Mi, 08:08 Uhr
26.03.2014
Zu Gast in Brasilien
Der Trommellehrer und Percussionist Klaus Hagedorn lädt in einem neuen Trommelworkshop zu einer Reise durch das musikalische Brasilien ein. Wir haben den Termin für Sie schon mal "aufgespürt"...
Termin für diese Veranstaltung im Rahmen des Studiums Generale Brasilianische Träume der Kreisvolkshochschule ist der 5. April von 10 bis 16 im Gebäude Weinberg 3.
Die brasilianische Musik ist stark beeinflusst von den Rhythmen, die afrikanische Sklaven während der Kolonialzeit ins Land brachten. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich aus der Vermischung verschiedener afrikanischer Tänze und durch den Einfluss unterschiedlicher Kampfkünste der Capoeira.
Diesen Kampftanz benutzen die Sklaven zur Verteidigung gegen die Sklavenhalter. Neben den Kampfbewegungen spielt die begleitende Musik eine große Rolle. Die Teilnehmer lernen im Workshop die Berimbau, das typische Instrument des Capoeira, und ihre verschiedenen Rhythmen kennen. Aus der Kombination afrikanischer Rhythmen mit europäischer Tanzmusik entstand um 1920 in Rio de Janeiro die Samba. Bekannt ist sie durch die Karnevalsumzüge mit den prächtigen Auftritten der Sambaschulen.
Den mitreißenden Rhythmus können die Teilnehmer selbst auf verschiedenen Instrumenten wie Congas, Repinique und Agogo-Bells ausprobieren. In den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts brachten junge Musiker Elemente des Jazz in die traditionelle brasilianische Musik ein. Die Bossa Nova, was Neue Welle bedeutet, war geboren und trat ihren Siegeszug um die ganze Welt an.
Die Workshopteilnehmer werden die verschiedenen Ausprägungen dieses vielfältigen Musikstils kennen lernen und sicher ihren Lieblingsrhythmus finden. Anmeldeschluss ist der 2. April unter Telefon 03631 60910. Die Gebühr von 16 Euro wird vor Ort eingesammelt.
Autor: redTermin für diese Veranstaltung im Rahmen des Studiums Generale Brasilianische Träume der Kreisvolkshochschule ist der 5. April von 10 bis 16 im Gebäude Weinberg 3.
Die brasilianische Musik ist stark beeinflusst von den Rhythmen, die afrikanische Sklaven während der Kolonialzeit ins Land brachten. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich aus der Vermischung verschiedener afrikanischer Tänze und durch den Einfluss unterschiedlicher Kampfkünste der Capoeira.
Diesen Kampftanz benutzen die Sklaven zur Verteidigung gegen die Sklavenhalter. Neben den Kampfbewegungen spielt die begleitende Musik eine große Rolle. Die Teilnehmer lernen im Workshop die Berimbau, das typische Instrument des Capoeira, und ihre verschiedenen Rhythmen kennen. Aus der Kombination afrikanischer Rhythmen mit europäischer Tanzmusik entstand um 1920 in Rio de Janeiro die Samba. Bekannt ist sie durch die Karnevalsumzüge mit den prächtigen Auftritten der Sambaschulen.
Den mitreißenden Rhythmus können die Teilnehmer selbst auf verschiedenen Instrumenten wie Congas, Repinique und Agogo-Bells ausprobieren. In den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts brachten junge Musiker Elemente des Jazz in die traditionelle brasilianische Musik ein. Die Bossa Nova, was Neue Welle bedeutet, war geboren und trat ihren Siegeszug um die ganze Welt an.
Die Workshopteilnehmer werden die verschiedenen Ausprägungen dieses vielfältigen Musikstils kennen lernen und sicher ihren Lieblingsrhythmus finden. Anmeldeschluss ist der 2. April unter Telefon 03631 60910. Die Gebühr von 16 Euro wird vor Ort eingesammelt.

