Di, 09:29 Uhr
08.05.2001
Engpaß an Blutkonserven im Südharzkrankenhaus
Nordhausen (nnz). Die gehäuften Feiertage der letzten Wochen mögen für Arbeitnehmer willkommen sein, für Patienten mit Bedarf an Blutkonserven sind sie alles andere als das.
Durch die Feier- und Brückentage wurde in den letzten Wochen zu wenig Blut gespendet, weiß Sven Köhn, im Nordhäuser Südharzkrankenhaus zuständig für die Blutspendeorganisation. Erschwerend kommen die gehäuften Unfälle der letzten Tage hinzu. Deshalb brauchen die medizinischen Einrichtungen im Landkreis Nordhausen und im Altkreis Sondershausen (auch der wird von der Blutspendezentrale beliefert) dringend frisches Blut. Es mußten schon Konserven von anderen Thüringer Blutspendeinstituten angefordert werden. Heute sind deshalb Menschen zwischen 18 und 68 Jahren und mindestens 50 Kilogramm Körpergewicht aufgerufen, im Südharzkrankenhaus noch bis 19 Uhr unentgeltlich 450 ml Blut zu spenden. Zur Belohnung gibt es hinterher eine Stärkung. Gewisse Anforderungen an den Gesundheitszustand müssen die Spender jedoch erfüllen. Um das abzuklopfen, wird vorher ein Fragebogen ausgefüllt. Außerdem wird der Spendewillige von einem Arzt untersucht. Aber das ist noch nicht alles. Die Konserven müssen auch noch mehrere Kontrollen durchlaufen. Stimmt etwas mit dem Blut nicht, wird der Spender benachrichtigt. Ein positiver Nebeneffekt: Die eigene Gesundheit unterliegt einer strengen Kontrolle. Außerdem erhält der Spender einen Ausweis mit der eigenen Blutgruppe. Der würde sonst 40-50 Mark kosten, hier ist das gratis. Wer spenden will, sollte vorher fettarm essen und viel trinken. Bedenken, man könne sich bei einer Spende mit Krankheiten infizieren, zerstreut Sven Köhn. Es komme nur Einwegmaterial zum Einsatz.
Mit der generellen Spendewilligkeit in der Region ist Sven Köhn nicht zufrieden. Der Landkreis Nordhausen und der Altkreis Sondershausen zählen nur 3.500 regelmäßige Spender. Das sind Leute, die sich bis viermal pro Jahr anzapfen lassen. Öfter ist die Blutspende nicht erlaubt.
Wenn Sie Blut spenden möchten und noch offene Fragen haben, dann wenden Sie sich bitte an folgende Hotline im Südharzkrankenhaus: 03631-412450. Morgen können Sie übrigens Ihren Lebenssaft in Wolkramshausen loswerden, von 15 bis 19 Uhr ist das in der Regelschule möglich. Oder am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr im Helios-Fachkrankenhaus Bleicherode.
Autor: ssDurch die Feier- und Brückentage wurde in den letzten Wochen zu wenig Blut gespendet, weiß Sven Köhn, im Nordhäuser Südharzkrankenhaus zuständig für die Blutspendeorganisation. Erschwerend kommen die gehäuften Unfälle der letzten Tage hinzu. Deshalb brauchen die medizinischen Einrichtungen im Landkreis Nordhausen und im Altkreis Sondershausen (auch der wird von der Blutspendezentrale beliefert) dringend frisches Blut. Es mußten schon Konserven von anderen Thüringer Blutspendeinstituten angefordert werden. Heute sind deshalb Menschen zwischen 18 und 68 Jahren und mindestens 50 Kilogramm Körpergewicht aufgerufen, im Südharzkrankenhaus noch bis 19 Uhr unentgeltlich 450 ml Blut zu spenden. Zur Belohnung gibt es hinterher eine Stärkung. Gewisse Anforderungen an den Gesundheitszustand müssen die Spender jedoch erfüllen. Um das abzuklopfen, wird vorher ein Fragebogen ausgefüllt. Außerdem wird der Spendewillige von einem Arzt untersucht. Aber das ist noch nicht alles. Die Konserven müssen auch noch mehrere Kontrollen durchlaufen. Stimmt etwas mit dem Blut nicht, wird der Spender benachrichtigt. Ein positiver Nebeneffekt: Die eigene Gesundheit unterliegt einer strengen Kontrolle. Außerdem erhält der Spender einen Ausweis mit der eigenen Blutgruppe. Der würde sonst 40-50 Mark kosten, hier ist das gratis. Wer spenden will, sollte vorher fettarm essen und viel trinken. Bedenken, man könne sich bei einer Spende mit Krankheiten infizieren, zerstreut Sven Köhn. Es komme nur Einwegmaterial zum Einsatz.
Mit der generellen Spendewilligkeit in der Region ist Sven Köhn nicht zufrieden. Der Landkreis Nordhausen und der Altkreis Sondershausen zählen nur 3.500 regelmäßige Spender. Das sind Leute, die sich bis viermal pro Jahr anzapfen lassen. Öfter ist die Blutspende nicht erlaubt.
Wenn Sie Blut spenden möchten und noch offene Fragen haben, dann wenden Sie sich bitte an folgende Hotline im Südharzkrankenhaus: 03631-412450. Morgen können Sie übrigens Ihren Lebenssaft in Wolkramshausen loswerden, von 15 bis 19 Uhr ist das in der Regelschule möglich. Oder am Donnerstag von 15 bis 19 Uhr im Helios-Fachkrankenhaus Bleicherode.

