Mo, 11:31 Uhr
17.03.2014
Technischer Schatz für Nordhausen
Das Ifa-Museum im ehemaligen Ifa-Gelände präsentiert jetzt stolz den Common-Rail-Dieselmotor MN 106 CR, der 1985 als Entwicklungsprojekt mit einem wissenschaftlichen Zentrum in Karl-Marx-Stadt entstand. Und dann wurde auch noch gewählt...
Eingebaut in einen Erprobungs-LKW vom Typ Ifa W 50 war er der weltweit erste elektronische Dieseleinspritzmotor überhaupt und fuhr über 17.000 km mit besten Test-Ergebnissen.
Nach einer längeren Odyssee steht der Originalmotor seit vergangener Woche in den Ausstellungshallen des privaten Nordhäuser Museums. Gleich im Nebenraum wartet eine andere Rückkehrerin auf zahlreiche Bewunderer. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in Nordhausen ca. 11.000 Gruben- und Feldbahnlokomotiven gebaut, von denen vier den Weg aus der Schweiz zurück nach Hause gefunden hat.
Liebevoll wurde das erste der guten Stücke von Mitgliedern des Nordhäuser IFA-Vereins restauriert und schmuck angestrichen. Natürlich ist die 90-jährige Motorenlok aus dem Hause Orenstein & Koppel fahrbereit. Die drei anderen Lokomotiven sind noch in Arbeit.
Der Verein jetzt auch einen neuen Vorstand und bestätigte Helmut Peter als Vorsitzenden. Der freute sich über Signale aus Richtung Nordhäuser Unternehmerverband, sich an den Kosten für das Museum zu beteiligen. Die Stadt hatte den über 70 engagierten Motorenfreunden zuvor keine finanziellen Hilfen in Aussicht gestellt. Aber immerhin besuchte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh die Wahlversammlung.
Autor: nnzEingebaut in einen Erprobungs-LKW vom Typ Ifa W 50 war er der weltweit erste elektronische Dieseleinspritzmotor überhaupt und fuhr über 17.000 km mit besten Test-Ergebnissen.
Nach einer längeren Odyssee steht der Originalmotor seit vergangener Woche in den Ausstellungshallen des privaten Nordhäuser Museums. Gleich im Nebenraum wartet eine andere Rückkehrerin auf zahlreiche Bewunderer. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in Nordhausen ca. 11.000 Gruben- und Feldbahnlokomotiven gebaut, von denen vier den Weg aus der Schweiz zurück nach Hause gefunden hat.
Liebevoll wurde das erste der guten Stücke von Mitgliedern des Nordhäuser IFA-Vereins restauriert und schmuck angestrichen. Natürlich ist die 90-jährige Motorenlok aus dem Hause Orenstein & Koppel fahrbereit. Die drei anderen Lokomotiven sind noch in Arbeit.
Der Verein jetzt auch einen neuen Vorstand und bestätigte Helmut Peter als Vorsitzenden. Der freute sich über Signale aus Richtung Nordhäuser Unternehmerverband, sich an den Kosten für das Museum zu beteiligen. Die Stadt hatte den über 70 engagierten Motorenfreunden zuvor keine finanziellen Hilfen in Aussicht gestellt. Aber immerhin besuchte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh die Wahlversammlung.


