Do, 16:17 Uhr
24.04.2014
Für eine wachsende Stadt
Im Rathaus wurde heute der "Stadtgrünfonds" vorgestellt. Engagierte Bürger sollen für die Erhaltung und Erweiterung der Parks, Grünflächen und Brunnen der Stadt spenden können...
Man soll ja laut alter Tradition mindestens einmal im Leben einen Baum pflanzen, zur Geburt der Sprößlinge etwa. Aber in einer Stadt ist das gar nicht so leicht. Nicht jeder verfügt über sein eigenes Fleckchen grün und den Park nebenan um einen Baum zu bereichern ist auch nicht ohne weiteres möglich. Dem will die Stadtverwaltung nun aber abhilfe schaffen.
165 Hektar Grünflächen und Parks, 30 Spielplätze, 13 Brunnen, 700 Sitzbänke, das Tiergehege im Stadtpark und 27.000 Bäume finden sich im öffentlichen Raum in Nordhausen. Für die Bürger seien das "Oasen", erklärte Oberbürgermeister Klaus Zeh.
Nun sollen es, mit finanzieller Unterstützung der Bürgerschaft noch ein paar mehr werden. Anfragen von Bürgern die sich in der Grünpflege selber engagieren oder Geld spenden wollen, erhalte man über die vergangenen Jahre hinweg des öfteren, sagte der Leiter des Amtes für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung, Martin Juckeland. "Mit dem StadtgrünFonds wollen wir dieses Engagement stützen und einen professionelleren Rahmen setzen", so Juckeland weiter.
Auf der Website der Stadt und auf Flyern wird das Vorhaben ausführlich erläutert. An 50 Standorten in der Stadt und ihren Ortsteilen können Patenschaften für 500 Bäume übernommen werden. 227 davon sind bereits vorhanden, der Rest soll über den Fonds neu hinzukommen. Was wo gepflanzt werden kann, ist auf einer Übersichtskarte, ebenfalls auf der Website der Stadt, einsehbar. "Der Katalog ist aber nicht final und wir freuen uns über Vorschläge aus der Bürgerschaft" sagte Oberbürgermeister Klaus Zeh. Die Bürger könnten so selber Akzente setzen.
"Es geht darum ein zusätzliches Angebot zu schaffen. Wir werden uns nicht aus der Finanzierung unseren Pflichtaufgaben zurückziehen" betonte Juckeland. Ausführung und Unterhalt der Maßnahmen würden unabhängig vom Beitrag von der Stadt übernommen.
Damit die Verwendung der Spenden, gerade der höheren Beträge, im öffentlichen Raum auch sichtbar ist, soll es die Möglichkeit geben, die Spende zu widmen. Mit 125 Zeichen eingraviert auf Witterungsbeständigen Material sollen die Nordhäuser so Geburten oder Hochzeiten feiern, Verstorbene würdigen oder andere Anlässe würdigen können.
Die Höhe der Mindestbeträge für Spenden variiert. Ein Ahorn in Krimderode zum Beispiel wäre für 350 Euro zu haben. Eine Patenschaftsspende für die Kaninchen im Stadtpark gibt es schon für 80 Euro. Aber auch kleinere Beträge ab 20 Euro sind willkommen. Eine Urkunde und Spendenquittung erhalten Unterstützer ab einer Spende von 80 Euro.
Offiziell eröffnet wird der "StadtgrünFonds" am 8.Mai in Herreden. Hier konnte im Zuge einer Gewässerschutzmaßnahme mit Spenden eine weitere "Oase" errichtet werden. Traubenkirschen, Linden, eine Trauerweide und zwei Bänke zieren nun den Ortsteil.
Angelo Glashagel
Autor: redMan soll ja laut alter Tradition mindestens einmal im Leben einen Baum pflanzen, zur Geburt der Sprößlinge etwa. Aber in einer Stadt ist das gar nicht so leicht. Nicht jeder verfügt über sein eigenes Fleckchen grün und den Park nebenan um einen Baum zu bereichern ist auch nicht ohne weiteres möglich. Dem will die Stadtverwaltung nun aber abhilfe schaffen.
165 Hektar Grünflächen und Parks, 30 Spielplätze, 13 Brunnen, 700 Sitzbänke, das Tiergehege im Stadtpark und 27.000 Bäume finden sich im öffentlichen Raum in Nordhausen. Für die Bürger seien das "Oasen", erklärte Oberbürgermeister Klaus Zeh.
Nun sollen es, mit finanzieller Unterstützung der Bürgerschaft noch ein paar mehr werden. Anfragen von Bürgern die sich in der Grünpflege selber engagieren oder Geld spenden wollen, erhalte man über die vergangenen Jahre hinweg des öfteren, sagte der Leiter des Amtes für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung, Martin Juckeland. "Mit dem StadtgrünFonds wollen wir dieses Engagement stützen und einen professionelleren Rahmen setzen", so Juckeland weiter.
Auf der Website der Stadt und auf Flyern wird das Vorhaben ausführlich erläutert. An 50 Standorten in der Stadt und ihren Ortsteilen können Patenschaften für 500 Bäume übernommen werden. 227 davon sind bereits vorhanden, der Rest soll über den Fonds neu hinzukommen. Was wo gepflanzt werden kann, ist auf einer Übersichtskarte, ebenfalls auf der Website der Stadt, einsehbar. "Der Katalog ist aber nicht final und wir freuen uns über Vorschläge aus der Bürgerschaft" sagte Oberbürgermeister Klaus Zeh. Die Bürger könnten so selber Akzente setzen.
"Es geht darum ein zusätzliches Angebot zu schaffen. Wir werden uns nicht aus der Finanzierung unseren Pflichtaufgaben zurückziehen" betonte Juckeland. Ausführung und Unterhalt der Maßnahmen würden unabhängig vom Beitrag von der Stadt übernommen.
Damit die Verwendung der Spenden, gerade der höheren Beträge, im öffentlichen Raum auch sichtbar ist, soll es die Möglichkeit geben, die Spende zu widmen. Mit 125 Zeichen eingraviert auf Witterungsbeständigen Material sollen die Nordhäuser so Geburten oder Hochzeiten feiern, Verstorbene würdigen oder andere Anlässe würdigen können.
Die Höhe der Mindestbeträge für Spenden variiert. Ein Ahorn in Krimderode zum Beispiel wäre für 350 Euro zu haben. Eine Patenschaftsspende für die Kaninchen im Stadtpark gibt es schon für 80 Euro. Aber auch kleinere Beträge ab 20 Euro sind willkommen. Eine Urkunde und Spendenquittung erhalten Unterstützer ab einer Spende von 80 Euro.
Offiziell eröffnet wird der "StadtgrünFonds" am 8.Mai in Herreden. Hier konnte im Zuge einer Gewässerschutzmaßnahme mit Spenden eine weitere "Oase" errichtet werden. Traubenkirschen, Linden, eine Trauerweide und zwei Bänke zieren nun den Ortsteil.
Angelo Glashagel



