Mo, 12:32 Uhr
24.02.2014
MHL und NDH weiter Kopf an Kopf
Die beiden Führenden der Senioren-Verbandsliga 100 Wurf leisteten sich auch am 15. Spieltag keine Schwäche. Spitzenreiter Mühlhausen nahm knapp mit 1718:1701 die schwere Hürde Gotha und der punktgleiche Nordhäuser SV behauptete sich zu Hause wie erwartet sicher über den KSV Wutha-Farnroda...
Reiner Hagemeier führte das NSV-Seniorenteam mit überragenden 464 Holz auf Siegkurs.
Nach dem am Ende deutlichen Sieg sah es aber lange nicht aus. Die Nordhäuser mussten wie die Mühlhäuser in Gotha zwei Einzelspiele abgeben. Und erst nach dem Bahnwechsel im zweiten Paar wurde es noch zu einer klaren Angelegenheit.
Im ersten Durchgang schien bei den Nordhäusern Carl-Josef Gleitze, normalerweise eine Bank im Team, nicht richtig bei der Sache, fand einfach nicht zu gewohnter Wurfsicherheit. Sein Kontrahent Hans Schmidt, obwohl sich mehr Fehlwürfe leistend, hatte so recht leichtes Spiel, den Kampf mit einem satten Vorsprung von 49 Holz für sich zu gestalten.
Auch der andere Gästespieler zeigte eine gute Leistung .Die verblasste jedoch etwas, weil NSV-Kapitän Reiner Hagemeier einen ausgesprochenen Sahnetag erwischt hatte. Nach einer schon guten ersten Bahn spielte er nach dem Bahnwechsel vor allem im Räumen mit herausragenden 99 Holz wie im Rausch und nahm seinem Gegner 62 Zähler ab. Damit trotz der Schwäche von Gleitze doch noch einen knappe Führung von 13 Holz für den NSV.
Aber noch war damit nichts entschieden, denn die Gäste wehrten sich auch im zweiten Paar weiter heftig. Vor dem letzten Bahnwechsel hatten sie den Rückstand um zwei Punkte verkürzt. Uwe Schmögner musste sich schließlich dem besten der Gäste Holger Simon auch geschlagen geben. Aber Rainer Wille, wie zuvor Reiner Hagemeier mit einer tollen zweiten Bahn, er blieb als Einziger sogar ohne jeden Fehlwurf, beeindruckte sein Gegenüber sichtlich.
Der leistete sich noch sieben Fehlwürfe und war letztlich chancenlos. Trotz der Schwäche von Gleitze spielte der NSV zum dritten Mal in Folge über 1700 Mannschaftspunkte. Aber auch Wutha-Franroda bot eine überzeugende Leistung. Alle vier Spieler übertrafen die 400-Holz-Marke und mit 1653 Gesamtholz waren sie die bislang mit Abstand beste Gastmannschaft in dieser Saison an der Rotleimwiese. Kein anderer Gast hatte bis dahin die 1600-Holz-Grenze überboten.
Carl-Josef Gleitze 368:417, Rainer Hagemeier 464:402, Rainer Wille 456:401, Uwe Schmögner 429:433
Uwe Tittel
Autor: redKegeln Verbandsliga Senioren 100 Wurf
Nordhäuser SV – KSV Wutha-Farnroda 1717:1653Reiner Hagemeier führte das NSV-Seniorenteam mit überragenden 464 Holz auf Siegkurs.
Nach dem am Ende deutlichen Sieg sah es aber lange nicht aus. Die Nordhäuser mussten wie die Mühlhäuser in Gotha zwei Einzelspiele abgeben. Und erst nach dem Bahnwechsel im zweiten Paar wurde es noch zu einer klaren Angelegenheit.
Im ersten Durchgang schien bei den Nordhäusern Carl-Josef Gleitze, normalerweise eine Bank im Team, nicht richtig bei der Sache, fand einfach nicht zu gewohnter Wurfsicherheit. Sein Kontrahent Hans Schmidt, obwohl sich mehr Fehlwürfe leistend, hatte so recht leichtes Spiel, den Kampf mit einem satten Vorsprung von 49 Holz für sich zu gestalten.
Auch der andere Gästespieler zeigte eine gute Leistung .Die verblasste jedoch etwas, weil NSV-Kapitän Reiner Hagemeier einen ausgesprochenen Sahnetag erwischt hatte. Nach einer schon guten ersten Bahn spielte er nach dem Bahnwechsel vor allem im Räumen mit herausragenden 99 Holz wie im Rausch und nahm seinem Gegner 62 Zähler ab. Damit trotz der Schwäche von Gleitze doch noch einen knappe Führung von 13 Holz für den NSV.
Aber noch war damit nichts entschieden, denn die Gäste wehrten sich auch im zweiten Paar weiter heftig. Vor dem letzten Bahnwechsel hatten sie den Rückstand um zwei Punkte verkürzt. Uwe Schmögner musste sich schließlich dem besten der Gäste Holger Simon auch geschlagen geben. Aber Rainer Wille, wie zuvor Reiner Hagemeier mit einer tollen zweiten Bahn, er blieb als Einziger sogar ohne jeden Fehlwurf, beeindruckte sein Gegenüber sichtlich.
Der leistete sich noch sieben Fehlwürfe und war letztlich chancenlos. Trotz der Schwäche von Gleitze spielte der NSV zum dritten Mal in Folge über 1700 Mannschaftspunkte. Aber auch Wutha-Franroda bot eine überzeugende Leistung. Alle vier Spieler übertrafen die 400-Holz-Marke und mit 1653 Gesamtholz waren sie die bislang mit Abstand beste Gastmannschaft in dieser Saison an der Rotleimwiese. Kein anderer Gast hatte bis dahin die 1600-Holz-Grenze überboten.
Carl-Josef Gleitze 368:417, Rainer Hagemeier 464:402, Rainer Wille 456:401, Uwe Schmögner 429:433
Uwe Tittel



