Do, 10:39 Uhr
27.02.2014
Eingliederungshilfe neu aufbauen
Die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung war ein Thema eines Arbeitsgesprächs des Beigeordneten des Landkreises Stefan Nüßle mit dem Bundestagsabgeordneten Manfred Grund (beide CDU)...
Die neue Bundesregierung hat angekündigt, in einem Bundesleistungsgesetz die Unterstützung von Menschen mit Behinderung neu zu strukturieren.
Damit sollen einerseits die Kommunen entlastet werden, die derzeit für die Daseinsvorsorge für Menschen mit Behinderung zuständig sind, und andererseits will man so den Anforderungen der UN-Konvention zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung gerecht werden und die Möglichkeiten der Inklusion verbessern. "Wir erhoffen uns hier vom Bund nachhaltige Unterstützung, denn Kommunen wie der Landkreis Nordhausen sind perspektivisch finanziell überfordert", so Stefan Nüßle. "Gute Bedingungen für die Inklusion sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die sich auf viele Schultern verteilen muss."
Außerdem sprachen Manfred Grund und Stefan Nüßle über die Möglichkeiten einer Fortführung der Bürgerarbeit bzw. von Ersatzangeboten. Dieses Förderinstrument der Jobcenter wurde vor drei Jahren gestartet und läuft zum Jahresende aus. Im Landkreis Nordhausen sind rund 100 Bürgerarbeiter bei Kommunen und freien Trägern beschäftigt. "Bisher ist keine Fortsetzung in Sicht", sagte Stefan Nüßle.
"Diese Maßnahmen sind aber wichtig für Arbeitssuchende mit vielschichtigen Vermittlungshemmnissen, die kaum Chancen auf dem regulären Arbeitsmarkt haben. Außerdem haben sich die Bürgerarbeiter zu einer wichtigen Stütze im gemeinnützigen Bereich entwickelt."
Schließlich diskutierten die beiden CDU-Politiker über die Ausrichtung des Europäischen Sozialfonds, kurz ESF, in der neuen EU-Förderperiode. Die Bundesregierung plant aktuell, das Projekt "Jugend stärken im Quartier" aus diesem Topf zu finanzieren. In den vergangenen Jahren liefen im Landkreis Nordhausen verschiedene Projekte im Rahmen des Programms "Jugend stärken - Aktiv in der Region".
Autor: redDie neue Bundesregierung hat angekündigt, in einem Bundesleistungsgesetz die Unterstützung von Menschen mit Behinderung neu zu strukturieren.
Damit sollen einerseits die Kommunen entlastet werden, die derzeit für die Daseinsvorsorge für Menschen mit Behinderung zuständig sind, und andererseits will man so den Anforderungen der UN-Konvention zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung gerecht werden und die Möglichkeiten der Inklusion verbessern. "Wir erhoffen uns hier vom Bund nachhaltige Unterstützung, denn Kommunen wie der Landkreis Nordhausen sind perspektivisch finanziell überfordert", so Stefan Nüßle. "Gute Bedingungen für die Inklusion sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die sich auf viele Schultern verteilen muss."
Außerdem sprachen Manfred Grund und Stefan Nüßle über die Möglichkeiten einer Fortführung der Bürgerarbeit bzw. von Ersatzangeboten. Dieses Förderinstrument der Jobcenter wurde vor drei Jahren gestartet und läuft zum Jahresende aus. Im Landkreis Nordhausen sind rund 100 Bürgerarbeiter bei Kommunen und freien Trägern beschäftigt. "Bisher ist keine Fortsetzung in Sicht", sagte Stefan Nüßle.
"Diese Maßnahmen sind aber wichtig für Arbeitssuchende mit vielschichtigen Vermittlungshemmnissen, die kaum Chancen auf dem regulären Arbeitsmarkt haben. Außerdem haben sich die Bürgerarbeiter zu einer wichtigen Stütze im gemeinnützigen Bereich entwickelt."
Schließlich diskutierten die beiden CDU-Politiker über die Ausrichtung des Europäischen Sozialfonds, kurz ESF, in der neuen EU-Förderperiode. Die Bundesregierung plant aktuell, das Projekt "Jugend stärken im Quartier" aus diesem Topf zu finanzieren. In den vergangenen Jahren liefen im Landkreis Nordhausen verschiedene Projekte im Rahmen des Programms "Jugend stärken - Aktiv in der Region".


