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Fr, 11:26 Uhr
28.03.2014

Warum gerade Nordhausen?

Auch Jahrzehnte nach den vernichtenden Angriffen auf Nordhausen im April 1945 gibt es viele ungeklärte Fragen. Es wurden Bücher geschrieben, Vorträge gehalten und dennoch halten sich Gerüchte über einen Angriff, der ursprünglich Gotha gelten sollte...

Montage im Kohnstein (Foto: privat) Montage im Kohnstein (Foto: privat)

Aber auch über die Unkenntnis der Alliierten, denn sonst hätten diese ja das Mittelwerk angegriffen und versucht, die Produktionsstätten der Raketen zu zerstören, über einen reinen Terrorangriff, über die Vernichtung oder Tötung hochrangiger Nazigrößen wird spekuliert. Was ist nun richtig?

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Sicher gibt es bis heute keine endgültige Antwort. Und dennoch beschäftigen den gebürtigen Niedersachswerfer Dr. Wolfgang R. Pientka, diese Fragestellungen seit Jahren, denn seine Kindheit, Jugend und letztendlich sein Interesse für Geschichte führten ihn immer wieder zum Kohnstein und nach Nordhausen.

So ist es fast zwangsläufig, dass diese Beschäftigung in einen Vortrag mündete, der sich mit den möglichen Hintergründen dieser beiden Angriffe auf unsere Heimatstadt befasst. Beleuchtet werden die Rolle des Nordhäuser Militärflughafens, das geheime Mistelprogramm, die strategische Rolle des Bahnhofs und die Produktion der V-Waffen und was die Alliierten eben aus Aufklärung und Spionage wussten.

Nachdem dieser Vortrag bereits vor verschiedenen Interessengruppen in Nordhausen gehalten wurde, können am Jahrestag der Bombardierung auch interessierte Bürger und Gemeindemitglieder seines Heimatortes Niedersachswerfen seine Ansichten hören und unterstützt von beeindruckenden Bildern sehen. Speziell für diesen Abend wurden entsprechende Ergänzungen vorgenommen und so werden sich die Ausführungen auch mehr ausrichten auf Fragestellungen, die auch die ‚Sachswerfer‘ betreffen oder betreffen könnten.

Seien Sie also herzlich eingeladen in das Bonhoeffer-Haus Niedersachswerfen am 3. April 2014 um 19 Uhr zu dem Vortrag und zu einer Diskussion über dieses Thema, das uns alle sicher auch noch die folgenden Jahre beschäftigen wird.
Dr. Bodo und Hildegard Seidel
Autor: red

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