Mo, 17:33 Uhr
17.03.2014
Ilfeld II übernimmt die Tabellenführung
Am vorletzten Spieltag in Thüringens zweithöchster Radball-Spielklasse, der Verbandsliga, hatten die drei Südharzvertreter Ilfeld II und III und Altstadt Nordhausen II in Ilfeld Heimvorteil. Uwe Tittel mit der Zusammenfassung...
Diesen Heimvorteil hat die Ilfelder Zweite mit drei Siegen und zwei Unentschieden sehr gut genutzt und hat vorerst die Tabellenführung übernommen. Nicht der erhoffte ganz große Befreiungsschlag aber immerhin ein einigermaßen komfortabler Vorsprung auf die Abstiegsplätze ist dem Nordhäuser Altstadtteam gelungen.
Ilfeld III dagegen verharrt wie erwartet im Tabellenkeller auf dem vorletzten Platz. Dass es für Ilfeld II so gut laufen würde, damit konnte diesmal überhaupt nicht gerechnet werden. Da Toni Krause in der Woche davor zum dritten Mal in der Oberliga aushelfen musste und sich damit im Oberhaus fest gespielt hatte musste für Julian Etzrodt ein Ersatzpartner gefunden werden. Torsten Stamer aus der 5. Mannschaft sprang ein. Ein großes Handikap, denn beide haben praktisch noch nie mit einander gespielt. Und das ausgerechnet nun, wo es zum Endspurt um die die drei Aufstiegsplätze zur Oberliga geht. Und mit Spitzenreiter Stotternheim, dem Tabellenvierten Ehrenberg und dem Fünften Gera musste man gegen direkte Konkurrenten im Aufstiegskampf antreten.
Da traf es sich gut, dass wegen des Nichtantritts von Langenwolschendorf und der wegen eines Unfalls verzögerten Anreise der Geraer der Spielplan etwas umgestellt werden musste und man zum Auftakt gegen die eigene 3. Mannschaft ran musste. Quasi ein Spiel zum warmlaufen. Es wurde ein Spiel der verpassten Möglichkeiten auf beiden Seiten, denn eine Vielzahl bester Chancen wurden unkonzentriert vergeben. Erst ein Doppelschlag kurz vor dem Seitenwechsel brachte Etzrodt/Stamer die Führung und mehr Spielsicherheit. Am Ende wurde 5:1 gewonnen. Dann wartete Tabellenführer Stotternheim. Natürlich lastete die Hauptarbeit auf den Schultern von Julian Etzrodt, hinten wie vorn. Doch Torsten Stamer fand sich auch immer besser in seine Aufgabe hinein.
Man ließ den favorisierten Stotternheimern, gegen die man in der Hinrunde 3:8 verloren hatte, kaum Raum zur Entfaltung und trotzte ihnen ein 2:2-Unentschieden ab. Das war schon eine große Überraschung. Eine noch größere lag dann gegen das bau-gelbe Duo aus Ehrenberg in der Luft. Zur Halbzeit nur knapp 2:3 in Rückstand ging man dann selber 4:3 in Führung und schien den Sieg schon in der Tasche. Aber ein letzter Freischlag aus halbrechter Position in allerletzter Sekunde brachte dem Gast noch das glückliche 4:4-Unentschieden. Zum Abschluss ging es gegen Gera, das vor allem beim sensationell hohen 10:3 über Nordhausen für vie Aufsehen und Respekt gesorgt hatte. Die beiden Ilfelder aber hatten sich mit dem Spielen davor viel Selbstvertrauen und die nötige Spielsicherheit geholt. Mit 4:1 wurde es ein verdienter Sieg. Und da Stotternheim im Spiel gegen Ehrenberg mit 4:6 unterlag bedeutete dieser Sieg zugleich die Tabellenführung.
Ilfeld II, erstmals in Originalbesetzung mit Jörg Rambow und Maik Schmidt antretend, konnte leider keine Schützenhilfe für die Zweite leisten. Zwar machte man gegen Ehrenberg ein gutes Spiel, ging auch mit 2:0 in Führung, doch der Gegner bestrafte danach jeden kleinen Fehler. Und da man selber weitere gute Chancen etwas unkonzentriert vergab sah man sich Mitte der zweiten Halbzeit mit 2:5 in Rückstand. Am Ende wurde 3:5 verloren. Gegen Nordhasen schien man in den ersten fünf Minuten noch gar nicht auf dem Parkett. Mühelos zogen die Kreisstädter mit 5:0 in Front. Damit war die Partie praktisch schon gelaufen. In der Folge entwickelte sich noch eine recht ansehnliche und torreiche Partie, die mit 12:4 für die Nordhäuser endete.
Ordentlich dann das Spiel gegen Gera. Aber wie schon gegen Ehrenberg waren es auch da wieder zu viele Ungenauigkeiten, die dem Gegner in die Karten spielten und zum 6:4-Erfolg verhalfen. So blieben nur die kampflosen Punkte gegen Langenwolschendorf.
Etwas mehr hatte man von der Nordhäuser Altstadt-Zweiten mit Ralf und Jens Schäfer erwartet. In ihrem Auftaktspiel musste sich das Brüderpaar Ehrenberg 3:8 beugen. Zwar gelang nach 0:2-Rückstand schnell der Ausgleich. Doch das gab keine Sicherheit. Im Gegenteil unterliefen in der Folge zu viele Fehler und Ehrenberg wurde damit zum Toreschießen eingeladen. Noch schlimmer kam es wie schon erwähnt gegen Gera. Auch hier lag man schnell 0:2 zurück, schien sich aber ebenso schnell gefangen und glich zum 2:2 aus.
Aber gegen die wesentlich schneller handelnden Geraer wurde man danach fast zum Spielball und geriet aussichtslos in Rückstand. Eine ganz schwache Vorstellung. Gegen Ilfeld III war man dann von Anfang an um Wiedergutmachung bemüht, nutzte die schwachen Anfangsminuten der Ilfelder eiskalt zur schon vorentscheidenden 5:0-Führung und ließ auch nicht nach, tat einiges zur Aufbesserung des Torekontos. Mit diesen Punkten und den weiteren drei kampflosen gegen Langenwolschendorf konnte man sich wenigstens um sechs Punkte von der Abstiegszone absetzen.
Uwe Tittel
Autor: redDiesen Heimvorteil hat die Ilfelder Zweite mit drei Siegen und zwei Unentschieden sehr gut genutzt und hat vorerst die Tabellenführung übernommen. Nicht der erhoffte ganz große Befreiungsschlag aber immerhin ein einigermaßen komfortabler Vorsprung auf die Abstiegsplätze ist dem Nordhäuser Altstadtteam gelungen.
Ilfeld III dagegen verharrt wie erwartet im Tabellenkeller auf dem vorletzten Platz. Dass es für Ilfeld II so gut laufen würde, damit konnte diesmal überhaupt nicht gerechnet werden. Da Toni Krause in der Woche davor zum dritten Mal in der Oberliga aushelfen musste und sich damit im Oberhaus fest gespielt hatte musste für Julian Etzrodt ein Ersatzpartner gefunden werden. Torsten Stamer aus der 5. Mannschaft sprang ein. Ein großes Handikap, denn beide haben praktisch noch nie mit einander gespielt. Und das ausgerechnet nun, wo es zum Endspurt um die die drei Aufstiegsplätze zur Oberliga geht. Und mit Spitzenreiter Stotternheim, dem Tabellenvierten Ehrenberg und dem Fünften Gera musste man gegen direkte Konkurrenten im Aufstiegskampf antreten.
Da traf es sich gut, dass wegen des Nichtantritts von Langenwolschendorf und der wegen eines Unfalls verzögerten Anreise der Geraer der Spielplan etwas umgestellt werden musste und man zum Auftakt gegen die eigene 3. Mannschaft ran musste. Quasi ein Spiel zum warmlaufen. Es wurde ein Spiel der verpassten Möglichkeiten auf beiden Seiten, denn eine Vielzahl bester Chancen wurden unkonzentriert vergeben. Erst ein Doppelschlag kurz vor dem Seitenwechsel brachte Etzrodt/Stamer die Führung und mehr Spielsicherheit. Am Ende wurde 5:1 gewonnen. Dann wartete Tabellenführer Stotternheim. Natürlich lastete die Hauptarbeit auf den Schultern von Julian Etzrodt, hinten wie vorn. Doch Torsten Stamer fand sich auch immer besser in seine Aufgabe hinein.
Man ließ den favorisierten Stotternheimern, gegen die man in der Hinrunde 3:8 verloren hatte, kaum Raum zur Entfaltung und trotzte ihnen ein 2:2-Unentschieden ab. Das war schon eine große Überraschung. Eine noch größere lag dann gegen das bau-gelbe Duo aus Ehrenberg in der Luft. Zur Halbzeit nur knapp 2:3 in Rückstand ging man dann selber 4:3 in Führung und schien den Sieg schon in der Tasche. Aber ein letzter Freischlag aus halbrechter Position in allerletzter Sekunde brachte dem Gast noch das glückliche 4:4-Unentschieden. Zum Abschluss ging es gegen Gera, das vor allem beim sensationell hohen 10:3 über Nordhausen für vie Aufsehen und Respekt gesorgt hatte. Die beiden Ilfelder aber hatten sich mit dem Spielen davor viel Selbstvertrauen und die nötige Spielsicherheit geholt. Mit 4:1 wurde es ein verdienter Sieg. Und da Stotternheim im Spiel gegen Ehrenberg mit 4:6 unterlag bedeutete dieser Sieg zugleich die Tabellenführung.
Ilfeld II, erstmals in Originalbesetzung mit Jörg Rambow und Maik Schmidt antretend, konnte leider keine Schützenhilfe für die Zweite leisten. Zwar machte man gegen Ehrenberg ein gutes Spiel, ging auch mit 2:0 in Führung, doch der Gegner bestrafte danach jeden kleinen Fehler. Und da man selber weitere gute Chancen etwas unkonzentriert vergab sah man sich Mitte der zweiten Halbzeit mit 2:5 in Rückstand. Am Ende wurde 3:5 verloren. Gegen Nordhasen schien man in den ersten fünf Minuten noch gar nicht auf dem Parkett. Mühelos zogen die Kreisstädter mit 5:0 in Front. Damit war die Partie praktisch schon gelaufen. In der Folge entwickelte sich noch eine recht ansehnliche und torreiche Partie, die mit 12:4 für die Nordhäuser endete.
Ordentlich dann das Spiel gegen Gera. Aber wie schon gegen Ehrenberg waren es auch da wieder zu viele Ungenauigkeiten, die dem Gegner in die Karten spielten und zum 6:4-Erfolg verhalfen. So blieben nur die kampflosen Punkte gegen Langenwolschendorf.
Etwas mehr hatte man von der Nordhäuser Altstadt-Zweiten mit Ralf und Jens Schäfer erwartet. In ihrem Auftaktspiel musste sich das Brüderpaar Ehrenberg 3:8 beugen. Zwar gelang nach 0:2-Rückstand schnell der Ausgleich. Doch das gab keine Sicherheit. Im Gegenteil unterliefen in der Folge zu viele Fehler und Ehrenberg wurde damit zum Toreschießen eingeladen. Noch schlimmer kam es wie schon erwähnt gegen Gera. Auch hier lag man schnell 0:2 zurück, schien sich aber ebenso schnell gefangen und glich zum 2:2 aus.
Aber gegen die wesentlich schneller handelnden Geraer wurde man danach fast zum Spielball und geriet aussichtslos in Rückstand. Eine ganz schwache Vorstellung. Gegen Ilfeld III war man dann von Anfang an um Wiedergutmachung bemüht, nutzte die schwachen Anfangsminuten der Ilfelder eiskalt zur schon vorentscheidenden 5:0-Führung und ließ auch nicht nach, tat einiges zur Aufbesserung des Torekontos. Mit diesen Punkten und den weiteren drei kampflosen gegen Langenwolschendorf konnte man sich wenigstens um sechs Punkte von der Abstiegszone absetzen.
Uwe Tittel
Tabelle vor dem letzten Spieltag
| 1. SV Ilfeld II | 22 | 116: 56 | 51 |
| 2. TSG Stotternheim | 21 | 106: 54 | 50 |
| 3. Blau-Gelb Ehrenberg III | 20 | 109: 72 | 47 |
| 4. RSV Stadtilm IV | 21 | 98: 65 | 47 |
| 5. RSV Stadtilm VI | 22 | 113: 76 | 40 |
| 6. OTG Gera | 22 | 99: 86 | 35 |
| 7. SV Jena-Zwätzen I | 22 | 91: 93 | 31 |
| 8. RSV Stadtilm V | 22 | 104: 99 | 30 |
| 9. SV Jena-Zwätzen II | 22 | 98:109 | 29 |
| 10. Altstadt Nordhausen II | 19 | 80:103 | 22 |
| 11. Langenwolschendorf III | 21 | 53:101 | 16 |
| 12. SV Ilfeld III | 19 | 27:106 | 6 |
| 13. RSV Stadtilm Junioren | 18 | 12:101 | 2 |















