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Fr, 13:36 Uhr
07.02.2014

Besuch aus dem Saarland

Politik trifft Wirtschaft - unter diesem Motto hatte die CDU des Landkreises Nordhausen heute auch die Ministerpräsidentin des Saarlands, Annegret Kramp-Karrenbauer, eingeladen. Am Beginn der Stippvisite stand der Besuch eines Nordhäuser Unternehmens...


Herzliche Begrüßung (Foto: nnz) Herzliche Begrüßung (Foto: nnz)

Auf dem Gelände der Nordbrand Nordhausen GmbH wurden die Christdemokratin von Thüringens Verkehrsstaatssekretärin Inge Klaan sowie von Geschäftsführer Michael John und Betriebsleiter Robert Becke willkommen geheißen. Im Anschluss daran gab es für den Gast aus dem Westen der Republik eine Führung durch das Werk an der Nordhäuser Bahnhofstraße.

Diesem Besuch schloss sich dann eine Veranstaltung in der Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei an. Hier wurde Kramp-Karrenbauer nicht nur von Tradi-Chef Jochen Einenckel, sondern auch von rund 70 Frauen und Männern aus Wirtschaft und Politik der Südharzer Region begrüßt. Rotkäppchen-Mumm-Geschäftsführer Michael John wollte in seinem Statement von der Frau aus dem Saarland zum Beispiel wissen, wie es um die CDU in dieser Republik bestellt sei.

Trennpunkt Traditionsbrennerei (Foto: nnz) Trennpunkt Traditionsbrennerei (Foto: nnz)

"Wir brennen für Nordhausen" - so umriss John das Motto des heutigen Tages und formulierte die Ziele für den Nordhäuser Standort. Der habe - trotz eines schwierigen Umfelds - eine sichere Zukunft. Nicht zuletzt ist dafür das traditionelle Geschäft notwendig, sondern zum Beispiel auch die Zusammenarbeit mit der Energieversorgung Nordhausen.

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Staatssekretärin Inge Klaan führte aus, dass derjenige, der die Zukunft gestalten will, die Gegenwart verändern muss. Sie verwies unter anderem auf die Fertigstellung aller neu zu bauenden Autobahnen in diesem Jahr und dafür trage die Thüringer CDU ein gehöriges Maß an Verantwortung. Jetzt seien die zentralen Themen für die Politik eine geordnete und klar strukturierte Fortführung der Energiewende sowie die Beherrschung der Herausforderungen durch den sich abzeichnenden Fachkräftemangel.

Annegret Kramp-Karrenbauer, die eigentlich zur CDU-Vorstandsklausur nach Erfurt unterwegs war und die Zuhause ein Foto ihr Eigen nennt, das ihre nahezu komplette Familie vor der Eisenacher Wartburg zeigt, konnte nachvollziehen, welche Leistungen die Menschen in den neuen Bundesländern bei der Anpassung an das neue System geleistet hätten. Auch das Saarland sei eine Region, die sich permanent in einem Strukturwandel befinde und die natürlich auch mit dem demografischen Wandel zu kämpfen habe.

Gerade bei der Demografie und ihren Herausforderungen können die westlichen Bundesländer von den Neuen lernen. Auch von Nordhausen, wie es geschafft wurde, das aus einer Abwanderung mittlerweile eine Zuwanderung geworden sei. In der Bundesrepublik komme es nun darauf an, die gute Entwicklung in den kommenden Jahres fortzusetzen. Nur mit einer wirtschaftlich gesunden Entwicklung seien die sozialen Sicherungssysteme finanzierbar. Hierzu würde eine bestens ausgebaute Infrastruktur ebenso zählen wie eine Hochschullandschaft, die zukunftssicher gestaltet werden müsse.

Es gibt also tatsächlich viel zu tun - im Saarland und in Thüringen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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