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Mi, 10:00 Uhr
19.03.2014

Gleiche Bezahlung für Frau und Mann

Equal Pay Day, der Aktionstag für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern, findet an diesem Freitag statt. Dazu haben auch die Juso im Landkreis Nordhausen was zu sagen...


Bis zu diesem Tag mussten die Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen. Seit dem Jahr 2008 wird dieser Tag begangen, um vor allem auf die Missstände in der Bezahlung aufmerksam zu machen und um die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern zu wahren.

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„Noch immer verdienen Frauen weniger als ihre männlichen Kollegen, obwohl sie die gleichen Qualifikationen vorweisen. Das macht meist einen Lohnunterschied von bis zu 22 % aus. Von Gleichheit ist meist keine Spur zu finden“, stellen Bettina Ahlers und Anika Gruner vom Kreisverband der Jusos Nordhausen fest.

Fehlende oder ungerechte Bezahlung im erwerbsfähigen Alter führt zu weiteren Folgen im späteren Leben: „Frauen können weniger für ihre Alterssicherung zurücklegen und fallen in Altersarmut. Das ist ein großes Problem der heutigen Gesellschaft“, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

Für die Jusos ist klar: „Wir kämpfen solange weiter, bis diese Missstände endlich ein Ende haben. Frauen und Männer müssen das gleiche Entgelt erhalten. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Minijobs können im 21. Jahrhundert keine Lösung mehr sein. Ein Mindestlohn muss für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geschaffen werden, ohne Ausnahme. Die Lohnlücke muss endlich geschlossen werden.“
Autor: red

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Kommentare
Aus die Maus
19.03.2014, 10:34 Uhr
Gleichberechtigung
Bitte dann auch für Männer!
Retupmoc
19.03.2014, 11:21 Uhr
Löblich liebe Jusos
aber das wird wie bei Don Quichote. Euer Parteichef der Herr Gabriel berät gerade über Ausnahmen beim Mindestlohn. Wollt Ihr im Ernst dann den Chef aus dem Amt hieven, damit Eure Forderungen erfüllt werden? Und Frauen und Männer sollen das gleiche Geld für gleiche Arbeit erhalten. In welchem Universum lebt man denn? Nicht mal in Ost und West hat man es bisher geschafft gleiche Löhne und Renten zu bekommen. Apropos Rente, ich zitiere mal:

„Frauen können weniger für ihre Alterssicherung zurücklegen und fallen in Altersarmut. Das ist ein großes Problem der heutigen Gesellschaft"

Das stimmt sicher so. Dumm nur, das man besser nichts zurücklegt, sonst ist es nämlich weg. Die Einbußen bei den Lebensversicherungen sprechen Bände. Und bitte in keinem Fall riestern. Das ist Unsinn hoch 4.

Löbliche Ansichten - aber die Forderungen sind nicht durchsetzbar - und ich denke das wißt Ihr auch!
Retupmoc
24.03.2014, 11:45 Uhr
Jusos ...ich höre nichts!
"Ein Mindestlohn muss für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geschaffen werden, ohne Ausnahme. Die Lohnlücke muss endlich geschlossen werden.“

Das ist eine ihrer im obigen Artikel genannten Forderungen. Ihr Parteichef hat nun Ausnahmen beschlossen, ausgetragen auf dem Rücken von Langzeitarbeitslosen. Nun frage ich Sie, da Sie ja von uns Bürgern gewählt werden wollen: Was tun Sie nun gegen Ihre Parteispitze ? Kämpfen Sie für den Mindestlohn auch für LZAL? Oder ist das jetzt egal?
krümel
25.03.2014, 08:15 Uhr
Ungleichheit
Eine Frage habe ich auch mal an die Jusos.
Warum ist meine Arbeit im "Osten" weniger wert als in den alten Bundesländern, warum ist mein Rentenanspruch geringer bei gleich eingezahlten Beitrag?

Das ist unabhängig davon ob Frau oder Mann, für beide Verdiener bzw. Beitragszahler in den neuen Ländern gleich!
Retupmoc
25.03.2014, 09:31 Uhr
Gute Frage Krümel
Aber da wird keine Antwort kommen. Im Wahlkampf gibt es ( nicht nur von Jusos ) ein paar markige Forderungen und dann ist nichts dahinter.

Ansonsten kann man das so beantworten: Es herrscht Kapitalismus der übelsten Sorte und da könne Sie nicht erwarten, das es gerecht zu geht.
Boris Weißtal
25.03.2014, 10:41 Uhr
Frage an das verkrümelte Computerchen
Löhne (außer Mindestlöhne) werden nicht von der Politik gemacht sondern von Tarifpartnern. Allein deshalb sind die beiden letzten Kommentare mumpitz.
Deshalb meine Frage:

Sind Sie beide Mitglied einer Gewerkschaft? Wenn nein, haben Sie sich die Frage gerade selber beantwortet. Die Westtarife sind u.A. deshalb höher, weil dort je nach Branche prozentual drei bis vier mal so viele Arbeitnehmer gewerkschaftlich organisiert sind. Wenn die mit Streik drohen, macht das Eindruck. Bei uns im Osten lachen sich die Arbeitgeber bei Streikdrohungen doch halb tot. Das ist kein Nachteil des Kapitalismus sondern die Folge, dass Leute wie Ihr immer noch glauben, alles muss für Euch erledigt werden. Wenn´s nicht klappt wird gejammert statt gehandelt.Dann sind immer die Anderen und das böse System oder am Ende natürlich die SPD schuld. Jaja so einfach kennen wir computerchens Weltsicht... Er weiss selber am besten, wie weit er damit gekommen ist.
Retupmoc
25.03.2014, 11:56 Uhr
Antwort an den Weißtal, der zwar ein Nickname ist, aber unter Klarnamen firmiert
Es ist mir völlig egal, was Sie finden und was nicht. Ich habe den Ursprungsartikel mit den Forderungen der Jusos nicht geschrieben. Wenn also die Forderungen der Jusos nicht erfüllt werden können, dann klären Sie doch bitte mal diese Damen und Herren auf, denn die ziehen mit diesen Forderungen in den Wahlkampf. Für Sie daher noch einmal die Kernaussagen der Jusos :

1. Frauen und Männer müssen das gleiche Entgelt erhalten.

2. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Minijobs können im 21. Jahrhundert keine Lösung mehr sein.

3. Ein Mindestlohn muss für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geschaffen werden, ohne Ausnahme.

Also nochmal, auch für Sie verständlich ... nicht die SPD ist am System Schuld ( jedenfalls nicht allein ). Das war aber auch nicht der Kontext des Artikels. Der Kontexst sind die Juso-Forderungen, die wie Sie richtig sagen nicht erfüllbar sind. Aber warum fordern die Jusos das dann? Wahlkampfgetöse. Wie gesagt Krümel und ich hätten gern eine Antwort. Allerdings von den Jusos und nicht von Ihnen.
Boris Weißtal
25.03.2014, 13:14 Uhr
Wauwau
macht der getroffene Hund...
Was denn nun? Gewerkschaftsmitglied ja oder nein?
krümel
25.03.2014, 13:14 Uhr
Begriffsstutzig
Sehr geehrter @Boris Weisstal,
ist ja schön, dass Sie sich so vehement für die Gewerkschaften einsetzen.
Trotzdem haben Sie nicht begriffen, dass nicht über Tarifverhandlungen die Rentenanrechte entschieden werden, das ist Politik. Da Sie auch gleich noch die SPD ins Rennen geschickt haben, so muss ich feststellen, dass es auch diese, im Zusammenhang mit den Grünen, nicht geschafft hat, etwas gegen solche Ungerechtigkeiten während ihrer Regierungszeit zu tun. Und wenn wir betrachten, wie sich ein Herr Gabriel so einsetzt, ist auch an eine Änderung nicht zu denken.
Bevor Sie also hier mit Gewerkschaftspolitik Ost gegen West ausspielen wollen und Politiker, gleich welcher Colour, verteidigen müssen, sollten Sie mal drüber nachdenken, warum im Osten die Gewerkschaften weniger gefragt sind. Bei ehrlichem Nachdenken sollten Sie vielleicht in der Lage sein dieses zu erkennen und nach zu vollziehen!
Es ist nicht logisch, dass nach fast einem viertel Jahrhundert noch immer in Ost und West unterschieden wird!
Oder können Sie eine plausible Definition dazu abgeben? Sollte mich wundern, bekommen nicht mal unsere großen Politiker hin. Mein Euro ist in der Rentenkasse nun mal definitiv weniger Wert als der Euro eines Altbundis!
Retupmoc
25.03.2014, 16:07 Uhr
Passen Sie bloß auf das der Hund nicht bissig ist
Was bitte hat das mit Gewerkschaft zu tun? Die Jusos fordern Mindestlohn für alle. Ihr Chef sagt: Mindestlohn mit Ausnahmen. Na was denn nun? Ist die SPD zerstritten? Weiß der Juso nicht was der Eisbärvater macht? Oder machen wir Wahlkampf auf dem Rücken der Langzeitarbeitslosen? Und ob ich in einer Gewerkschaft bin oder nichts geht Sie nichts an.
Glaskugel
25.03.2014, 18:44 Uhr
Fehlende Vorstellungskraft von Retupmoc.
Das die Jusos mitunter andere Meinungen und Ziele als die Parteispitze haben ist nichts Neues und auch kein Widerspruch. Retupmoc setzt hier mit seiner penetranten, undifferenzierten Juso-Kritik wohl sein damaliges SED Verständnis voraus, wo eine Nachwuchsorganisation immer das schön finden muss, was die alte Riege der ewig Gestrigen vorgibt. Das ist aber eine sehr eingeschränkte und undemokratische Sicht der Dinge. So funktioniert das heute zum Glück nicht mehr!
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Anmerk. d. Red: Die Diskussion ist beendet.
Boris Weißtal
25.03.2014, 18:55 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Die Diskussion ist beendet
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