Fr, 09:23 Uhr
09.05.2014
Worauf achten? Wo sind die Fallstricke?
Das Vergleichen einer Vielzahl von Tarifoptionen im Internet hat sich inzwischen zu einem regelrechten Volkssport entwickelt. Immer wieder greifen Verbraucher auf Vergleichsportale aller Art zurück, um dort zum Beispiel den günstigsten Stromanbieter, die höchste Eröffnungsprämie für ein Girokonto oder den besten Tagesgeldzins zu erwischen...
Tarifrechner sind eine prima Option um sich richtig Geld zu sparen. Doch ganz so eindimensional, wie es sich beim ersten Hinschauen oft darstellt, sind viele Tarifvergleiche letztendlich nicht. In einigen Fällen geht es nach wie vor um Haken sowie Kleingedrucktes und es bleibt für den Verbraucher nicht aus, sich auch bis zu einem gewissen Grad mit diesen Angelegenheiten zu befassen.
Egal ob zum Beispiel Handyvertrag oder neuer Stromanbieter: Die Mindestvertragslaufzeit stellt stets ein wichtiges Thema für alle diejenigen dar, die einen neuen Vertrag abschließen. In nicht wenigen Fällen werden besonders niedrige Kosten an die Bedingung einer hohen Vertragslaufzeit gekoppelt. Manchmal wird darüber hinaus sogar versucht, den Kunden zunächst mit sehr niedrigen (monatlichen) Kosten anzulocken und den Endpreis im späteren Verlauf des Vertrages weiter anzuheben.
Gute Tarifrechner weisen auf derartige (teils durchaus als "versteckt" zu bezeichnende) Kosten hin, indem sie zum Beispiel die Gesamtkosten über die gesamte Vertragslaufzeit aufschlüsseln und nicht einfach nur die Lockpreise wiedergeben.
1) Eine hohe Geldsumme muss vorweg bezahlt werden.
2) Es besteht das Risiko einer Insolvenz und somit des Verlustes des Guthabens.
Mit ersterem Punkt kann so manch ein Vollblut-Sparfuchs unter den Verbrauchern durchaus leben. Der zweite Punkt sorgt jedoch für einige Sorgenfalten im Gesicht und tatsächlich gab es in Deutschland auch schon Fälle, wo Versorger-Kunden ihre Vorschüsse ganz oder teilweise verloren haben.
Fazit: Preisvergleiche sollten stets objektiv und differenziert vorgenommen werden!
Unterm Strich bleibt nur zu sagen, dass bei einem Preisvergleich ein Maximum an Objektivität gewahrt bleiben und auch Details mit in Betracht gezogen werden sollten. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang aber auch, schlichtweg auf die richtigen Tarifrechner im Netz zu setzen, in denen die tatsächlichen Kosten für den Verbraucher verständlich und offen aufgeschlüsselt werden. Ein platter und eindimensionaler Zahlenvergleich hilft dem Suchenden nur in wenigen Fällen weiter. Seriöse Portale findet man zum Beispiel bei www.anbieter-vergleichen.de" oder auch www.verivox.de". Bildquelle: Vera / PIXELIO
Autor: redTarifrechner sind eine prima Option um sich richtig Geld zu sparen. Doch ganz so eindimensional, wie es sich beim ersten Hinschauen oft darstellt, sind viele Tarifvergleiche letztendlich nicht. In einigen Fällen geht es nach wie vor um Haken sowie Kleingedrucktes und es bleibt für den Verbraucher nicht aus, sich auch bis zu einem gewissen Grad mit diesen Angelegenheiten zu befassen.
Egal ob zum Beispiel Handyvertrag oder neuer Stromanbieter: Die Mindestvertragslaufzeit stellt stets ein wichtiges Thema für alle diejenigen dar, die einen neuen Vertrag abschließen. In nicht wenigen Fällen werden besonders niedrige Kosten an die Bedingung einer hohen Vertragslaufzeit gekoppelt. Manchmal wird darüber hinaus sogar versucht, den Kunden zunächst mit sehr niedrigen (monatlichen) Kosten anzulocken und den Endpreis im späteren Verlauf des Vertrages weiter anzuheben.
Gute Tarifrechner weisen auf derartige (teils durchaus als "versteckt" zu bezeichnende) Kosten hin, indem sie zum Beispiel die Gesamtkosten über die gesamte Vertragslaufzeit aufschlüsseln und nicht einfach nur die Lockpreise wiedergeben.
Vorauszahlungen
Insbesondere bei Strom- und Gasanbietern ist es nicht selten üblich, dass der Kunde hier Vorauszahlungen auf seine Abschläge leistet. Gerade jene Verträge, die bei einem Onlinevergleich als die günstigsten aufgelistet werden, sind oftmals mit einer solchen Vertragsklausel versehen. Vorauszahlungen können zwar eine Option sein, haben jedoch im Wesentlichen zwei Nachteile:1) Eine hohe Geldsumme muss vorweg bezahlt werden.
2) Es besteht das Risiko einer Insolvenz und somit des Verlustes des Guthabens.
Mit ersterem Punkt kann so manch ein Vollblut-Sparfuchs unter den Verbrauchern durchaus leben. Der zweite Punkt sorgt jedoch für einige Sorgenfalten im Gesicht und tatsächlich gab es in Deutschland auch schon Fälle, wo Versorger-Kunden ihre Vorschüsse ganz oder teilweise verloren haben.
Bundles & Vertragspakete
Ein weiterer "Fallstrick" für den Verbraucher sind Produktpakete: Legt man sich zum Beispiel einen bestimmten neuen Mobilfunkvertrag zu, so gibt es dazu etwa zwei Handys und beispielsweise noch eine Spielekonsole gratis dazu. Vom reinen Preis-Leistungs-Verhältnis her, kann sich ein solches Vertragsbundle in einigen Fällen durchaus lohnen. Der Verbraucher sollte hierbei nur ganz genau hinsehen und sich überlegen, ob er auch alle im Paket enthaltenen Leistungen tatsächlich benötigt. Ansonsten sind Bundles selten wirklich rentabel.Fazit: Preisvergleiche sollten stets objektiv und differenziert vorgenommen werden!
Unterm Strich bleibt nur zu sagen, dass bei einem Preisvergleich ein Maximum an Objektivität gewahrt bleiben und auch Details mit in Betracht gezogen werden sollten. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang aber auch, schlichtweg auf die richtigen Tarifrechner im Netz zu setzen, in denen die tatsächlichen Kosten für den Verbraucher verständlich und offen aufgeschlüsselt werden. Ein platter und eindimensionaler Zahlenvergleich hilft dem Suchenden nur in wenigen Fällen weiter. Seriöse Portale findet man zum Beispiel bei www.anbieter-vergleichen.de" oder auch www.verivox.de". Bildquelle: Vera / PIXELIO

