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Mi, 16:52 Uhr
09.04.2014

Zu viel Müll auf den Straßen

Wie jedes Jahr werden dieser Tage die letzten Spuren des Winters und liegengebliebener Abfall entfernt. Müll wird aber jeden Tag in Massen gesammelt. Arbeit, die viel Geld kostet. Das müsste nicht sein, wenn die Nordhäuser verantwortungsvoller mit ihrem Müll umgehen würden, heißt es jetzt aus der Stadtverwaltung...

Neben den regulären Reinigungsleistungen der Stadt, die Südharzwerke Nordhausen GmbH und andere Firmen wird die Verwaltung in den nächsten Tagen zusätzliche Reinigungsleistungen durchführen lassen. Das kündigte jetzt Steffen Meyer vom Bereich Umwelt und Grünordnung der Stadtverwaltung an mit Blick auf den beginnenden Frühjahrsputz.

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„Damit wollen wir - wie im jeden Jahr - auf den öffentlichen Flächen im Stadtgebiet die Rückstände des Winters sowie Kleinabfälle entfernen, so dass bis Ostern unsere Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste eine gepflegte und saubere Stadt vorfinden“, so Meyer, der in diesem Zusammenhang auch alle Nordhäuserinnen und Nordhäuser sowie Unternehmen und öffentliche Einrichtungen bittet, sich diesem Anliegen anzuschließen und im Umfeld ihrer eigenen Grundstücke für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen.

Wöchentlich werden von den öffentlichen Flächen der Stadt Nordhausen etwa 10 Kubikmeter achtlos weggeworfene Kleinabfälle abgelesen, die mit erheblichem Personal- und Kostenaufwand von ca. 40 T€ im Jahr aufgesammelt sowie entsorgt werden müssen. „Gerade in Zeiten knapper Haushaltskassen könnte dieses Geld sinnvoller verwendet werden“, meint er. Wie viel Müll pro Woche achtlos in unsere Stadt geworfen wird, soll in den nächsten zwei Tagen auf dem Rathausplatz gezeigt werden.

Mitarbeiter der Stadtverwaltung Nordhausen zeigen ca. 10 Kubikmeter achtlos weggeworfene Kleinabfälle, die sie in einer Woche aufgesammelt haben (Foto: Ilona Bergmann) Mitarbeiter der Stadtverwaltung Nordhausen zeigen ca. 10 Kubikmeter achtlos weggeworfene Kleinabfälle, die sie in einer Woche aufgesammelt haben (Foto: Ilona Bergmann)

Obwohl in Nordhausen 221 Papierkörbe für Kleinabfälle im Stadtgebiet und weitere in den Ortsteilen aufgestellt seien, „sind wir alle aufgerufen, mehr Eigenverantwortung dahin gehend zu übernehmen, um im besten Falle Müll zu vermeiden oder beispielsweise mal das Kaugummipapier oder das benutzte Tempotaschentuch mit nach Hause zu nehmen“, so Meyer. Dass das möglich sei, zeigen andere Regionen in Deutschland sowie ganze Länder, in denen das teilweise auch ohne Papierkörbe sehr gut funktioniere.

An dieser Stelle sei insbesondere allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gedankt, die täglich mit ihrem persönlichen Engagement die Abfälle im gesamten Stadtgebiet aufsammeln.
Autor: red

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Kommentare
undCO
10.04.2014, 10:36 Uhr
Beim Frühjahrsputz bitte den .....
....Rössingbach hinter dem Einkaufsmarkt in Nordhausen-Ost nicht vergessen. Trotz einiger Mails mit Bildern an die Stadt und das Landratsamt (Amt für Gewässer usw.) passierte bis heute nicht. Wir die Anwohner des Baches worden vor zwei Jahren darauf hin gewiesen, das es sich um einen naturnahen Bachlauf handelt an dem nichts verändert werden darf. Zählt zu naturnah auch ein völlig vermülltes Bachbett???? Ich überquere die Brücke mehrmals täglich , habe dort sogar schon Wintersplit beseitigt, soll ich jetzt auch noch ....., ach nein darf ich ja nicht.
Also bitte den Rössingbach in seinem gesamten Verlauf nicht vergessen.
Enzo
10.04.2014, 11:31 Uhr
221 Papierkörbe
221 Papierkörbe das ist doch ein witz viel zu wenig. wenn ich mit mein Hund von der Riemannstr richtung Krankenhaus laufe kommt der erste Papierkörbe am Rosengarten.da laufe ich mit der Scheisse in der Hand 10 minuten rum bis ich eine Papierkörbe finde.
Mir tun nur die Menschen leid die für 1 euro den scheiss weg machen müssen

Schönen Tag noch
Wolfi65
10.04.2014, 11:40 Uhr
Die vollgeschnuffelten...
Papiertaschentücher sind noch das geringste Problem.^Leere Flaschen aus Glas und Plastik, Blechdosen usw. dürften das größere Problem darstellen. Solche Hinterlassenschaften liegen unter Umständen noch in hundert Jahren dort, da sie nicht, oder nur schlecht verrotten.
Teilweise stehen die dafür aufgestellten Behältnisse zur Entsorgung nur einen Katzensprung weit vom Tatort, aber nicht jeder ist mit der Handhabung der Behältnisse vertraut.

Vielleicht sollte die Stadt erwischten Umweltsündern in einem Crashkurs die Handhabung von Müllcontainern erlernen lassen?
Viele sind einfach mit dem öffnen eines Müllcontainers überfordert.
Pe_rle
10.04.2014, 14:09 Uhr
Müll
es ist eigendlich egal, ob man von Müll, oder von Fahrradfahrern auf Fußwegen spricht.
Beide sind überflüssig ,aber keinen scheint es zu interessieren.
Es ist halt leichter in der Rautenstraße Knöllchen zu verteilen.
Übrigens fiel mir auf, das auf dem Foto noch jemand fehlt
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