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Mi, 07:25 Uhr
26.02.2014

FDP mit interessanten Personalien

Mit bekannten und mit überraschenden Namen wird die FDP im Landkreis und in der Stadt Nordhausen in den kommunalen Wahlkampf ziehen...


Im Nordhäuser Sonneneck wurden am Abend die Kandidaten für die anstehenden Wahlen nominiert. So wird die Kreisliste von Franka Hitzing angeführt, ihr folgen auf den nächsten Plätzen weitere bekannte Namen wie Claus Peter Roßberg, Klaus-Dieter Drick und Manuel Thume. Auf Platz 5 die eigentliche Überraschung: Antonius Pille,

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Der ehemalige langjährige Geschäftsführer des Südharz-Krankenhauses will sich nun (endlich sagen einige) in der Kommunalpolitik engagieren. Seitens der FDP wird dessen fachliche und vor allem soziale Kompetenz geschätzt. Gerade deshalb sei man an Pille herangetreten. Für Toni Pille kam letztlich die FDP in Frage, weil sie die einzige Partei sei, die in sich nicht zerstritten sei.

Pille ist auch auf der Liste für den Stadtrat zu finden, hier genau auf Platz 6. Angeführt wird die Stadtratsliste von Martin Höfer, Claus-Peter Roßberg und Manuel Thume. Danach folgen Silvia Daehn und Dr. Höpker.

Martin Höfer konstatierte für seine Fraktion eine engagierte liberale Arbeit in den zurückliegenden fünf Jahren. Zu jeder Sitzung des Stadtrates seien mindestens drei Anträge oder Anfragen gestellt worden, sagte Martin Höfer der nnz. Darüber hinaus habe man als kleine Fraktion drei Vorsitzende von Ausschüssen gestellt. "Wir hoffen, dass wir diese Arbeit zum Wohle der Bürger auch weiterhin fortsetzen können."

Das wollen die Liberalen natürlich auch im Kreistag . Hier habe man sich fünf Jahre lang des Eindrucks nicht erwehren können, dass sich die drei großen Fraktionen wie die einstige Nationale Front verhielten, gegen die man mit eigenen Anträgen nicht ankam. Roßberg konstatiert, dass die Schockstarre in der Partei nach dem Abgang aus dem Bundestag nun überwunden sei. Das sei auch deutlich, dass seit September fünf neue Mitglieder in der Partei begrüßt werden konnten, darüber hinaus habe es seitdem keine Austritte gegeben.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Dora75
26.02.2014, 08:45 Uhr
Die Bürger haben es nicht vergessen
Wir Bürger haben es nicht vergessen für was die FDP eingetreten ist. Ich sage nur Steuergeschenke für Hotelbesitzer.
NDHler
26.02.2014, 09:01 Uhr
Unterscheiden!
Ich glaube zwischen Bundestags- und Kommunalwahlen sollte man schon unterscheiden. Bei letzteren sollten doch hauptsächlich kommunalpolitische Themen im Vordergrund stehen.
lumpi22
26.02.2014, 09:12 Uhr
Ich lach mich krumm!
Die FDP hat in jeder Stadtratssitzung mindestens 3 Anträge eingebracht! Oh ja, ich hatte das Glück, diese Anträge ein paar mal mitzuerleben...! Herr Höfer stach allerdings fast alle aus! Da ging es um Schlaglöcher An der Bleiche wo er ja wohnt, weil er mit seinem Wagen nicht mehr heile durchkam und müntzte das auf Bürgerhinweise um. Dann brachte er einen Feuerwehreinsatz so richtig lustvoll zur Schau, als an einem Kellerfenster nach einem Einbruch die Scheiben nicht mehr passten und richtigerweise enorme Kosten entstanden waren.... Er brachte jedenfalls echt "bissige" Beiträe vor, auf die der Stadtrat und auch die Besucher gern verzichten können, denn gebracht haben sie außer Langeweile und keine Lösung nichts. Deshalb hoffe ich, dass die 5%-Hürde für die FDP zu hoch ssein wird und wünschte mir andere kleine Parteien, wie die Freien Wähler in die städtischen Parlamente. Neues erfischendes Blut hilft vielleicht auch da mal, über das künftige Regieren nachzudenken und Veränderungen zu erreichen! Bitter nötig wäre das in Nordhausen!
Stadtbürger
26.02.2014, 09:27 Uhr
nicht ganz richtig @dora75
liebe dora75,

ihr vorwurf ggü. der fdp ist nicht ganz korrekt. lassen sie sich doch nicht von stammtischparolen beeindrucken. fakt ist nämlich, dasss die absenkung der mwst. im hotelgewerbe nicht auf die fdp zurück geht, sondern auf die csu! nachzulesen in deren wahlprogramm von 2009.

prinzipiell können sie für fehler der bundespartei nicht die ehrenamtlichen kommunalpolitiker vor ort verantwortlich machen. sie können mir glauben - die basis ist auch nicht immer glücklich mit ihrer führung in berlin.

was man der fdp hier vor ort anlasten kann ist, dass sie sich für die beibehaltung der jugendförderung, gerechtigkeit bei den kita-gebühren, tarifentlohnung für die erzieher im regenbogenhaus, einsparungen in der verwaltung und vieles mehr eingesetzt hat.

das können sie sowohl hier im nnz-archiv, als auch auf der homepage der fdp nordhausen nachlesen.
Retupmoc
26.02.2014, 09:28 Uhr
Kommunal
Es ist eben nicht zu unterscheiden, denn die Kommunalpolitiker heben eine Etage höher die Hände, wenns um die Abstimmungen geht. Ich kenne keinen Politiker, der nein sagt zu den " Ideen" seiner Führung.
neu-roland
26.02.2014, 10:33 Uhr
billige Propaganda durch Dora75 & Co.
Als Nordhäuser Bürger sollte man schon zwischen Kommunal- und Bundespolitik unterscheiden können - oder auch wollen.

In der kurzen Zeit, die ich mich bislang mit Nordhausen beschäftige, sind mir bislang eher die für die Bürger kostentreibenden Memorials für eine abgewählte OB aufgefallen: "Kulturbibliothek" oder das wirtschaftlich riskante und undemokratische Ökodenkmal "Biomethananlage". Die "Werbevideos" des Herrn J. sind ja zum Glück nicht direkt kostenpflichtig für die Bürger - sondern nur peinlich.

Eine Versachlichung wie durch STADTBÜRGER ist dringend angeraten, weil sonst Nordhausen durch den permanenten Testeronausstoß von Politikern und Stammtischpolitikern eher uninteressant für die Wirtschaft wird. Die Lähmung der Stadtpolitik durch die persönlichen Fehden der Politiker bzw. deren individuellem Fehlverhalten ist nicht wirklich spassig.

Da ich von den Auftritten von Herrn Höfer im Stadtrat keine Kenntnis habe, kann ich diese nicht beurteilen. Das Argument von Herrn Pille zur Kandidatur auf der Liste der FDP scheint mir aber überzeugend.
punktum
26.02.2014, 10:36 Uhr
lumpi
ihre Vorwürfe sind einfach nur lächerlich, auch wenn der Höfer an der Bleiche wohnt ist es sein gutes Recht auf den Straßenzustand eben dieser Straße aufmerksam zu machen und wenn die Feuerwehr 535,- € für eine angebrachte Spanplatte um eine eingeschlagene Fensterscheibe in der Größe von 50cm x 6ocm zu verschließen und das ohne Auftrag, dem Bürger in Rechnung stellt, dann kann das jeden Bürger morgen auch schon passieren und genau darum ging es.

Was die Langeweile angeht so haben meines Wissens die Gäste und die Stadträte (nicht alle) in dieser Stadtratssitzung herzhaft gelacht, besonders als Herr Jendricke diese Kostenrechnung dann auch noch in der Bütt verteidigt hatte.

Natürlich finden das Mitglieder der SPD nicht sooo schön, wenn ihr BM vorgeführt wurde.
Retupmoc
26.02.2014, 10:46 Uhr
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lumpi22
26.02.2014, 11:38 Uhr
Wow, jetzt melden sich die FDP-ler aber zu Wort!
Na ja, jeder muss für sich Werbung machen, der Stadtbürger und Punktum als verkappte Stadträte ganz klar für ihre Partei. Punktum, Sie haben das richtig beschrieben, worum es halt bei meinen schnell mal eingeworfenen Anträgen der FDP ging. Es ging mir aber mehr um die Zahl 3 und deren Inhalte allgemein! Die beiden aufgeführten Anträge, die ich live miterleben durfte haben mich jedenfalls in der Sicht verwundert, dass Herr Höfer andere Bürger für sich nutzte und den Zustand der Straße An der Bleiche kritisierte. Er hätte jeden anderen Grund gehabt, aber nur diese Straße in der er selbst wohnt nur zu nenen, das empfand ich wieder so richtig "politisch-egoistisch", denn wer unsere Stadt kennt, der kennt auch die Straßen und die vielen Löcher, die es auch verdient gehabt hätten, von Herrn Höfer genannt zu werden oder Punktum? Man denkt eben immer erst an sich und dann lange an nichts weiter, so sehe ich das beiu diesem Antrag der FDP. Und hat sich denn etwas verändert an der Straße?
Auch die "Vortragsart" mit dem Fenster und der Feuerwehr hatte mit ehrlich offener Politik leider wenig zu tun und galt nur gegen andere Politiker im Stadtrat.

Ich wundere mich letztendlich ja nur, dass die FDP so eine tolle Politik macht, mindestens immer 3 Anträge einbringt und am Ende leider viel zu wenig rauskommt, wovon der Bürger auch profitiert! Nur das möchte oder wollte ich zum Ausdruck bringen und hoffe deshalb sehr, dass sich andere kleinere Parteien demnächst im Parlament sitzen und das möglichst ohne dieser FDP, die aus meiner Sicht leider nicht das gebracht hat, was man hätte erwarten können. Das ist aber meine eigene Meinung und soll sie beide als Stadträte nicht beeinflussen...!
trine
26.02.2014, 20:36 Uhr
Es geschehen Dinge im Leben, die glaubt man nicht......
...die FDP hat sich für die anstehenden Wahlen aufgestellt und gerüstet. Manche gute Personalentscheidungen las ich da und manche haben mich einfach nur verblüfft...Herr Pille, einst Geschäftsführer im Klinikum als es noch Krankenhaus war...in dieser Position habe ich ihn immer mehr im Fahrwasser der Sozialdemokratie gesehen und Herr Höfer...der damals in seiner Position als Stadtrat das Klinikum eher verkaufen als behalten wollte,... machen nun gemeinsame Sache. Aus dem Erzfeind Nr.1 ist ein Freund geworden und gemeinsam ziehen sie in den Wahlkampf. Nu frage ich mich schon wann dieses Miteinander gewachsen ist? Vielleicht an dem Tag als Herr Höfer ein Mitarbeiter des Klinikums wurde und dort seine Tätigkeit aufnahm? Oder doch später?
Schön aber ist, das sie nach so vielen kontroversen Auseinandersetzungen diese neue Leidenschaft... sich für ein gemeinsames Ziel, nämlich für die FDP und die Politik einzusetzen, gefunden haben.
Oder ob dies vielleicht auch noch andere Gründe hat? Es bleibt abzuwarten was sich aus dieser Liason entwickelt. Ich bin einfach nur gespannt....und freue mich auf die Wahlkampfveranstaltungen.
Suse
27.02.2014, 00:03 Uhr
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Retupmoc
27.02.2014, 07:43 Uhr
Wenn es um Geld und Macht geht
verbünden sich zur Not auch Engel und Teufel. Das dürfte bekannt sein.
Wolfi65
27.02.2014, 10:04 Uhr
Es ist doch immer wieder...
verwunderlich, wie die Partei der Besserverdienenden sich trotz Niederlage bei der letzten Wahl, sich wieder ins rechte Licht rücken will. Es ist wie mit einem Scheintoten. Dieser will auch nicht wahrhaben, das eigentlich seine Zeit schon abgelaufen ist.
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