Di, 17:36 Uhr
08.05.2001
70 Prozent der Bewerber haben noch keine Lehrstelle
Nordhausen (nnz). Die Situation auf dem Lehrstellenmarkt im Bereich des Arbeitsamtes Nordhausen ist immer noch angespannt. Von 4.161 Schulabgängern hatten rund 70 Prozent noch keinen Ausbildungsplatz. Die Situation im Landkreis Nordhausen macht da keine Ausnahme.
Sie liegt vielmehr in diesem negativen Trend. 1.280 junge Menschen aus dem Landkreis sprachen bislang bei den Mitarbeitern im Arbeitsamt vor. Ende April konnten 911 von ihnen noch immer nicht vermittelt werden. Das Angebot aus den Unternehmen ist gleichbleibend schlecht, im Vergleich zum Vorjahr ist es sogar noch leicht zurückgegangen. Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage zieht sich durch alle Berufsgruppen.
Vor allem Organisations-, Verwaltungs- und Büroberufe liegen bei den jungen Menschen hoch im Kurs. Von den fast 700 Bewerbern im gesamten Arbeitsamtsbezirk haben bislang erst 180 eine Lehrstelle. Auch die von der Wirtschaft immer mehr favorisierten Ausbildungsberufe im Metallgewerbe weisen eine ähnliche Bilanz auf. 600 Bewerbern stehen 277 gemeldete Ausbildungsstellen gegenüber.
Mehr als die Hälfte aller gewonnenen Lehrstellen kamen von Ausbildungsbetrieben, die der Industrie- und Handelskammer angehören. Aus dem Handwerk konnten ein Drittel aller Stellen gewonnen werden, jedoch 84 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Berufsberater des Arbeitsamtes sind gegenwärtig immer wieder in Unternehmen, um Lehrstellen zu gewinnen und die Anforderungsprofile der Ausbilder aufzunehmen. Erfahrungsgemäß wird bis Ende Juli noch ein großer Teil an Ausbildungsstellen gewonnen. Wichtig für die Jugendlichen ist aber, Vorstellungen für alternative Berufe zu entwickeln.
Autor: nnzSie liegt vielmehr in diesem negativen Trend. 1.280 junge Menschen aus dem Landkreis sprachen bislang bei den Mitarbeitern im Arbeitsamt vor. Ende April konnten 911 von ihnen noch immer nicht vermittelt werden. Das Angebot aus den Unternehmen ist gleichbleibend schlecht, im Vergleich zum Vorjahr ist es sogar noch leicht zurückgegangen. Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage zieht sich durch alle Berufsgruppen.
Vor allem Organisations-, Verwaltungs- und Büroberufe liegen bei den jungen Menschen hoch im Kurs. Von den fast 700 Bewerbern im gesamten Arbeitsamtsbezirk haben bislang erst 180 eine Lehrstelle. Auch die von der Wirtschaft immer mehr favorisierten Ausbildungsberufe im Metallgewerbe weisen eine ähnliche Bilanz auf. 600 Bewerbern stehen 277 gemeldete Ausbildungsstellen gegenüber.
Mehr als die Hälfte aller gewonnenen Lehrstellen kamen von Ausbildungsbetrieben, die der Industrie- und Handelskammer angehören. Aus dem Handwerk konnten ein Drittel aller Stellen gewonnen werden, jedoch 84 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Berufsberater des Arbeitsamtes sind gegenwärtig immer wieder in Unternehmen, um Lehrstellen zu gewinnen und die Anforderungsprofile der Ausbilder aufzunehmen. Erfahrungsgemäß wird bis Ende Juli noch ein großer Teil an Ausbildungsstellen gewonnen. Wichtig für die Jugendlichen ist aber, Vorstellungen für alternative Berufe zu entwickeln.

