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Fr, 06:02 Uhr
04.04.2014

Duplizität bei Wacker und Viktoria

Es ist eine Binsenweisheit, dass ein Fußballspiel (mindestens) neunzig Minuten dauert. Das mussten Wacker Nordhausen und der Freitagsgegner FC Viktoria 1889 Berlin am vergangenen Spieltag bitter am eigenen Leib erneut erleben...


Die Nordhäuser mussten in der 90. Minute das Siegtor des ZFC Meuselwitz schlucken und somit drei Punkte abgeben. Bitter war auch für die Berliner die letzte Sekunde der dreiminütigen Nachspielzeit in Plauen, weil man da noch den 1:1-Ausgleichstreffer hinnehmen musste. Wenigstens konnte man noch einen Zähler nach Berlin mitnehmen. Das soll nun heute gegen Wacker anders werden.

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Schließlich hat Viktoria mit den Südharzern noch ein Hühnchen zu rupfen; denn das Hinspiel im Albert-Kuntz-Sportpark hatten sie im September 1:2 verloren. Tobias Eckermann und Christoph Rischker hatten die Treffer für Wacker erzielt und damals endlich nach einer Durststrecke von sechs Spielen ohne Sieg wieder einen Nordhäuser Dreier verwirklicht und einen Abstiegsplatz verlassen können.

Im April stehen beide Vertretungen im oberen Mittelfeld, die Gastgeber auf Platz 5, Wacker auf Rang 8. Da oben könnte sich Wacker weiter festsetzen, wenn ein voller Erfolg gelänge, der den Männern von Jörg Goslar seit drei Wochen gegen Neustrelitz, Plauen und Meuselwitz versagt blieb. Kann das Spiel gegen Viktoria unter abendlichem Himmel (Anstoß 19 Uhr im Stadion Lichterfelde) erneut die Wende bringen? Eine Niederlage dagegen kann im engen Mittelfeld ein weiteres Abrutschen in der Tabelle zur Folge haben.

Beide Mannschaften sind personell zu Umstellungen gezwungen. Berlins Abwehrfelsen Christoph Klippel zog sich in Plauen einen Muskelfaserriss zu, auch Stürmer Sebastian Stachnik sowie Abwehrmann Julian Austermann sind verletzt (beide mit Bänderriss im Fuß). Wie die Berliner müssen auch die Nordhäuser auf wichtige Akteure verzichten: Toni Jurascheck und Christop Rischker fehlen, weil sie gesperrt sind. Jan Beneš wird wohl noch nicht wieder eingesetzt. Dafür kann Robert Stark wieder aufgeboten werden.

„Ich muss wieder mal alles umbauen. Das ist nun schon die dritte Woche in Folge, dass immer wieder umgebaut werden muss. Das stellt uns schon vor einige Probleme und das merkt man natürlich dann auch im Spiel. Eine Entschuldigung für die schwache zweite Halbzeit gegen Meuselwitz kann das aber nicht sein. Da war einfach auch zu wenig Laufbereitschaft da, deshalb erwarte ich auch eine Reaktion von der Mannschaft“, so der Wacker-Trainer Jörg Goslar.
Zu Gast bei Victoria (Foto: Klaus Verkouter)
Zu Gast bei Victoria (Foto: Klaus Verkouter)
Lutz Lindemann (Foto: Klaus Verkouter)
Es gibt auch ein Wiedersehen mit Viktorias Sportvorstand Lutz Lindemann, der einst für Nordhausen spielte und in Jena als Nachfolger für die sportlichen Bereich ins Gespräch gebracht wurde. Auf alle Fälle hat Wacker ein straffes Programm mit drei Spielen innerhalb von acht Tagen. Es folgt am Dienstag der Pokalhit gegen den Drittligisten Erfurt und am Sonnabend der Heimauftritt gegen Magdeburg. Das ist also eine Woche der Wahrheit.

Goslar abschließend: „Ich gehe davon aus, dass Viktoria das Spiel machen wollen wird. Wir werden versuchen, so lange als möglich die Null zu halten. Wenn dann das Umkehrspiel wieder etwas besser klappt, dann denke ich, werden sich Lücken und Chancen ergeben. Dann muss aber auch der Abschluss klappen, die wenigen Möglichkeiten die sich in diesem Spiel bieten werden, müssen einfach konsequent genutzt werden.“

Der Mannschaftsbus startet heute um halb eins, so gegen 18.30 Uhr werden wir die Aufstellungen veröffentlichen, die nnz wird zudem auch wieder vor Ort sein und für die Fans daheim „tickern“.
Klaus Verkouter
Autor: red

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