Fr, 13:05 Uhr
09.05.2014
Outstanding!
Heute ging die 16. Internationale Projektwoche der Fachhochschule Nordhausen zu Ende. Als die 30 Lehrenden aus aller Welt die FH mit Lob, überschütteten, war auch die nnz vor Ort...
"Perfection!", "Outstanding!", "the true spirit of internatoinalism" - Perfektion, Außerordentlich, der wahre Geist des Internationalen Gedankens - zur Abschlussveranstaltung der 16. Internationalen Projektwoche (IPW) an der Fachhochschule Nordhausen geizten die Gastdozenten nicht mit überschwänglichen Lob. Nicht nur die Organisatoren um Thomas Herrmann, den Leiter des Internationalen Referats der Hochschule, wurde gelobt, auch das Engagement der Nordhäuser Studenten wurde immer wieder hervorgehoben.
Was einst mit fünf Gastdozenten begonnen hatte, ist inzwischen eine echte Erfolgsgeschichte. Dreißig Dozenten aus ganz Europa waren gekommen, von Island im Westen, dem Vereinigtem Königreich, dem Baltikum, aus Russland, Rumänien, Kroatien und vielen anderen Ländern, insgesamt 15 an der Zahl. Sie gaben für 500 Studenten Vorlesungen und Kurse aus verschiedentsten Bereichen.
"Wir bieten sowohl interdisziplinäre wie auch Fachspezifische Kurse an", erklärte Thomas Hoffmann. "Ich finde es immer wieder faszinierend wie einander vollkommen Fremde Menschen in nur einer Woche zusammenfinden und zu erstaunlichen Ergebnissen kommen" so Hoffmann weiter. "So eine Woche ist auch für die Lehrenden Stress, besonders für diejenigen, die zum ersten Mal dabei sind. Deswegen wollen wir alle möglichst früh zusammenbringen".
Die Hälfte der Dozenten war tatsächlich schon bei frühreren Projektwochen dabei. Ihr Fazit: es wird jedes Jahr besser. Tatsächlich organisieren Hoffmann und sein Team immer wieder ein Abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Ein Besuch der Gedenkstätte Mittel-Dora ist Pflichttermin. Dieses Jahr lernten die Gastdozenten außerdem die Harzquerbahn, den Rabensteiner Stollen und die studentische Partyszene im Karzer kennen.
Der Ansatz der Nordhäuser wurde 2010 vom Deutschen Akademischen Austauschdienst ausgezeichnet und findet international Beachtung. Zwei des diesjährigen Dozenten waren explizit angereist, um das Modell der Nordhäuser Akademiker näher unter die Lupe zu nehmen.
Andere Dozenten hatten gewichtige Themen. Da ging es sowohl um strategisches Management, wie auch Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Kindesmisshandlung, Naturkatastrophen, Klimawandel oder Sozialarbeit. Natürlich alles auf Englisch. Maija Kekohla aus Finnland etwa erkundete mit ihrer Studentegruppe im Rahmen des Kurses "Breaking Down Fences" ("Zäune einreissen") den Campus der Hochschule mit Hinblick auf die Barrierefreiheit. Selber im Rollstuhl zu sitzen oder mit verbundenen Augen die vertraute Umgebung kennen zu lernen, war eine besondere Erfahrung für die Studenten, die ihnen "die Augen geöffnet hat", wie sich Frau Kerkohla ausdrückte.
Eine beeindruckende Abschlussvorstellung boten Amerjit und Sarah Walia aus Großbritannien, welche mit ihren Studenten die Kampfkunst der indischen Sikh vorführten. "Dabei ging es um die Werte, die auch die Internationale Projektwoche ausmachen", sagte Amerjit Walia abschließend "Respekt, Vertrauen und Zusammenarbeit".
Angelo Glashagel
Autor: red"Perfection!", "Outstanding!", "the true spirit of internatoinalism" - Perfektion, Außerordentlich, der wahre Geist des Internationalen Gedankens - zur Abschlussveranstaltung der 16. Internationalen Projektwoche (IPW) an der Fachhochschule Nordhausen geizten die Gastdozenten nicht mit überschwänglichen Lob. Nicht nur die Organisatoren um Thomas Herrmann, den Leiter des Internationalen Referats der Hochschule, wurde gelobt, auch das Engagement der Nordhäuser Studenten wurde immer wieder hervorgehoben.
Was einst mit fünf Gastdozenten begonnen hatte, ist inzwischen eine echte Erfolgsgeschichte. Dreißig Dozenten aus ganz Europa waren gekommen, von Island im Westen, dem Vereinigtem Königreich, dem Baltikum, aus Russland, Rumänien, Kroatien und vielen anderen Ländern, insgesamt 15 an der Zahl. Sie gaben für 500 Studenten Vorlesungen und Kurse aus verschiedentsten Bereichen.
"Wir bieten sowohl interdisziplinäre wie auch Fachspezifische Kurse an", erklärte Thomas Hoffmann. "Ich finde es immer wieder faszinierend wie einander vollkommen Fremde Menschen in nur einer Woche zusammenfinden und zu erstaunlichen Ergebnissen kommen" so Hoffmann weiter. "So eine Woche ist auch für die Lehrenden Stress, besonders für diejenigen, die zum ersten Mal dabei sind. Deswegen wollen wir alle möglichst früh zusammenbringen".
Die Hälfte der Dozenten war tatsächlich schon bei frühreren Projektwochen dabei. Ihr Fazit: es wird jedes Jahr besser. Tatsächlich organisieren Hoffmann und sein Team immer wieder ein Abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Ein Besuch der Gedenkstätte Mittel-Dora ist Pflichttermin. Dieses Jahr lernten die Gastdozenten außerdem die Harzquerbahn, den Rabensteiner Stollen und die studentische Partyszene im Karzer kennen.
Der Ansatz der Nordhäuser wurde 2010 vom Deutschen Akademischen Austauschdienst ausgezeichnet und findet international Beachtung. Zwei des diesjährigen Dozenten waren explizit angereist, um das Modell der Nordhäuser Akademiker näher unter die Lupe zu nehmen.
Andere Dozenten hatten gewichtige Themen. Da ging es sowohl um strategisches Management, wie auch Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Kindesmisshandlung, Naturkatastrophen, Klimawandel oder Sozialarbeit. Natürlich alles auf Englisch. Maija Kekohla aus Finnland etwa erkundete mit ihrer Studentegruppe im Rahmen des Kurses "Breaking Down Fences" ("Zäune einreissen") den Campus der Hochschule mit Hinblick auf die Barrierefreiheit. Selber im Rollstuhl zu sitzen oder mit verbundenen Augen die vertraute Umgebung kennen zu lernen, war eine besondere Erfahrung für die Studenten, die ihnen "die Augen geöffnet hat", wie sich Frau Kerkohla ausdrückte.
Eine beeindruckende Abschlussvorstellung boten Amerjit und Sarah Walia aus Großbritannien, welche mit ihren Studenten die Kampfkunst der indischen Sikh vorführten. "Dabei ging es um die Werte, die auch die Internationale Projektwoche ausmachen", sagte Amerjit Walia abschließend "Respekt, Vertrauen und Zusammenarbeit".
Angelo Glashagel












