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So, 18:12 Uhr
16.03.2014

nnz-Ergebnisdienst: Handball

Eine faustdicke Überraschung der Damen Auswärts und ein Landesmeister im Nachwuchs waren die Topereignisse des Wochenendes. Auch die Zweiter der Männer verteidigte den Podiumsplatz. Einzig bei den jüngeren Jahrgang der C - Jugend hielten die Nerven im zweiten Spielabschnitt nicht...

Landesliga Thüringen

Schnellmannshausen - Nordhäuser SV 18:23
Mit einer faustdicken Überraschung endetet in der Landesliga Damen der 15. Spieltag. Die Nordhäuserinnen konnten auswärts gegen die favorisierten Gastgeberinnen aus Schnellmannshausen deutlich mit 23:18 gewinnen.

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Vor der Partie war die Anspannung groß und die Frage stand im Raum ob die beiden Erfolge gegen hochkarätige Ligakontrahenten nur der heimischen Umgebung zuzuschreiben waren. Die Antwort haben sie auf dem Parkett der Normannsteinhalle in Treffurt gegeben.

In der ersten Halbzeit agierten die NSV Damen im Abwehrbereich noch etwas zu offensiv und luden so die Gastgeberinnen zum Torwurf ein. Die Geschenke wurden von den Platzherrinnen dankend angenommen, denn im spielerischen Bereich neigte sich die Schale im Millimetertackt zugunsten der Nordhäuserinnen. Auch der Halbzeitrückstand von 12:13 änderte daran nicht viel.

Zur Halbzeit wurde die Taktik geändert, die Abwehr zurückgenommen und auf Konter gesetzt. Die Grundlage der ausgezeichneten Vorstellung in der zweiten Halbzeit wurde durch eine ausgezeichnete Leistung im Tor gelegt. Starke Abwehrleistung bedingt durch starke Torfrauen kurbelten die Angriffsleistung an. Und da stachen die Trümpfe im NSV Spiel zum Leidwesen der Gastgeberinnen.

Auch das Positionsspiel stellte sich durchaus verbessert vor. Auch wenn die beiden Außen oftmals zu Statisten degradiert wurden und das Spiel an ihnen vorbei lief, schwangen sich die Nordhäuser "Hexen" auf den dritten Sieg in Folge zu erzielen. Gelandet sind sie deutlich, 5 Treffer, vor den Damen der SG, dank einer ausgezeichneten zweiten Halbzeit die sie mit 11:5 für sich entscheiden konnten.

Drei Spieltagen vor Ultimo bleibt die Liga spannend wie lange nicht. Einzig der Erste - Ziegelheim - und der Letzte - SG Ilmenau/Weimar/Kirchheim - haben ihre Platzierungen schon in Stein gemeißelt. Die Plätze 2 bis 5 hingegen trennen nur 2 magere Punkte und Rang 6 und 7 liegen mit 2 weiteren Punkten Rückstand in Lauerstellung.

Die letzten drei Begegnungen müssen die NSV Damen bestreiten gegen:
29. März Auswärts - SG Ilmenau/Weimar/Kirchheim - Tabellenletzter
05. April Heim - SG Ilmenau/Weimar/Kirchheim- Tabellenletzter
12. April Heim - Jena 2 - Tabellenfünfter punktgleich mit Nordhausen

Thüringenliga männliche Jugend A

HSG Hörselgau - Nordhäuser SV 20:22
Es sollte der Angriff auf Platz 4 werden und eine Positionierung mit Hoffnung auf Platz 3 sein, die Partie gegen Hörselgau. In punkto Positionierung erzielte der VFb TM Mühlhausen ein Husarenstück beim Tabellenzweiten Hermsdorf mit einem 30:28 Erfolg. Damit halten sie weiterhin zwischen sich und dem NSV 4 Punkte, bevor es am 23. März zum direkten Duell in Ballspielhalle kommt.

Trotz der vorletzten Tabellenposition der HSG nahmen die Verantwortlichen des NSV die Partie sehr ernst. Doch die Ausfallqoute stieg bis zum Abfahrtstermin extrem an. So das sich eine kleine Schaar aufmachte den 4.Platz in Thüringens höchster Spielklasse zu erobern.

Zunächst verlief die Partie sehr ausgeglichen. Das Abtasten dauerte bis zum 6:6, danach riss der Spielfaden des NSV. In der Folgezeit konnte sich die HSG über die Stationen 8:6 auf 10:6 absetzen.

Mehr Vorsprung wollten dann die Südharzer doch nicht zulassen und verkürzten auf 10:9 und konnten beim 10:10 sogar den Ausgleich erzielen. In der Schlussphase schwanden die Kräfte mangels Nachschub von der Bank. Pausenstand 13:11 für Hörselgau.

Nach der Pause waren zunächst die Gastgeber wieder am Drücker, spürten aber den aufkommenden Druck. Selbst ein Vorsprung von 4 Treffern (16:12) konnte ihnen im weiteren Spielverlauf nicht behilflich sein. Gleich 4 Treffer in Folge egalisierten ihren Vorsprung diesen und die folgenden zwei katapultierten den NSV (18:16) vorbei.

Auch der postwendende Ausgleich (18:18) konnte den NSV nicht stoppen, da sie in den Schlussminuten die entscheidenden Treffer markierten. Am Ende großer Jubel bei den Nordhäusern die kämpferisch und mit großer Moral den Sieg mit 22:20 aus dem Feuer zogen.

Am Sonntag musste Gera nachziehen zur Verteidigung des vierten Platzes. Da sie in Weimar mit einem knappen 36:35 patzten eroberten sich die Nordhäuser den Platz hinter dem Podium.

Thüringenliga männliche Jugend C

HSV Weimar - Nordhäuser SV 19:16
Die jungen Nordhäuser agieren in der Schlussphase der Meisterschaft recht unglücklich. Man hatte vor der Saison damit gerechnet das es ein Jahr mit Lehrgeld wird. Doch der Saisonverlauf zeigte keinen großen Rückstand zum älteren Jahrgang auf. Lange Zeit setzten sie ohne Druck ihr spielerisches Können auf dem Parkett um, bis zum Spitzenspiel gegen Eisenach.

Danach flatterten die Nerven und sie mussten das erwartete Lehrgeld zahlen. Nicht weil sie spielerisch den anderen nachstehen, nicht weil sie kämpferisch nachgelassen haben und schon gar nicht wegen mangelnden Mannschaftgeist. Einzig das Nervenkostüm machten ihnen sein Strich durch die Rechnung.

Anders ist die Partie gegen den HSV auch nicht zu erklären. Nach einer 10:4 Halbzeitführung verlor man am Ende noch 16:19. Eine bittere Niederlage bei der das Nervenkostüm nur eine Halbzeit hielt.

Verbandsklasse Männer

GO GO Hornets 4 - Nordhäuser SV 2 21:30
Mit diesem Erfolg bleiben die Nordhäuser weiter auf Kurs und konnten gegenüber Wutha Farnroda, die gegen Eisenach verloren, den Bronzeplatz verteidigen. Grundstein des Erfolges war eine ausgezeichnete erste Halbzeit mit einer 15:7 Führung. Im zweiten Spielabschnitt kam dann ein wenig der Bruch, gestundet der Tatsache das das NSV Team durch wechselte. Am Ende stand trotzdem ein ungefährdeter Sieg von 30:21 auf dem Spielprotokoll.

Nun sind es bei noch 3 Spieltagen zwei bzw. drei Punkte die die oberen Platzierungen voneinander trennen.
Die letzten drei Begegnungen muss die Zweite bestreiten gegen:
29. März Auswärts - Wutha Farnroda 2 -Tabellenvierter -
05. April Heim - Merkers 2 - Tabellensiebter -
12. April Auswärts - Krauthausen - Vorletzter -

Thüringenliga weibliche Jugend C

Schlotheimer SV - Nordhäuser SV 15:32

Landesmeister

Mit diesem Doppelpunktgewinn holten die Mädchen die erste Landesmeisterschaft der Saison 13/14 in die Rolandstadt, gleichzeitig ist es für das Team die dritte Landeskrone in Folge.

Ein Punkt brauchten die jungen NSV Damen vor der Partie um den Pokal endgültig in Besitz nehmen zu können. So waren in der ersten Halbzeit doch mehr Nerven im Spiel an gewöhnlich. Mit Abstimmungsproblemen in der Abwehr und mit Getriebeproblemen im Angriff war die erste Halbzeit kein Zuckerschlecken gegen die sehr körperbetont spielenden Schlotheimerinnen. So verwunderte das Halbzeitergebnis von 14:10 für Nordhausen schon ein wenig, hatte man doch ein deutlicheres Ergebnis erwartet.

In der vorletzten Partie der Saison gab es in der Halbzeitpause eine ungewohnte Ansprache, mit Wirkung. Wie verwandet die Spielerinnen nach dem Anpfiff, was sich auch auf der Anzeigetafel auswirkte. Vier Treffer in Folge zum 18:10 dämpften jegliche Hoffnungen der Gastgeberinnen. Danach wieder das gewohnte Bild. Jede mit angereiste Spielerin bekam die Möglichkeit sich ins Spiel einzubringen. Da auch die Kräfte der Schlotheimerinnen schwanden wirkte sich dies auf das Gesamtergebnis nicht aus. Nordhausen zog einsame Kreise und die Gastgeber kamen dabei noch fast vollkommen unter die Räder. Beim Stand von 32:15 für die NSV Mädchen wurde diese von der abgelaufene Spielzeit erlöst.

Gratulation zu einer Meisterschaft ohne Punktverlust verbunden mit der Qualifikation zur mitteldeutschen Meisterschaft. Da sie auch noch in der Landesliga ungeschlagen führen haben sie noch zwei heiße Eisen im Feuer.
Frank Ollech
Autor: red

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