Fr, 19:15 Uhr
04.04.2014
Handschuh, Schredder, Grill, Einsatzfreude
Es stimmte alles perfekt: Wetter, Stimmung, Einsatzfreude, Verpflegung. Mehr und mehr Helfer fanden sich heute Nachmittag im Gehege ein. 60 waren es schließlich insgesamt, die bei der Aufräumungs-Aktion Hand anlegten. Weithin zu hören war das Geräusch des Schredders. Kurt Frank berichtet in Wort und Bild...
Nordhausen. Gewohnt sympathisch und volksverbunden stimmte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh auf die Aktion ein. Und hob das Engagement der Nordthüringer Online-Zeitung hervor, die zum Großreinemachen angeregt hatte.
Ursprünglich für den 11. April geplant, war der Einsatz eine Woche vorverlegt worden. Der Stadtchef, an diesem Tag terminlich gebunden, wollte selbst tatkräftig Hand anlegen. Das tat er heute in einer bewundernswerten und ausdauerten Art. Selbst die dicksten Äste schleppte er aus unwegsamem Gelände. Das Astwerk stapelte er zuhauf. Sehenswerte Ausmaße nahm der Holzhaufen an. Die Bratwurst verdiente er sich redlich.
Aber auch alle anderen waren zielstrebig bei der Sache. Gleich mehrere Amtsleiter der Stadtverwaltung waren vor Ort: Jens Kohlhause (Bauamt), Christian Kowal (Ordnungsamt), Martin Juckeland (Amt für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung). Bernd Stodolka vertrat die Städtische Wohnungsbaugesellschaft.
Selbst die Bürgerinitiative gegen den Bau einer Biomethan-Anlage war durch Dieter Wolf vertreten. Man könne, meinte er gegenüber dieser Zeitung, nicht nur Forderungen an die Stadt stellen, sondern sollte auch mehr für sie tun. Er hätte sich mehr Mitglieder zum Einsatz gewünscht. Schon als ein Zeichen für Natur und Umwelt wäre auch gern die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises begrüßt worden.
Auch junge Leute sah man fleißig Äste schleppen. Unter ihnen Cornelia Wilhelm, Kandidatin für den Stadtrat und Kreistag. Isaac-K-Kwakye fühlt sich hierzulande wohl. Der Ghanese brachte seine Verbundenheit zur Rolandstadt durch unermüdlichen Einsatz zum Ausdruck. Am Grill machte sich Todor Michailow verdient. Unverdrossen wendete er die leckeren Bratwürste auf dem Rost. Axel Becker vom Landschafts-und Gartenbaubetrieb Leimbach hatte für das leibliche Wohl gesponsert.
Es war ein guter Anfang. Ein Erfolg für das Sachgebiet Umwelt und Grünordnung mit seinem Leiter Steffen Meyer und Stadtförster Axel Axt, dem Einsatz-Cheforganisator. Für die Stadt insgesamt. Und nicht zuletzt kann sich die Nordthüringer Online-Zeitung das Ergebnis auf ihre Fahnen schreiben. Ihr Anliegen war von Meyer und Axt aufgegriffen und von Oberbürgermeister Zeh löblich unterstützt worden.
Das Großreinemachen hinterließ sichtbare Spuren. Die Pflegemaßnahmen setzen sich fort, sagt Steffen Meyer. Weitere Sauber-Aktivitäten sind notwendig. Erwünscht zahlreiche helfende Hände. Auch die von Menschen, die zwar über das wüste Gehege meckern, aber fern blieben, wenn auch ihre Hilfe gefragt sei.
Kurt Frank
Autor: redNordhausen. Gewohnt sympathisch und volksverbunden stimmte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh auf die Aktion ein. Und hob das Engagement der Nordthüringer Online-Zeitung hervor, die zum Großreinemachen angeregt hatte.
Ursprünglich für den 11. April geplant, war der Einsatz eine Woche vorverlegt worden. Der Stadtchef, an diesem Tag terminlich gebunden, wollte selbst tatkräftig Hand anlegen. Das tat er heute in einer bewundernswerten und ausdauerten Art. Selbst die dicksten Äste schleppte er aus unwegsamem Gelände. Das Astwerk stapelte er zuhauf. Sehenswerte Ausmaße nahm der Holzhaufen an. Die Bratwurst verdiente er sich redlich.
Aber auch alle anderen waren zielstrebig bei der Sache. Gleich mehrere Amtsleiter der Stadtverwaltung waren vor Ort: Jens Kohlhause (Bauamt), Christian Kowal (Ordnungsamt), Martin Juckeland (Amt für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung). Bernd Stodolka vertrat die Städtische Wohnungsbaugesellschaft.
Selbst die Bürgerinitiative gegen den Bau einer Biomethan-Anlage war durch Dieter Wolf vertreten. Man könne, meinte er gegenüber dieser Zeitung, nicht nur Forderungen an die Stadt stellen, sondern sollte auch mehr für sie tun. Er hätte sich mehr Mitglieder zum Einsatz gewünscht. Schon als ein Zeichen für Natur und Umwelt wäre auch gern die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises begrüßt worden.
Auch junge Leute sah man fleißig Äste schleppen. Unter ihnen Cornelia Wilhelm, Kandidatin für den Stadtrat und Kreistag. Isaac-K-Kwakye fühlt sich hierzulande wohl. Der Ghanese brachte seine Verbundenheit zur Rolandstadt durch unermüdlichen Einsatz zum Ausdruck. Am Grill machte sich Todor Michailow verdient. Unverdrossen wendete er die leckeren Bratwürste auf dem Rost. Axel Becker vom Landschafts-und Gartenbaubetrieb Leimbach hatte für das leibliche Wohl gesponsert.
Es war ein guter Anfang. Ein Erfolg für das Sachgebiet Umwelt und Grünordnung mit seinem Leiter Steffen Meyer und Stadtförster Axel Axt, dem Einsatz-Cheforganisator. Für die Stadt insgesamt. Und nicht zuletzt kann sich die Nordthüringer Online-Zeitung das Ergebnis auf ihre Fahnen schreiben. Ihr Anliegen war von Meyer und Axt aufgegriffen und von Oberbürgermeister Zeh löblich unterstützt worden.
Das Großreinemachen hinterließ sichtbare Spuren. Die Pflegemaßnahmen setzen sich fort, sagt Steffen Meyer. Weitere Sauber-Aktivitäten sind notwendig. Erwünscht zahlreiche helfende Hände. Auch die von Menschen, die zwar über das wüste Gehege meckern, aber fern blieben, wenn auch ihre Hilfe gefragt sei.
Kurt Frank














