Fr, 10:57 Uhr
09.05.2014
Mehr Tempo gefordert
Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz hat von der Bundesregierung mehr Engagement bei der Erarbeitung eines nationalen Hochwasserschutz-Programms gefordert. Einzelheiten dazu in Ihren Nordthüringer Online-Zeitungen...
Bis zum Herbst muss das Schutzkonzept stehen. Doch der Bund hat sich bislang weder zum Finanzrahmen geäußert noch hat er ernsthaft geprüft, wie sich die Umsetzung von Hochwasserschutz-Projekten durch entsprechende Gesetze beschleunigen lässt, sagte Reinholz heute anlässlich der Umweltministerkonferenz in Konstanz.
Auf der Konferenz bringt Thüringen gemeinsam mit Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bayern einen Antrag ein, der das Bundesumweltministerium zum Handeln auffordert. Darin drängen die Länder auch auf einheitliche Regelungen für die Entschädigung von Landnutzern, die ihre Flächen für Polder und Deichrückverlegungen zur Verfügung stellen.
Thüringen will seinen Beitrag im nationalen Hochwasserschutz-Programm leisten. Dafür brauchen wir aber auch die finanzielle Solidarität aller Beteiligten. Derzeit sorge ich mich, dass Schutzmaßnahmen der Fluss-Oberlieger in der nationalen Priorität nach hinten rücken könnten, obwohl ja auch die Unterlieger davon profitieren, sagte der Minister.
Die Umweltministerkonferenz will auch einen Beschluss zum Bauen in Überschwemmungsgebieten fassen. Wasser- und baurechtliche Regelungen sollen dahingehend verändert werden, dass das Schadenspotenzial in überflutungsgefährdeten Gebieten minimiert wird.
Autor: redBis zum Herbst muss das Schutzkonzept stehen. Doch der Bund hat sich bislang weder zum Finanzrahmen geäußert noch hat er ernsthaft geprüft, wie sich die Umsetzung von Hochwasserschutz-Projekten durch entsprechende Gesetze beschleunigen lässt, sagte Reinholz heute anlässlich der Umweltministerkonferenz in Konstanz.
Auf der Konferenz bringt Thüringen gemeinsam mit Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bayern einen Antrag ein, der das Bundesumweltministerium zum Handeln auffordert. Darin drängen die Länder auch auf einheitliche Regelungen für die Entschädigung von Landnutzern, die ihre Flächen für Polder und Deichrückverlegungen zur Verfügung stellen.
Thüringen will seinen Beitrag im nationalen Hochwasserschutz-Programm leisten. Dafür brauchen wir aber auch die finanzielle Solidarität aller Beteiligten. Derzeit sorge ich mich, dass Schutzmaßnahmen der Fluss-Oberlieger in der nationalen Priorität nach hinten rücken könnten, obwohl ja auch die Unterlieger davon profitieren, sagte der Minister.
Die Umweltministerkonferenz will auch einen Beschluss zum Bauen in Überschwemmungsgebieten fassen. Wasser- und baurechtliche Regelungen sollen dahingehend verändert werden, dass das Schadenspotenzial in überflutungsgefährdeten Gebieten minimiert wird.

