Sa, 19:16 Uhr
01.03.2014
Linke Kandidaten
Heute trafen sich die Mitglieder des Kreis- und des Stadtverbandes der Partei DIE LINKE zur Aufstellung ihres Wahlvorschlages für die Kreistags- und Stadtratswahl. Und das war eine Mammutsitzung...
Um 9.00 Uhr eröffnete Kreisvorsitzender Alexander Scharff die Sitzung und unterbreitete den Linke-Mitgliedern einen Vorschlag zur Aufstellung der Liste zur Kreistagswahl 2014.
Der Kreisvorstand hatte sich im Vorfeld Kriterien gegeben, aufgrund dessen der Wahlvorschlag in vielen Beratungen erarbeitet wurde. Zu den Kriterien gehörten dabei neben dem der Linken-Satzung entsprechenden Quotierung, die Frage nach kommunalpolitischer Erfahrung, Leistungsträgerinnen und Leistungsträgern, neuen und parteilosen Mitgliedern, Alter, Qualifikation, regionaler Proporz und innerparteiliche Position.
Zuvor stellte Scharff die Kandidatur von kommunalen Wahlbeamten nach längerer Diskussion zur Abstimmung und schlug somit Birgit Keller für Listenplatz 1 vor. Keller, die gesundheitsbedingt nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, schrieb den Mitgliedern einen offenen Brief.
Für DIE LINKE sind Kandidaturen von Ländratinnen und Landräten sowie Oberbrürgermeisterinnen und Oberbürgermeistern zur Wahl des eigenen Kontrollparlaments kein einfaches Thema, stand man doch diesen Kandidaturen imm kritisch gegenüber. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass DIE LINKE in der vergangenen Legislatur zwei Anträge in den Thüringer Landtag eingebracht hat, um die Kandidaturen von Wahlbeamten zur Kreis-, Stadtrats – und Gemeindewahlen für alle Parteien einheitlich und verbindlich zu regeln.
DIE LINKE benennt als einzige Partei diese Kandidaturen als Scheinkandidaturen, musste aber die Landtagsschlappe aufgrund bekannter Mehrheitsverhältnisse verkraften und stand nun vor der Frage, ob man sich selbst einen Nachteil organisiert oder nicht. Die Mitglieder des Kreisverbandes stimmten für eine Kandidatur von Birgit Keller auf Platz 1, nicht zuletzt, weil damit auch die Arbeit der Landrätin inmitten einer Legislatur eine Wertung durch die Bürgerinnen und Bürger erfährt.
Alexander Scharff unterbreitete der Mitgliederversammlung ferner einen Vorschlag für die ersten 12 Listenplätze. Es ist ein mutiger Vorschlag, da er den Versprechungen vor der Wahl Rechnung trägt", spielte Scharff auf die Ansage seines Kreisvorstandes an, auch parteilosen und jungen Menschen eine echte Chance zu bieten, inhaltliche Schwerpunkte zu setzen und erfahrene Mitglieder zu berücksichtigen. Der Vorschlag ist ehrlich und ein vielseitiges und tolles Angebt an die Wählerinnen und Wähler, sagte Scharff abschließend. Die Mitglieder folgten dem ausgewogenen Vorschlag des Kreisvorstandes und bestätigten in Einzelwahl mehrheitlich die ersten 12 Listenplätze.
Anschließend stellte der Stadtverband Nordhausen unter gleichen Bedingungen die Liste für die Stadtratswahl 2014 auf. Stadtvorsitzender Michael Mohr kommentierte den Ausgang der Listenaufstellung mit Freude. Ich freue mich, dass die Mühe die wir in die Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten gesteckt haben, zu einem so ausgewogenem Wahlvorschlag geführt haben mit dem wir vielfältige Politikfelder bedienen können.
Autor: redUm 9.00 Uhr eröffnete Kreisvorsitzender Alexander Scharff die Sitzung und unterbreitete den Linke-Mitgliedern einen Vorschlag zur Aufstellung der Liste zur Kreistagswahl 2014.
Der Kreisvorstand hatte sich im Vorfeld Kriterien gegeben, aufgrund dessen der Wahlvorschlag in vielen Beratungen erarbeitet wurde. Zu den Kriterien gehörten dabei neben dem der Linken-Satzung entsprechenden Quotierung, die Frage nach kommunalpolitischer Erfahrung, Leistungsträgerinnen und Leistungsträgern, neuen und parteilosen Mitgliedern, Alter, Qualifikation, regionaler Proporz und innerparteiliche Position.
Zuvor stellte Scharff die Kandidatur von kommunalen Wahlbeamten nach längerer Diskussion zur Abstimmung und schlug somit Birgit Keller für Listenplatz 1 vor. Keller, die gesundheitsbedingt nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, schrieb den Mitgliedern einen offenen Brief.
Für DIE LINKE sind Kandidaturen von Ländratinnen und Landräten sowie Oberbrürgermeisterinnen und Oberbürgermeistern zur Wahl des eigenen Kontrollparlaments kein einfaches Thema, stand man doch diesen Kandidaturen imm kritisch gegenüber. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass DIE LINKE in der vergangenen Legislatur zwei Anträge in den Thüringer Landtag eingebracht hat, um die Kandidaturen von Wahlbeamten zur Kreis-, Stadtrats – und Gemeindewahlen für alle Parteien einheitlich und verbindlich zu regeln.
DIE LINKE benennt als einzige Partei diese Kandidaturen als Scheinkandidaturen, musste aber die Landtagsschlappe aufgrund bekannter Mehrheitsverhältnisse verkraften und stand nun vor der Frage, ob man sich selbst einen Nachteil organisiert oder nicht. Die Mitglieder des Kreisverbandes stimmten für eine Kandidatur von Birgit Keller auf Platz 1, nicht zuletzt, weil damit auch die Arbeit der Landrätin inmitten einer Legislatur eine Wertung durch die Bürgerinnen und Bürger erfährt.
Alexander Scharff unterbreitete der Mitgliederversammlung ferner einen Vorschlag für die ersten 12 Listenplätze. Es ist ein mutiger Vorschlag, da er den Versprechungen vor der Wahl Rechnung trägt", spielte Scharff auf die Ansage seines Kreisvorstandes an, auch parteilosen und jungen Menschen eine echte Chance zu bieten, inhaltliche Schwerpunkte zu setzen und erfahrene Mitglieder zu berücksichtigen. Der Vorschlag ist ehrlich und ein vielseitiges und tolles Angebt an die Wählerinnen und Wähler, sagte Scharff abschließend. Die Mitglieder folgten dem ausgewogenen Vorschlag des Kreisvorstandes und bestätigten in Einzelwahl mehrheitlich die ersten 12 Listenplätze.
Anschließend stellte der Stadtverband Nordhausen unter gleichen Bedingungen die Liste für die Stadtratswahl 2014 auf. Stadtvorsitzender Michael Mohr kommentierte den Ausgang der Listenaufstellung mit Freude. Ich freue mich, dass die Mühe die wir in die Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten gesteckt haben, zu einem so ausgewogenem Wahlvorschlag geführt haben mit dem wir vielfältige Politikfelder bedienen können.
Downloads:
- Die beiden Listen (155 kByte)

