihrem Sport an. Und wer kein sicherer Fahrer ist, hat im Startfeld nichts verloren. Schließlich geht es um Geschwindigkeit.
"Mit 200 km/h über die Schotterpiste brettern, so schnell fahren andere nicht auf der Autobahn", sagte Heinz Sievert mit einem Lächeln. Die Rede war von einem der profiliertesten Fahrer, dem Finnen Jakko Keskinen, der auch zu den Favoriten gehört. Sievert organisiert seit 1982 die Roland Rallye und begleitet sie als Rennleiter. "Früher hatten wir Fahrzeuge am Start mit 60 PS, Trabant und Wartburg, heute sind da Autos auf der Strecke die haben bis zu 300 PS unter der Haube", erzählt der Rennleiter.
Überall dürfen die Teilnehmer ihre Fahrzeuge aber nicht ausreizen, auf dem Streckenabschnitt über den Zubringer muss nach StVO gefahren werden. Auf der neuen Schotterpiste bei Niedergebra können dann aber die Zügel losgelassen werden. "Die neue Strecke ist schwieriger zu fahren aber auf gar keinen Fall langsamer", versichert Sievers.
Die Rolandrallye kennt am Ende aber nicht einfach nur Sieger und Verlierer. Tatsächlich werden mehrere Wettkämpfe ausgetragen. Die Teams können Punkte für die Meisterschaftswertungen Hessen-Thüringen und Berlin-Brandenburg sammeln. Außerdem gehört die Nordhäuser Strecke zum Teil des Deutschlandweit ausgetragenen "Schotter Cups". Ebenso werden Wertungen für den Volvo und den BMW 318is Cup eingefahren.
Wer selber das richtige Rallyefeeling erleben möchte, der kann sich als Beifahrer in den Porsche 997 GT3 RS des prorallye Teams zeigen lassen, wie schnell ein Profi auf dem Gehege-Rundkurs fahren kann.
Welches Team am Ende zu den schnellsten gehört hat, wird man erst ab 21 Uhr in der Aula der Petersbergschule erfahren können. Bis dahin heißt es: Gas geben!
Angelo Glashagel
Autor: redDa weder Oberbürgermeister Klaus Zeh noch Landrätin Birgit Keller heute zugegen waren, um das Rennen zu eröffnen, durfte der CDU Nachwuchs "Flagge" zeigen. Stellvertretend für den OB schwang Stadtrat- und Kreistagskandidatin Cornelia Wilhelm die erste Startflagge des Tages. In verschiedenen Klassen, geordnet nach Gewicht und Hubraum, werden im Laufe des Tages 75 Fahrzeuge an den Start gehen. Dabei fahren hier keine Vollblutprofis, sondern Semi-Professionelle Hobbyrennfahrer.
Ihren Fahrzeugen sieht man aber durchaus die Liebe zu ihrem Sport an. Und wer kein sicherer Fahrer ist, hat im Startfeld nichts verloren. Schließlich geht es um Geschwindigkeit.
"Mit 200 km/h über die Schotterpiste brettern, so schnell fahren andere nicht auf der Autobahn", sagte Heinz Sievert mit einem Lächeln. Die Rede war von einem der profiliertesten Fahrer, dem Finnen Jakko Keskinen, der auch zu den Favoriten gehört. Sievert organisiert seit 1982 die Roland Rallye und begleitet sie als Rennleiter. "Früher hatten wir Fahrzeuge am Start mit 60 PS, Trabant und Wartburg, heute sind da Autos auf der Strecke die haben bis zu 300 PS unter der Haube", erzählt der Rennleiter.
Überall dürfen die Teilnehmer ihre Fahrzeuge aber nicht ausreizen, auf dem Streckenabschnitt über den Zubringer muss nach StVO gefahren werden. Auf der neuen Schotterpiste bei Niedergebra können dann aber die Zügel losgelassen werden. "Die neue Strecke ist schwieriger zu fahren aber auf gar keinen Fall langsamer", versichert Sievers.
Die Rolandrallye kennt am Ende aber nicht einfach nur Sieger und Verlierer. Tatsächlich werden mehrere Wettkämpfe ausgetragen. Die Teams können Punkte für die Meisterschaftswertungen Hessen-Thüringen und Berlin-Brandenburg sammeln. Außerdem gehört die Nordhäuser Strecke zum Teil des Deutschlandweit ausgetragenen "Schotter Cups". Ebenso werden Wertungen für den Volvo und den BMW 318is Cup eingefahren.
Wer selber das richtige Rallyefeeling erleben möchte, der kann sich als Beifahrer in den Porsche 997 GT3 RS des prorallye Teams zeigen lassen, wie schnell ein Profi auf dem Gehege-Rundkurs fahren kann.
Welches Team am Ende zu den schnellsten gehört hat, wird man erst ab 21 Uhr in der Aula der Petersbergschule erfahren können. Bis dahin heißt es: Gas geben!
Angelo Glashagel


























