Mi, 15:56 Uhr
12.02.2014
Das Letzte ist nun "dran"
Das letzte Gebäude auf dem Gelände des Südharz Klinikums in Nordhausen, das sich sowohl innen als auch außen nicht in das moderne Gesamtensemble einfügt, ist die ehemalige medizinische Fachschule. Doch dieser Zustand soll sich in den kommenden Monaten komplett verändern...
Ansicht (Foto: SHK)
Seitens der Geschäftsleitung des Klinikums wurde noch Ende vergangenen Jahres grünes Licht” für eine Komplexsanierung und den Umbau des Hauses zu einem Wohnhaus gegeben.
Hier sollen statt Klassenräumen, Lehrerzimmern oder Abstellräumen künftig moderne Ein- bis Drei-Raumwohnungen etabliert werden. Insgesamt sind 27 Wohneinheiten mit modernen Zuschnitten und modernen Ausstattungen vorgesehen. Die sollen in erster Linie von den Bewohnern des jetzigen Schwesternwohnheims genutzt werden, die in das sanierte Haus umziehen. Die anderen Wohnungen sollen vorzugsweise Mitarbeitern des Klinikums angeboten werden. Auch ist vorgesehen, einen Teil der Wohnungen möbliert anzubieten.
Noch im Februar sollen die ersten Gerüste an der Hausfront angebaut werden. Dann können die eigentlichen Sanierungsarbeiten beginnen. Hierzu wird das Gebäude in einzelne Trakte vertikal unterteilt, so dass mehrere Gewerke, wie Sanitär, Elektro oder Lüftung parallel arbeiten können. Die Handwerker werden sich quasi von rechts nach links durch das Gebäude arbeiten”, erklärt Technik-Leiter Bernd Schimmel und verweist auf die kurze Bauzeit, die seitens des Klinikums vorgegeben wurde. Schließlich sollen noch in diesem Jahr die Wohnungen bezugsfertig sein.
Zu den Anforderungen an den modernen Wohnungsbau gehören nicht nur attraktive Zuschnitte, ein außen angebauter Fahrstuhl oder Balkone, sondern auch das Bauen, um eine möglichst hohe Energieeffizienz zu erreichen. Bernd Schimmel: Wir erzielen bei der Sanierung die Vorgaben der gültigen Energieeinsparverordnung für Neubauten. So wird hier ein sogenanntes KfW-Effizienzhaus 100 entstehen.
Die einzelnen Gewerke für Umbau und Sanierung wurden bundesweit ausgeschrieben. Erfreulich ist, dass dennoch der Großteil der Aufträge an Firmen der unmittelbaren Region sowie aus Thüringen ging. Für die Realisierung der Vorgaben stehen rund zwei Millionen Euro zur Verfügung, die seitens des Südharz Klinikums durch Kredite finanziert und zukünftig über die Mieteinnahmen refinanziert werden.
Autor: red
Ansicht (Foto: SHK)
Seitens der Geschäftsleitung des Klinikums wurde noch Ende vergangenen Jahres grünes Licht” für eine Komplexsanierung und den Umbau des Hauses zu einem Wohnhaus gegeben.
Hier sollen statt Klassenräumen, Lehrerzimmern oder Abstellräumen künftig moderne Ein- bis Drei-Raumwohnungen etabliert werden. Insgesamt sind 27 Wohneinheiten mit modernen Zuschnitten und modernen Ausstattungen vorgesehen. Die sollen in erster Linie von den Bewohnern des jetzigen Schwesternwohnheims genutzt werden, die in das sanierte Haus umziehen. Die anderen Wohnungen sollen vorzugsweise Mitarbeitern des Klinikums angeboten werden. Auch ist vorgesehen, einen Teil der Wohnungen möbliert anzubieten.
Noch im Februar sollen die ersten Gerüste an der Hausfront angebaut werden. Dann können die eigentlichen Sanierungsarbeiten beginnen. Hierzu wird das Gebäude in einzelne Trakte vertikal unterteilt, so dass mehrere Gewerke, wie Sanitär, Elektro oder Lüftung parallel arbeiten können. Die Handwerker werden sich quasi von rechts nach links durch das Gebäude arbeiten”, erklärt Technik-Leiter Bernd Schimmel und verweist auf die kurze Bauzeit, die seitens des Klinikums vorgegeben wurde. Schließlich sollen noch in diesem Jahr die Wohnungen bezugsfertig sein.
Zu den Anforderungen an den modernen Wohnungsbau gehören nicht nur attraktive Zuschnitte, ein außen angebauter Fahrstuhl oder Balkone, sondern auch das Bauen, um eine möglichst hohe Energieeffizienz zu erreichen. Bernd Schimmel: Wir erzielen bei der Sanierung die Vorgaben der gültigen Energieeinsparverordnung für Neubauten. So wird hier ein sogenanntes KfW-Effizienzhaus 100 entstehen.
Die einzelnen Gewerke für Umbau und Sanierung wurden bundesweit ausgeschrieben. Erfreulich ist, dass dennoch der Großteil der Aufträge an Firmen der unmittelbaren Region sowie aus Thüringen ging. Für die Realisierung der Vorgaben stehen rund zwei Millionen Euro zur Verfügung, die seitens des Südharz Klinikums durch Kredite finanziert und zukünftig über die Mieteinnahmen refinanziert werden.


