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Mi, 09:59 Uhr
14.05.2014

Zu Besuch bei den Floriansjüngern

Bei einer Info-Tour durch den Landkreis hat Birgit Keller in dieser Woche die Feuerwehren in Heringen und Bleicherode besucht. In Heringen, einer Feuerwehr mit überörtlichen Aufgaben im Stützpunktfeuerwehr-Konzept des Landkreises, kam die Landrätin bei einem Rundgang mit Kameraden ins Gespräch...

Rund 140 aktive Mitglieder haben die Wehren der Landgemeinde, zählt man Görsbach und Urbach dazu sind es etwa 180. „Stolz sind wir auf unsere starken Jugendfeuerwehren. In Auleben ist es uns jetzt gelungen, wieder eine Jugendwehr aufzubauen“, freute sich Bürgermeister Maik Schröter. Nachwuchsarbeit ist der Heringer Wehr besonders wichtig. Heringen hat die stärkste Jugendfeuerwehr im Landkreis, in allen Orten der Landgemeinde machen rund 60 Kinder und Jugendliche mit.

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Zusätzlich bringen die Kameraden in der Bambini-Feuerwehr den Kleinsten in der Kita die Themen Feuerwehr und Brandschutzerziehung näher. Insgesamt, mit Jugendfeuerwehr und Alters- und Ehrenabteilung, haben die Wehren der Landgemeinde rund 300 Mitglieder. Alle Fahrzeuge in den Garagen der Wehren der Landgemeinde wurden nach der Wende angeschafft, Technik aus DDR-Zeiten gibt es nicht mehr. Gebraucht wird noch eine Drehleiter, die momentan jedoch nicht finanzierbar ist. Untergebracht ist im Gerätehaus der Feuerwehr auch der DRK-Ortsverband Heringen. Hier ließ sich die Landrätin den Sanitätsgerätewagen GW San erläutern, der zum Sanitäts- und Betreuungszug des Landkreises gehört und beispielsweise bei großen Schadensereignissen zum Einsatz kommt.

Außerdem besichtigte Birgit Keller die Feuerwehr Bleicherode, die gemeinsam mit Sollstedt die Stützpunktfeuerwehr West bildet. Stadtbrandmeister Burkhard Keil und Bleicherodes Bürgermeister Frank Rostek fragten nach der Umsetzung des Anschaffungskonzepts des Landkreises, um die Stützpunktfeuerwehren weiter auszustatten. Vorrangig steht in der Stützpunktfeuerwehr West ab 2016 die Anschaffung einer neuen Drehleiter auf der Agenda, kommen soll auch noch ein Hilfeleistungslöschfahrzeug.

Platz dafür wäre im Bleicheröder Feuerwehrgerätehaus, das mit Unterstützung des Landkreises von 2000 bis 2002 gebaut wurde. Zwei Drittel der Anschaffungskosten für Fahrzeuge im überörtlichen Brandschutz muss der Landkreis selbst stemmen, etwa ein Drittel kommt an Fördermitteln vom Land. „Ich hoffe, dass es uns gelingt, die Finanzierung bereitzustellen, um jährlich ein Fahrzeug für den überörtlichen Brandschutz anzuschaffen und dass wir dann auch immer Kameraden haben, die diese Fahrzeuge besetzen können“, sagte Birgit Keller.

Wichtig ist auch, dass die Arbeitgeber den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten wann immer möglich während der Arbeitszeit Einsätze ermöglichen. „Um dies zu unterstützen wäre auch eine Idee, engagierte Unternehmen, die Feuerwehrleute beschäftigen und sie auch immer wieder gehen lassen, wenn der Beeper losgeht, einmal gemeinsam zu ehren und ihnen zu danken“, regte Frank Rostek an. Firmen für die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren weiter zu sensibilisieren, ist auch ein Ziel von Landrätin Keller, die sich dazu mit dem NUV verständigen will.

Rund 140 Einsätze im Jahr fährt die Bleicheröder Wehr und ist beispielsweise auch für den Höllbergtunnel auf der A38 zuständig. In den drei Feuerwehren der Stadt, also Bleicherode, Obergebra und Elende gibt es rund 30 Nachwuchsbrandschützer, 60 aktive Einsatzkräfte und fast 30 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung. „Allen aktiven Ehrenamtlichen in den Freiwilligen Feuerwehren kann man nicht oft genug danke sagen, ich habe vor diesem Einsatz den höchsten Respekt“, so Keller. In der kommenden Woche will die Landrätin die Feuerwehren in Ellrich, die gemeinsam mit Hohenstein die Stützpunktfeuerwehr Nord bilden, und Niedersachswerfen, ebenfalls eine Feuerwehr mit überörtlichen Aufgaben, besuchen.
Landrätin Birgit Keller zu Besuch bei den Floriansjüngern (Foto: Jessica Pieper)
Landrätin Birgit Keller zu Besuch bei den Floriansjüngern (Foto: Jessica Pieper)
Landrätin Birgit Keller zu Besuch bei den Floriansjüngern (Foto: Jessica Pieper)
Landrätin Birgit Keller zu Besuch bei den Floriansjüngern (Foto: Jessica Pieper)
Autor: red

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