Mo, 15:49 Uhr
30.04.2001
Thüringer Handwerk befindet sich weiterhin in Krise
Nordhausen/Erfurt (nnz). 42 Prozent der befragten rund 2000 Unternehmen im Kammerbezirk Erfurt schätzten ihre Geschäftslage als schlecht ein. Im ersten Quartal des vergangenen Jahres waren es 36 Prozent. Im Bau- und Ausbauhandwerk wird die Zukunft besonders düster gesehen: Rund die Hälfte beurteilen die Lage als schlecht.
Auf Grund der Umfrageergebnisse werde mit keiner Verbesserung der konjunkturellen Situation gerechnet, sagte Hauptgeschäftsführer Dieter Artymiak. Das werde sich auch auf die Beschäftigtenzahlen auswirken. Eine Trendwende könne nicht gesehen werden. Im Vergleich zum Herbst vergangenen Jahres gingen die Umsätze in den ersten drei Monaten wiederum zurück. 60 Prozent der Betriebe berichten über sinkende und nur 9 über steigende Umsätze. 15 Prozent der Unternehmen prognostizieren steigende Erlöse - jeder dritte wiederum rechnet mit sinkenden. 60 Prozent der Firmen berichten von weniger Investitionen.
Rückläufig war im ersten Quartal auch die Zahl der Beschäftigten, insbesondere im Bau- und Ausbauhandwerk. Nur sieben Prozent der Unternehmen stellten Mitarbeiter ein, 35 Prozent mussten Beschäftigte entlassen. Voraussichtlich 18 Prozent der Betriebe werden in den nächsten Monaten Mitarbeiter entlassen, nur 10 Prozent planen Neueinstellungen.
Autor: nnzAuf Grund der Umfrageergebnisse werde mit keiner Verbesserung der konjunkturellen Situation gerechnet, sagte Hauptgeschäftsführer Dieter Artymiak. Das werde sich auch auf die Beschäftigtenzahlen auswirken. Eine Trendwende könne nicht gesehen werden. Im Vergleich zum Herbst vergangenen Jahres gingen die Umsätze in den ersten drei Monaten wiederum zurück. 60 Prozent der Betriebe berichten über sinkende und nur 9 über steigende Umsätze. 15 Prozent der Unternehmen prognostizieren steigende Erlöse - jeder dritte wiederum rechnet mit sinkenden. 60 Prozent der Firmen berichten von weniger Investitionen.
Rückläufig war im ersten Quartal auch die Zahl der Beschäftigten, insbesondere im Bau- und Ausbauhandwerk. Nur sieben Prozent der Unternehmen stellten Mitarbeiter ein, 35 Prozent mussten Beschäftigte entlassen. Voraussichtlich 18 Prozent der Betriebe werden in den nächsten Monaten Mitarbeiter entlassen, nur 10 Prozent planen Neueinstellungen.


