eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Sa, 17:41 Uhr
01.03.2014

"Todesurteil" wieder aufgehoben

„Momentan sind noch Selbsterwerber mit Aufräumungsarbeiten im Gehege beschäftigt. Diese Arbeiten enden voraussichtlich Anfang März. Danach wird das verbliebene Kronenmaterial kostenlos an interessierte Bürger abgegeben.“ Das teilte der Stadtförster Axel Axt auf Anfrage mit. Kurt Frank war mit ihm vor Ort...

Axel Axt (Foto: Kurt Frank) Axel Axt (Foto: Kurt Frank)
Auch dieser Baumriese ist mit einem roten X versehen, was sein Todesurteil bedeutet hätte. Ein blauer Kreis daneben hob es wieder auf. Der Baum ist Brutstätte für Fledermäuse und Kleinvögel, erklärt Stadtförster Axel Axt.

Nordhausen. Ab sofort kann jeder gratis Holz aus dem Gehegewald holen. Interessenten sollten sich allerdings vorher bei Axel Axt, Sachgebiet Umwelt und Grünordnung, melden, um Details abzusprechen. Telefon: 03631/696330, Fax: 03631/696 87 330, E-Mail: gruenordnung@nordhausen.de

Anzeige Refinery (lang)
Aufgeweichter Boden verhinderte das Vorhaben, alle vorgesehenen Baumfällungen noch vor dem Frühjahr abzuschließen. Da die Vegetation dank des milden Winters diesmal früher als üblich einsetzt, werden weitere Bäume erst im Herbst und Winter fallen. Nicht nur große Kaliber, auch etliche kleinere, abgeknickte und geschädigte Hölzer. Insgesamt 98 an der Zahl, informierte Förster Axt bei einem Gehege-Rundgang.

Nicht an jeden der alten Riesen, die man – vielleicht voreilig - mit einem roten Kreuz versah, wird die Säge angesetzt. Naturschutzkundliche Betrachtungen mit Experten ergaben Nisthöhlen für Fledermäuse und Singvögel. Baumpflanzungen wie sie nach dem Gewittersturm 1980 erfolgten, seien nicht vorgesehen, meint Axel Axt. Reisighaufen würden auch nicht mehr verbrannt. Sie dienten Igeln und anderem Getier als Unterschlupft. Das Sachgebiet Umwelt und Grünordnung setzt auf Naturverjüngung.

Der Weg führte zum Liebestunnel. Ein Gutachten ergab, dass er noch stabil ist und nicht abgerissen werde, verrät Axt. Die Gehegetreppe, die von der Wallrothstraße hinauf zur Alexander-Puschkin-Straße führt, bleibt gesperrt. Gegenwärtig sei man im Sachgebiet Umwelt und Grünordnung dabei, Überlegungen in eine Konzeption einfließen zu lassen, wie das vor Jahren für den Stadtpark geschah.

Von Wege- und Treppensanierungen über das Aufstellen von Bänken, das Auffrischen des Spielplatzes bis hin zur kulturellen Wiederbelebung des Naherholungsgebietes soll sie alles enthalten. Dazu bedürfe es einer fruchtbringenden Zusammenarbeit mit dem Bau- und Kulturamt, bekräftigt der Grünrock. Die Leute um Sachgebietsleiter Steffen Meyer und Axel Axt sind optimistisch, das Gehege ebenso einladend aufwerten zu können, wie das in den letzten Jahren mit dem Stadtpark geschah.
Kurt Frank
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)