Sa, 12:34 Uhr
29.03.2014
Für Radweg geradelt
Gegen 11 Uhr waren es über 300 Radler - von klein bis groß, von jung bis alt, von Laie bis Profi - die sich auf der Festwiese in Harzungen versammelt hatten und für einen Radweg zwischen Niedersachswerfen und Neustadt demonstrierten...
Es war eine Sternfahrt, die von den Gemeinden Harzungen, Harztor und Neustadt gemeinsam organisiert und zum Beispiel vom ADFC unterstützt und begleitet wurde.
Gestartet wurde von Neustadt, Ilfeld, Niedersachswerfen und von Nordhausen aus. Im Nordhäuser Pulk mit dabei auch die für den Verkehr zuständige Staatssekretärin Inge Klaan, die das Angenehme eines Fahrradausfluges mit dem Nützlichen, der Unterstützung für den Radweg, für den es eine Trasse und trotzdem Widerstand gibt, zu verbinden.
Die rund 100 Frauen und Männer, Jungen und Mädchen aus Nordhausen trafen sich in Niedersachswerfen mit den dortigen Teilnehmern und fuhren dann gemeinsam auf der Landesstraße nach Harzungen.
Genau neben dieser Straße, auf der das Straßenbauamt Nordthüringen täglich bis zu 3.800 Fahrzeuge zählt, ist die Trasse geplant. Der Radweg verbraucht allerdings Acker, der zum größten Teil der Agrargesellschaft Harzungen und damit Steffen und Helmut Peix gehört. Die wollen ihre Grundstücke nicht verkaufen, verweisen stattdessen auf andere Linienführungen. Vermutlich, das äußerte Neustadts Bürgermeister Dirk Erfurt, weil die Entschädigung pro Quadratmeter niedriger ausfalle als der ursprüngliche Kaufpreis. Auch diese Haltung ist verständlich.
Nun muss in der kommenden Woche das Verwaltungsgericht in Weimar abwägen, ob die Klage der Agrargesellschaft gegen die zehn Jahre währenden Planungen und gegen den Bau zugelassen wird oder nicht. Wenn sie nicht zugelassen wird, dann könne mit dem Bau des Radweges im kommenden Jahr begonnen werden. Das Geld dafür werde das Land Thüringen bereitstellen, sagte Inge Klaan und Winfried Ludolph vom Nordthüringer Straßenbauamt tat kund, dass er in seinen 23 Arbeitsjahren in dieser Behörde noch keinen Gerichtstermin wegen eines Radweges hätte wahrnehmen müssen.
Er appellierte an die Familie Peix die Klage zurück zu ziehen. Noch sei Zeit dafür. Doch die zeigte sich in ihrem Statement vor den über 300 Radfahrern heute unnachgiebig.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redEs war eine Sternfahrt, die von den Gemeinden Harzungen, Harztor und Neustadt gemeinsam organisiert und zum Beispiel vom ADFC unterstützt und begleitet wurde.
Gestartet wurde von Neustadt, Ilfeld, Niedersachswerfen und von Nordhausen aus. Im Nordhäuser Pulk mit dabei auch die für den Verkehr zuständige Staatssekretärin Inge Klaan, die das Angenehme eines Fahrradausfluges mit dem Nützlichen, der Unterstützung für den Radweg, für den es eine Trasse und trotzdem Widerstand gibt, zu verbinden.
Die rund 100 Frauen und Männer, Jungen und Mädchen aus Nordhausen trafen sich in Niedersachswerfen mit den dortigen Teilnehmern und fuhren dann gemeinsam auf der Landesstraße nach Harzungen.
Genau neben dieser Straße, auf der das Straßenbauamt Nordthüringen täglich bis zu 3.800 Fahrzeuge zählt, ist die Trasse geplant. Der Radweg verbraucht allerdings Acker, der zum größten Teil der Agrargesellschaft Harzungen und damit Steffen und Helmut Peix gehört. Die wollen ihre Grundstücke nicht verkaufen, verweisen stattdessen auf andere Linienführungen. Vermutlich, das äußerte Neustadts Bürgermeister Dirk Erfurt, weil die Entschädigung pro Quadratmeter niedriger ausfalle als der ursprüngliche Kaufpreis. Auch diese Haltung ist verständlich.
Nun muss in der kommenden Woche das Verwaltungsgericht in Weimar abwägen, ob die Klage der Agrargesellschaft gegen die zehn Jahre währenden Planungen und gegen den Bau zugelassen wird oder nicht. Wenn sie nicht zugelassen wird, dann könne mit dem Bau des Radweges im kommenden Jahr begonnen werden. Das Geld dafür werde das Land Thüringen bereitstellen, sagte Inge Klaan und Winfried Ludolph vom Nordthüringer Straßenbauamt tat kund, dass er in seinen 23 Arbeitsjahren in dieser Behörde noch keinen Gerichtstermin wegen eines Radweges hätte wahrnehmen müssen.
Er appellierte an die Familie Peix die Klage zurück zu ziehen. Noch sei Zeit dafür. Doch die zeigte sich in ihrem Statement vor den über 300 Radfahrern heute unnachgiebig.
Peter-Stefan Greiner









































