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Mo, 12:18 Uhr
10.02.2014

Leitbild verpassen

Seit mehreren Monaten wollen sich die Leitungsebenen des Horizont-Vereins und der Lift gGmbH nicht etwa neu erfinden, sondern über ein neues Leitbild diskutieren...


Die Suche und die Findung dieses Leitbildes, das nach 23 Jahren erfolgreicher Vereinstätigkeit einfach notwendig geworden ist, wird insbesondere von Geschäftsführer René Kübler als Prozess verstanden.

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“Wir wollten uns in unterschiedlichen Seminaren wieder einmal bewusst machen, wer wir sind, wo wir herkommen und wo wir hinwollen. Vor allem aber geht es um das WIE. Aus der Analyse der vergangenen Jahre wollen wir uns auf diese Weise für das vor uns Liegende fit machen”, beschreibt Kübler die Vorgehensweise.

So sei mehr denn je in allen Ebenen eine Identifikation mit dem Unternehmen notwendig. “Nur wenn es den Führungskräften gelingt, Horizont und Lift `zu Leben`, können wir auch die 300 haupt- und 120 ehrenamtlichen Mitarbeiter positiv beeinflussen. Fast könnte ich sagen: infizieren”. So wird es auch weiterhin möglich sein, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur zu fördern, sondern auch zu fordern. In dem sie auf den gemeinsamen Weg mitgenommen werden, bekommen die Frauen und Männer auch den nötigen Raum zur eigenen Entwicklung.

Für den 50jährigen Kübler sind die 23 Jahre Horizont und seit einigen Jahren auch Lift fast die Hälfte seinen Lebens. Am 15. April 1991 wurde der Horizont-Verein gegründet, René Kübler zu seinem ehrenamtlichen Vorsitzenden gewählt. Seit dem führt der gebürtige Ellricher den Verein verlässlich. Nicht immer macht ihm und den Mitarbeitern die “große Politik” das Agieren leicht, auch deshalb wurden Horizont und Lift mit den Jahren immer breiter aufgestellt. Was einst mit der Betreuung jugendlicher Straftäter begann, ist mit dem Betreiben von Großküchen noch längst nicht zu Ende.

Doch bei Kübler und seinen Vorhaben steht die Gewinnmaximierung nicht im Vordergrund. Trotz unternehmerischer Notwendigkeiten, wird mit der menschlichen Komponente nicht gespart. Natürlich muss auch mal kritisiert werden, natürlich muss auch gelobt werden. Doch es gibt auch Konflikte, die nicht gelöst werden können. René Kübler bedauert das in jedem Einzelfall, doch auch das gehört dazu, wenn man Verantwortung übernommen hat.

Ein Klima will René Kübler “weiterentwickeln”, in dem Motivation tatsächlich die Triebfeder des täglichen Handelns ist. Ankommen wird der Geschäftsführer mit diesem Vorhaben vermutlich nie, doch das Schöne an dieser Arbeit ist der Umstand, auf dem Weg dorthin zu sein, und möglichst viele Menschen mitzunehmen.
Autor: red

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