Fr, 18:15 Uhr
04.05.2001
Österreicher gewann erste Etappe in Nordhausen
Nordhausen (nnz). Heute nun war es soweit: Nordhausen war zum ersten Mal Etappenort der Thüringen-Rundfahrt. Die Organisatoren, allen voran die Kreissparkasse hatten sich bereits im Vorfeld der Zielankunft einiges einfallen lassen.
Auf dem Parkplatz der Kreissparkasse herrschte ab 14 Uhr ein buntes Treiben. Für die richtige Stimmung sorgten die Jungs der Gruppe Bartlos, auf der Bühne zeigten die kleinen Artisten des Kinderzirkus Zappelini, der Karate Do Kwai Nordhausen e.V. und eine Break-Dance-Gruppe eine Kostprobe ihres Könnens. Für die Kleinsten waren das Jugendsozialwerk und das Haus der Kinder zuständig.
Höhepunkt des Vorprogramm sozusagen war der Auftritt der beiden Radsportlegenden Klaus und Uwe Ampler. Auf der Bühne stellten sie sich den Fragen des Moderators. So berichtete Klaus Ampler von der besonderen Atmosphäre der Friedensfahrt in der 60er Jahren. Noch heute ist 60 Jahre alte Ampler auf dem Rad unterwegs. Für das mdr-Fernsehen testet er vorab die Strecke der diesjährigen Friedensfahrt. Und da gab er auch schon mal zu, daß er an der Steilen Wand von Meerane in diesem Jahr ganz schön ins Schwitzen kam.
Klaus Ampler, zu DDR-Zeiten Weltmeister, Olympiasieger und viermaliger Friedensfahrtsieger offerierte den Zuhöhrern, daß er eigentlich Leistungsschwimmer werden wollte und mit 14 Jahren erst zum Radsport kam. Nicht ganz unschuldig daran war natürlich sein Vater. Uwe Ampler fuhr sowohl als Amateur als auch als Profi. Unter Amateurbedingungen stand immer der sportliche Erfolg im Vordergrund, die Profis fahren nur ums Geld, so Uwe Ampler. Der Amateurbereich sei allerdings weiterhin sehr wichtig, da sich nur hier die Talente entwicklen könnten. Im Anschluß an den kleinen Talk, der mit herzlichem Beifall bedacht wurde, gaben Klaus und Uwe Ampler noch viele Autogramme und beantworteten die eine oder andere Frage der sportinteressierten Nordhäuser.
Dann jedoch zog die 26. Internationale Thüringen-Rundfahrt die Massen wieder in ihren Bann. Und das gleich mehrfach. Das gesamte Feld durchquerte die Nordhäuser Innenstadt zweimal, ehe gegen 17.30 Uhr der erste Etappensieger der diesjährigen Thüringen-Rundfahrt feststand. Nach 151 Kilometer fuhr Christian Pfannenberger (Nationalteam Österreich) als erster Fahrer über die Ziellinie in der Töpferstraße. Den zweiten Platz belegte Alberto Loddo (Team Vellutex, Italien) vor David Kopp (Team Deutsche Telekom). Wer morgen den Start der zweiten - 144 Kilometer langen - Etappe von Nordhausen nach Ilmenau hautnah miterleben will, der sollte gegen 10 Uhr ans Nordhäuser Rathaus kommen. Die Strecke im Landkreis Nordhausen führt von Nordhausen über Hain, Kleinfurra nach Straußberg in den Kyffhäuserkreis. Pfannenberger wird morgen das Gelbe Trikot des Spitzenreiters tragen.
Von der Thüringen-Rundfahrt berichtete das nnz-Team
Autor: nnz
Auf dem Parkplatz der Kreissparkasse herrschte ab 14 Uhr ein buntes Treiben. Für die richtige Stimmung sorgten die Jungs der Gruppe Bartlos, auf der Bühne zeigten die kleinen Artisten des Kinderzirkus Zappelini, der Karate Do Kwai Nordhausen e.V. und eine Break-Dance-Gruppe eine Kostprobe ihres Könnens. Für die Kleinsten waren das Jugendsozialwerk und das Haus der Kinder zuständig.Höhepunkt des Vorprogramm sozusagen war der Auftritt der beiden Radsportlegenden Klaus und Uwe Ampler. Auf der Bühne stellten sie sich den Fragen des Moderators. So berichtete Klaus Ampler von der besonderen Atmosphäre der Friedensfahrt in der 60er Jahren. Noch heute ist 60 Jahre alte Ampler auf dem Rad unterwegs. Für das mdr-Fernsehen testet er vorab die Strecke der diesjährigen Friedensfahrt. Und da gab er auch schon mal zu, daß er an der Steilen Wand von Meerane in diesem Jahr ganz schön ins Schwitzen kam.
Dann jedoch zog die 26. Internationale Thüringen-Rundfahrt die Massen wieder in ihren Bann. Und das gleich mehrfach. Das gesamte Feld durchquerte die Nordhäuser Innenstadt zweimal, ehe gegen 17.30 Uhr der erste Etappensieger der diesjährigen Thüringen-Rundfahrt feststand. Nach 151 Kilometer fuhr Christian Pfannenberger (Nationalteam Österreich) als erster Fahrer über die Ziellinie in der Töpferstraße. Den zweiten Platz belegte Alberto Loddo (Team Vellutex, Italien) vor David Kopp (Team Deutsche Telekom). Wer morgen den Start der zweiten - 144 Kilometer langen - Etappe von Nordhausen nach Ilmenau hautnah miterleben will, der sollte gegen 10 Uhr ans Nordhäuser Rathaus kommen. Die Strecke im Landkreis Nordhausen führt von Nordhausen über Hain, Kleinfurra nach Straußberg in den Kyffhäuserkreis. Pfannenberger wird morgen das Gelbe Trikot des Spitzenreiters tragen.
Von der Thüringen-Rundfahrt berichtete das nnz-Team

