Sa, 14:47 Uhr
26.04.2014
Wenn die Seele gelöscht werden muss
Feuerwehrleute retten und löschen. Oftmals ist dieser Dienst am Nächsten aber viel schwieriger: Einsätze mit Schwerverletzten, betroffenen Kindern oder auch getöteten Menschen sind für Betroffene und für die Einsatzkräfte besonders belastend...
Feuerwehrtechnisches Wissen reicht hier oftmals nicht aus – auch deshalb ist das Team der Notfallseelsorge und Krisenintervention um Jochen Seliger zum wichtigen Partner für die ehrenamtlichen und beruflichen Retter geworden.
Am Donnerstagabend traf sich der Kreisfeuerwehrverband im Landratsamt Nordhausen mit mehr als 30 Feuerwehrführern der Gemeinden und des Landkreises, um die Einsatzmöglichkeiten der Psychosozialen Notfallversorgung für Betroffene von Unglücksfällen, aber auch die Psychosoziale Unterstützung für Einsatzkräfte zu diskutieren.
Wir wollten diesem wichtigen Thema eine eigene Fachveranstaltung widmen, erklärte der stellvertretende Verbandsvorsitzende Marc Hesse. Gemeinsam mit den Führungskräften haben wir diskutiert, was wir als Leitungsverantwortliche dafür tun können, auch die seelische Gesundheit unserer Kameradinnen und Kameraden zu schützen.
Jochen Seliger und Frank Gerstenberger stellten ausführlich das System des Kriseninterventionsdienstes im Landkreis Nordhausen sowie Einsatzmöglichkeiten und -bedingungen vor. Die Teilnehmer konnten breite Erfahrungen austauschen und erarbeiteten konkrete Hinweise für den Einsatzfall. Die richtige Einsatztaktik, der Umgang mit Belastungsfaktoren, Anzeichen für seelische Gefahren und geeignete Maßnahmen und Hilfeangebote standen dabei im Mittelpunkt.
Der Kreisfeuerwehrverband Nordhausen ist der Zusammenschluss und die Interessenvertretung der Feuerwehren im Landkreis Nordhausen. Der gut besuchte Themenabend wird gefolgt werden von weiteren Fachtreffen, die für die kommenden Monate bereits geplant sind.
Andreas Liesegang
Autor: redFeuerwehrtechnisches Wissen reicht hier oftmals nicht aus – auch deshalb ist das Team der Notfallseelsorge und Krisenintervention um Jochen Seliger zum wichtigen Partner für die ehrenamtlichen und beruflichen Retter geworden.
Am Donnerstagabend traf sich der Kreisfeuerwehrverband im Landratsamt Nordhausen mit mehr als 30 Feuerwehrführern der Gemeinden und des Landkreises, um die Einsatzmöglichkeiten der Psychosozialen Notfallversorgung für Betroffene von Unglücksfällen, aber auch die Psychosoziale Unterstützung für Einsatzkräfte zu diskutieren.
Wir wollten diesem wichtigen Thema eine eigene Fachveranstaltung widmen, erklärte der stellvertretende Verbandsvorsitzende Marc Hesse. Gemeinsam mit den Führungskräften haben wir diskutiert, was wir als Leitungsverantwortliche dafür tun können, auch die seelische Gesundheit unserer Kameradinnen und Kameraden zu schützen.
Jochen Seliger und Frank Gerstenberger stellten ausführlich das System des Kriseninterventionsdienstes im Landkreis Nordhausen sowie Einsatzmöglichkeiten und -bedingungen vor. Die Teilnehmer konnten breite Erfahrungen austauschen und erarbeiteten konkrete Hinweise für den Einsatzfall. Die richtige Einsatztaktik, der Umgang mit Belastungsfaktoren, Anzeichen für seelische Gefahren und geeignete Maßnahmen und Hilfeangebote standen dabei im Mittelpunkt.
Der Kreisfeuerwehrverband Nordhausen ist der Zusammenschluss und die Interessenvertretung der Feuerwehren im Landkreis Nordhausen. Der gut besuchte Themenabend wird gefolgt werden von weiteren Fachtreffen, die für die kommenden Monate bereits geplant sind.
Andreas Liesegang


