Do, 13:20 Uhr
03.04.2014
GeoPark Kyffhäuser soll attraktiver werden
Staatssekretärin Inge Klaan übergibt Zuwendungsbescheid für das Projekt lnwertsetzung der TopGeotope im Nationalen GeoPark Kyffhäuser" und Vorbereitung auf die Re-Evaluierung des Zertifikats als Nationaler GeoPark in Deutschland
Geotope sind das Herzstück eines Geoparks. Sie dienen der Vermittlung von Wissen über die Entwicklung unserer Erde. Die Pflege der Geotope und die öffentlichkeitswirksame Präsentation sind zwei wichtige Aufgabengebiete des Geoparks. Viele Geotope im Gebiet
wurden bereits durch Geopfade erschlossen.
Mit dem neuem Projekt Erfassung und Inwertsetzung der TopGeotope im Nationalen GeoPark Kyffhäuser soll eine verbesserte Besucherlenkung und Präsentation der Geotope erreicht werden.
Zur Auftaktveranstaltung begrüßte Bad Frankenhausen neben der Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan auch Landrätin des Kyffhäuserkreises Antje Hochwind (SPD) und zahlreiche Bürgermeister der im GeoPark Kyffhäuser liegenden Städte und Gemeinden. Natürlich konnte es und durfte es eigentlich nicht verkneifen, auf den Spruch des Thüringer Bauminister Carius einzugehen.
"Wir investieren nicht in schiefe Türme, nur um einem Bürgermeister ein Denkmal zu setzen", so Carius wörtlich auf dem CDU-Kreisparteitag.
Ist doch der Schiefe Turm das "Highlight" der Geotopen Liste, die erarbeitet werden soll.
Es werden ca. 30 herausragende Objekte entlang der geplanten touristischen Erlebnisroute Parks & Gärten als TopGeotope ausgewählt.
Der Nationale GeoPark Kyffhäuser reicht vom Kelbraer Feuchtgebiet über das Kyffhäusergebirge hinweg bis zur Hainleite und der Hohem Schrecke. Der 830 Quadratkilometer große Park vereint damit Flächen der Landkreise Kyffhäuser, Sömmerda und Nordhausen, sowie ein 46,8 km² großes Teilstück in Sachsen-Anhalt.
Er beheimatet rund 500 geologische Sehenswürdigkeiten von Höhlen über Erdfälle, Bergwerke, Steinbrüche, geologische Aufschlüsse bis zu Brunnen. 30 Geotope sollen nun für eine kommunal abgestimmte Route ausgewählt werden. Die ausgewählten Objekte sollen bis Ende des Jahres erschlossen (Zuwegung, Ausschilderung, Parkmöglichkeiten) und erläutert werden (Schautafeln, Informationsflyer und digitale Aufbereitung mittels QR-Codes), wie der Vorsitzende des GeoParks Peter Hengstermann betonte. Wie die Wegeführung zu den Geotopen genau gehen soll (Auto, Wanderweg, Radweg), soll im Einzelnen noch ermittelt werden.
Für das Projekt erhalten der Nationale GeoPark Kyffhäuser und die Kommunale Arbeitsgemeinschaft KAG Kyffhäuserregion Fördermittel vom Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr. Die Übergabe des Zuwendungsbescheides erfolgte heute durch die
Staatssektretärin Inge Klaanim Rathaus der Stadt Bad Frankenhausen. Sie übergab einen Förderbescheid über gut 80.000 Euro für das Projekt (Gesamtkosten rund 90.000 Euro) der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Kyffhäuser, Bürgermeister von Bad Frankenhausen, Matthias Strejc.
Das Projekt soll bis zum Jahresende 2014 abgeschlossen sein. Neben der Inwertsetzung von bedeutenden Geotopen ist die in diesem Jahr anstehende Re-Evaluierung des Nationalen GeoPark Kyffhäuser ein weiterer Projektschwerpunkt der Bearbeitung. Im Jahr 2009 erhielt der Geopark Kyffhäuser das Prädikat Nationaler GeoPark in Deutschland. Die Auszeichnung wird durch den Dachverband der geowissenschaftlichen Vereinigungen in Deutschland, der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung verliehen. Sie bescheinigt einem Geopark eine gute Darstellung geowissenschaftlicher Themen in der Öffentlichkeit.
Das Prädikat wird alle 5 Jahre in einem Re-Evaluierungs-Verfahren überprüft. Dabei werden die Fortschritte in den vergangenen Jahren und die weitere Entwicklung des Geoparks bewertet. In diesem Jahr wird der Nationale GeoPark Kyffhäuser überprüft:
Im Hochsommer muss ein umfangreiche Fragebogen bei der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung eingereicht werden. lm Herbst werden Vertreter der Geopark-Expertengruppe die Entwicklung des Geoparks vor Ort in einer Befahrung beurteilen.
Doch zunächst kann sich der Nationale GeoPark Kyffhäuser bereits jetzt im April präsentieren: Der Geopark ist Gastgeber des diesjährigen Frühjahrstreffen der Nationalen GeoParks in Deutschland, welches am 10.04. und 11.04.2014 in Bad Frankenhausen stattfindet. Bei den regelmäßigen Sitzungen diskutieren Vertreter aller Geoparks über aktuelle gemeinsame Projekte und legen die Vermarktung der Dachmarke Nationaler GeoPark fest. Abschluss des Treffens wird ein gemeinsamer Besuch in der Barbarossahöhle in Rottleben sein, wo das Geoinformationszentrum des Geoparks Kyffhäuser präsentiert wird.
Autor: khhGeotope sind das Herzstück eines Geoparks. Sie dienen der Vermittlung von Wissen über die Entwicklung unserer Erde. Die Pflege der Geotope und die öffentlichkeitswirksame Präsentation sind zwei wichtige Aufgabengebiete des Geoparks. Viele Geotope im Gebiet
wurden bereits durch Geopfade erschlossen.
Mit dem neuem Projekt Erfassung und Inwertsetzung der TopGeotope im Nationalen GeoPark Kyffhäuser soll eine verbesserte Besucherlenkung und Präsentation der Geotope erreicht werden.
Zur Auftaktveranstaltung begrüßte Bad Frankenhausen neben der Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan auch Landrätin des Kyffhäuserkreises Antje Hochwind (SPD) und zahlreiche Bürgermeister der im GeoPark Kyffhäuser liegenden Städte und Gemeinden. Natürlich konnte es und durfte es eigentlich nicht verkneifen, auf den Spruch des Thüringer Bauminister Carius einzugehen.
"Wir investieren nicht in schiefe Türme, nur um einem Bürgermeister ein Denkmal zu setzen", so Carius wörtlich auf dem CDU-Kreisparteitag.
Ist doch der Schiefe Turm das "Highlight" der Geotopen Liste, die erarbeitet werden soll.
Es werden ca. 30 herausragende Objekte entlang der geplanten touristischen Erlebnisroute Parks & Gärten als TopGeotope ausgewählt.
Der Nationale GeoPark Kyffhäuser reicht vom Kelbraer Feuchtgebiet über das Kyffhäusergebirge hinweg bis zur Hainleite und der Hohem Schrecke. Der 830 Quadratkilometer große Park vereint damit Flächen der Landkreise Kyffhäuser, Sömmerda und Nordhausen, sowie ein 46,8 km² großes Teilstück in Sachsen-Anhalt.
Er beheimatet rund 500 geologische Sehenswürdigkeiten von Höhlen über Erdfälle, Bergwerke, Steinbrüche, geologische Aufschlüsse bis zu Brunnen. 30 Geotope sollen nun für eine kommunal abgestimmte Route ausgewählt werden. Die ausgewählten Objekte sollen bis Ende des Jahres erschlossen (Zuwegung, Ausschilderung, Parkmöglichkeiten) und erläutert werden (Schautafeln, Informationsflyer und digitale Aufbereitung mittels QR-Codes), wie der Vorsitzende des GeoParks Peter Hengstermann betonte. Wie die Wegeführung zu den Geotopen genau gehen soll (Auto, Wanderweg, Radweg), soll im Einzelnen noch ermittelt werden.
Für das Projekt erhalten der Nationale GeoPark Kyffhäuser und die Kommunale Arbeitsgemeinschaft KAG Kyffhäuserregion Fördermittel vom Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr. Die Übergabe des Zuwendungsbescheides erfolgte heute durch die
Staatssektretärin Inge Klaanim Rathaus der Stadt Bad Frankenhausen. Sie übergab einen Förderbescheid über gut 80.000 Euro für das Projekt (Gesamtkosten rund 90.000 Euro) der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Kyffhäuser, Bürgermeister von Bad Frankenhausen, Matthias Strejc.
Das Projekt soll bis zum Jahresende 2014 abgeschlossen sein. Neben der Inwertsetzung von bedeutenden Geotopen ist die in diesem Jahr anstehende Re-Evaluierung des Nationalen GeoPark Kyffhäuser ein weiterer Projektschwerpunkt der Bearbeitung. Im Jahr 2009 erhielt der Geopark Kyffhäuser das Prädikat Nationaler GeoPark in Deutschland. Die Auszeichnung wird durch den Dachverband der geowissenschaftlichen Vereinigungen in Deutschland, der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung verliehen. Sie bescheinigt einem Geopark eine gute Darstellung geowissenschaftlicher Themen in der Öffentlichkeit.
Das Prädikat wird alle 5 Jahre in einem Re-Evaluierungs-Verfahren überprüft. Dabei werden die Fortschritte in den vergangenen Jahren und die weitere Entwicklung des Geoparks bewertet. In diesem Jahr wird der Nationale GeoPark Kyffhäuser überprüft:
Im Hochsommer muss ein umfangreiche Fragebogen bei der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung eingereicht werden. lm Herbst werden Vertreter der Geopark-Expertengruppe die Entwicklung des Geoparks vor Ort in einer Befahrung beurteilen.
Doch zunächst kann sich der Nationale GeoPark Kyffhäuser bereits jetzt im April präsentieren: Der Geopark ist Gastgeber des diesjährigen Frühjahrstreffen der Nationalen GeoParks in Deutschland, welches am 10.04. und 11.04.2014 in Bad Frankenhausen stattfindet. Bei den regelmäßigen Sitzungen diskutieren Vertreter aller Geoparks über aktuelle gemeinsame Projekte und legen die Vermarktung der Dachmarke Nationaler GeoPark fest. Abschluss des Treffens wird ein gemeinsamer Besuch in der Barbarossahöhle in Rottleben sein, wo das Geoinformationszentrum des Geoparks Kyffhäuser präsentiert wird.













