Sa, 18:52 Uhr
10.05.2014
Hausaufgaben machen
Thüringens Sozialministerin Heike Taubert (SPD) war heute auf Wahlkampftour im Landkreis Nordhausen unterwegs. Neben Wülfingerode war auch Nordhausen eine der Stationen. Und dort ging es sportlich zur Sache...
Die lokale SPD hatte, so wird es kolportiert, einen Termin mit Verantwortlichen von Wacker Nordhausen eingefädelt. Doch auch Nordhausens Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) wollte dabei sein und zumindest die Ministerin in seinem Verantwortungsbereich begrüßen. Und so entspann sich auf dem Gelände des Albert-Kuntz-Sportparks eine muntere Diskussion, die dann auch nicht mehr allzu sehr parteipolitisch geprägt war.
Hans-Joachim Junker, Mathias Geidel und Matthias Kunze erläuterten der Ministerin und auch der anwesenden Staatssekretärin Inge Klaan (CDU) kurz die jüngere Erfolgsgeschichte des Fußballvereins, insbesondere aber auch die Bemühungen und Erfolge bei der Nachwuchsarbeit. Sie machten die Gäste aus der Politik darüber hinaus auf notwendige Veränderungen im AKS aufmerksam.
"Wir berichteten von den Prioritäten, die es kurzfristig umzusetzen gilt, wie der Ertüchtigung des Hauptplatzes und dem Aufbau einer Flutlichtanlage", sagte Hans-Joachim Junker der nnz. Als nächsten Schritt müssen Wacker-Präsidium und die Verantwortlichen der Stadt Nordhausen die Konzeption zur Umgestaltung des AKS aufgreifen. In deren Mittelpunkt steht die Errichtung eines Funktionsgebäudes mit einem Aufwand von mehr als drei Millionen Euro. Doch das ist eher mittelfristige Zukunftsmusik.
Jetzt müssen entsprechende Beschlüsse für die erste Stadtratssitzung der neuen Legislatur vorbereitet werden, danach muss dieser Beschluss Bestandteil der Sportstättenkonzeption des Kreistages werden.
Sowohl Heike Taubert als auch Inge Klaan sicherten dem Verein und der Stadt ihre Unterstützung zu. Taubert wird sich für das kommende Jahr um Gelder aus der Sportförderung kümmern, Klaan schaut sich die verschiedenen Fördertöpfe im Zuge der Internationalen Bauaustellung (IBA) an.
Also wurde aus diesem als Wahlkampftermin anberaumten Besuch doch noch ein Gespräch, das seitens des Wacker-Präsidiums und der Stadt Nordhausen als überaus konstruktiv eingeschätzt wurde. "Wir als Verein müssen aber auch unsere Hausaufgaben erledigen", sagte Junker zum Abschluss.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redDie lokale SPD hatte, so wird es kolportiert, einen Termin mit Verantwortlichen von Wacker Nordhausen eingefädelt. Doch auch Nordhausens Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) wollte dabei sein und zumindest die Ministerin in seinem Verantwortungsbereich begrüßen. Und so entspann sich auf dem Gelände des Albert-Kuntz-Sportparks eine muntere Diskussion, die dann auch nicht mehr allzu sehr parteipolitisch geprägt war.
Hans-Joachim Junker, Mathias Geidel und Matthias Kunze erläuterten der Ministerin und auch der anwesenden Staatssekretärin Inge Klaan (CDU) kurz die jüngere Erfolgsgeschichte des Fußballvereins, insbesondere aber auch die Bemühungen und Erfolge bei der Nachwuchsarbeit. Sie machten die Gäste aus der Politik darüber hinaus auf notwendige Veränderungen im AKS aufmerksam.
"Wir berichteten von den Prioritäten, die es kurzfristig umzusetzen gilt, wie der Ertüchtigung des Hauptplatzes und dem Aufbau einer Flutlichtanlage", sagte Hans-Joachim Junker der nnz. Als nächsten Schritt müssen Wacker-Präsidium und die Verantwortlichen der Stadt Nordhausen die Konzeption zur Umgestaltung des AKS aufgreifen. In deren Mittelpunkt steht die Errichtung eines Funktionsgebäudes mit einem Aufwand von mehr als drei Millionen Euro. Doch das ist eher mittelfristige Zukunftsmusik.
Jetzt müssen entsprechende Beschlüsse für die erste Stadtratssitzung der neuen Legislatur vorbereitet werden, danach muss dieser Beschluss Bestandteil der Sportstättenkonzeption des Kreistages werden.
Sowohl Heike Taubert als auch Inge Klaan sicherten dem Verein und der Stadt ihre Unterstützung zu. Taubert wird sich für das kommende Jahr um Gelder aus der Sportförderung kümmern, Klaan schaut sich die verschiedenen Fördertöpfe im Zuge der Internationalen Bauaustellung (IBA) an.
Also wurde aus diesem als Wahlkampftermin anberaumten Besuch doch noch ein Gespräch, das seitens des Wacker-Präsidiums und der Stadt Nordhausen als überaus konstruktiv eingeschätzt wurde. "Wir als Verein müssen aber auch unsere Hausaufgaben erledigen", sagte Junker zum Abschluss.
Peter-Stefan Greiner




