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Mo, 10:39 Uhr
24.02.2014

Schule, Freibad, Verkehr

Die Schulstandorte in der Gemeinde Harztor müssen erhalten und die Gründung eines freien Gymnasiums unterstützt werden, so Egon Primas (Mitglied des Landtages) bei der Mitgliederversammlung der CDU-Harztor vergangene Woche...


Der Vorstand hatte in die Gaststätte „Poppenbergs Ruh“ nach Ilfeld eingeladen, um über aktuelle Themen in der Gemeinde zu diskutieren. Schnell wurden die wichtigsten Aufgaben klar: Erhalt der Schulstandorte und der Freibäder in Harztor, Sanierung der Behrebrücke in Ilfeld und die Problematik des Schwerlastverkehrs in den Ortsdurchfahrten.

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Wolfgang Flagmeyer resümierte, dass die kampflose Aufgabe des Gymnasiums in Ilfeld durch die Gemeinde nicht akzeptabel gewesen sei – dies werde es so mit der CDU nicht geben. „Die Schule“, so Primas "ist der entscheidende Faktor in der Entwicklung einer Gemeinde. Verschwindet die Schule, dann stagniert die Entwicklung der gesamten Gemeinde.“

Dies müsse Beachtung finden in der Schulnetzplanung 2015 - gerade für den ländliche Raum. Sehr positiv bewertete Primas die Bestrebungen der Klosterkammer Hannover, ein freies überregionales Gymnasium im Alten Gut in Ilfeld zu etablieren. Dies sei eine enorme Chance für die gesamte Gemeinde Harztor, die er voll unterstützt.

Dass die Freibäder beider Ortschaften auch in Zukunft weiter betrieben werden können, dafür müsse alles getan werden. Das Befüllen des Waldbades Ilfeld durch die Wasserwirtschaft sei nur eine Übergangslösung, so Andreas Schmidt - insbesondere mit Blick auf die knappen Kassen der Gemeinde. Seit
letztem Jahr ist der Ilfelder an dem Thema dran. Aktuell stehen Termine mit der Bergsicherung an, um eine Befüllung durch den Otto-Stollen zu ermöglichen.

Das Thema Verkehr beschäftigt Niedersachswerfer wie Ilfelder gleichermaßen. Die teure Beschrankung der Bahnübergänge konnte nicht durch die Gemeinde
geändert werden, die Bauarbeiten beginnen demnächst. Spannend sei die Stausituation in Niedersachswerfen, wenn die dann vorhandene Schranke zum Freibad in der Hauptverkehrszeit geschlossen wird. Gleich zwei Aufgaben sehen die CDU-ler in Ilfeld: Als Wichtigstes - die Sanierung der Behrebrücke.

Dies, so Hartmut Sauermann sei nur in enger Zusammenarbeit mit den Ministerien in Erfurt möglich. „Hier müssen wir unbedingt dranbleiben!“, so Sauermann. Die zweite Aufgabe ist schon fast gelöst – die Gefahr durch den hohen Schwerlastverkehr in der engen Ilgerstraße in Oberilfeld. Staatsekretärin Inge Klaan (CDU) sicherte bei einer vorangegangen Veranstaltung zu diesem Thema in Ilfeld zu, die Aufstellung eines 30 km/h -Schildes zu prüfen.

„Die Ende Mai anstehenden Wahlen zum Kreistag, Ortschafts- und Gemeinderat sowie der Ortschaftsbürgermeister sind entscheidend für die Zukunft der Gemeinde Harztor“, so Sauermann als jetziger CDU-Fraktionschef im Gemeinderat. Nur mit einer starken Vertretung in den Räten ist es möglich,
die diskutierten Aufgaben zu verwirklichen.  Dazu gehöre vor allem die Kommunikation mit dem Landkreis und den Ministerien in Erfurt.

Dafür sei es wichtig, erklärte Egon Primas, dass die Kandidaten der CDU-Liste aus Harztor, nämlich Hartmut Sauermann, Christoph Zyrus und Stephan Klante in den Kreistag gewählt würden. Nur so könnten dort die Interessen der Gemeinde vernünftig vertreten werden – dies fehlte zuletzt. CDU Vorstandsvorsitzender Wolfgang Flagmeyer rief alle Anwesenden auf, engagierte Ilfelder und Niedersachswerfer anzusprechen, auf der CDU-Liste für den Ortschafts- und Gemeinderat zu kandidieren. Dies sei auch für parteilose Bürger möglich, so Flagmeyer.

In der gut besuchten und spannenden Versammlung konnte der CDU Vorstand Harztor die Neuaufnahme von zwei neuen CDU-Mitgliedern im Alter von 24 und 30 Jahren bekannt geben. Dadurch werde der starke CDU-Ortsverband Harztor durch weitere junge Mitglieder positiv unterstützt, so der Vorsitzende Flagmeyer zum Abschluss.
Sebastian Gerecke
Autor: red

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Kommentare
Mikusch
24.02.2014, 15:55 Uhr
CDU Kandidaten für Harztor
Eine Frage: Seit wann gehört Stefan Klante der CDU an?
Eiche
24.02.2014, 17:48 Uhr
Dieser Artikel der CDU muss kommentiert werden
1.Wie kommt Herr Gerecke und Herr Flagmeyer zu der Annahme,dass der Schulstandort Ilfeld kampflos aufgegeben worden ist. Das stimmt so nicht, denn die Eltern haben seinerseits demonstriert und sogar mit dem Kultusminister Matschie gesprochen. Wo waren denn damals die CDU- Vertreter?

2.Der Bau eines freien überregionalen Gymnasiums durch die Klosterkammer wurde unter der Regentschaft des CDU- Bürgermeisters Schröder- Appenrodt während seiner Wahlperiode nicht weiter verfolgt. Erst durch die Unabhängige Wählerliste (UWL)wurden konkrete Gespräche geführt und von allen Gemeindemitgliedern Harztor unterstützt.

3. Der Zustand der desolaten Behrebrücke war schon mehrere Jahre bekannt und das zur Zeit, wo die CDU die Regentschaft in Ilfeld hatte. Jetzt, wo die Brücke für den Fahrverkehr gesperrt werden musste, haben sich alle Gemeinderatsmitglieder für eine baldige Sanierung ausgesprochen. Also bitte, es gibt nicht nur die Darstellung der CDU.
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