Mi, 15:22 Uhr
26.03.2014
Giftköderalarm in Ellrich
In Ellrich wurden gestern Hähnchenfleischstücken versetzt mit Rattengift auf dem Gelände der Gärtnerei Albrecht entdeckt. Zwei Hunde mussten bereits dem Tierarzt vorgestellt werden. Die gute Nachricht: der Täter wurde auf frischer Tat ertappt...
Heidi Albrecht von der Ellricher Gärtnerei ist fassungslos. Sie sah wie ein ehemaliger Bauer, ein Nachbar, auf ihrem Grundstück Hähnchenfleisch versetzt mit Rattengift auslegte. Der bekennende Katzenhasser wollte, so vermutet Gisela Gail vom Ellricher Tierschutzverein, die freilaufenden Katzen töten.
Wie viele Giftköder bereits gefressen wurden ist unklar, jedoch sollte jeder Katzenbesitzer sein Tier genau beobachten und im Zweifelsfall sofort den Tierarzt aufsuchen oder, wenn möglich im Haus behalten. Bei Hunden und Katzen sollten die Besitzer auf Symptome achten wie Appetitlosigkeit, Schwäche oder ein offensichtliches Unwohlsein.
Durch das Rattengift wird die Blutgerinnung gehemmt und die Wirkung setzt sehr schleichend ein. Meistens zeigen sich die Symptome erst nach 3–5 Tagen. Katzen verbluten nach der Aufnahme von Rattengift einfach innerlich und qualvoll.
Dass dieser Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gemeldet wird und rechtliche Schritte folgen, ist klar. Zurück bleiben die Tierbesitzer, die deshalb ab sofort sorgenvoll in die Zukunft schauen, denn Giftköder gibt es jetzt leider auch bei uns.
Sandra Witzel
Autor: redHeidi Albrecht von der Ellricher Gärtnerei ist fassungslos. Sie sah wie ein ehemaliger Bauer, ein Nachbar, auf ihrem Grundstück Hähnchenfleisch versetzt mit Rattengift auslegte. Der bekennende Katzenhasser wollte, so vermutet Gisela Gail vom Ellricher Tierschutzverein, die freilaufenden Katzen töten.
Wie viele Giftköder bereits gefressen wurden ist unklar, jedoch sollte jeder Katzenbesitzer sein Tier genau beobachten und im Zweifelsfall sofort den Tierarzt aufsuchen oder, wenn möglich im Haus behalten. Bei Hunden und Katzen sollten die Besitzer auf Symptome achten wie Appetitlosigkeit, Schwäche oder ein offensichtliches Unwohlsein.
Durch das Rattengift wird die Blutgerinnung gehemmt und die Wirkung setzt sehr schleichend ein. Meistens zeigen sich die Symptome erst nach 3–5 Tagen. Katzen verbluten nach der Aufnahme von Rattengift einfach innerlich und qualvoll.
Dass dieser Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gemeldet wird und rechtliche Schritte folgen, ist klar. Zurück bleiben die Tierbesitzer, die deshalb ab sofort sorgenvoll in die Zukunft schauen, denn Giftköder gibt es jetzt leider auch bei uns.
Sandra Witzel


