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Mi, 16:55 Uhr
05.02.2014

Erstes Testspiel in der Heimat

Am letzten Sonntag ist der Regionalliga-Kader von Wacker Nordhausen aus dem Trainingslager aus Belek in der Türkei zurückgekommen. Heute nun sollte auch im Albert-Kuntz-Sportpark wieder an der Form für die noch ausstehenden Spieltage der Rückrunde gearbeitet werden. Doch daraus wurde nichts...


Die Platzverhältnisse, die auf Grund der Witterungsbedingungen der letzten Tage herrschen, lassen nicht einmal ein Lauftraining zu. „Das ist natürlich ärgerlich und kontraproduktiv. Wir haben im Trainingslager gut gearbeitet und daran hätte ich nun gern angeknüpft“, so Chefcoach Jörg Goslar.

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Schon deshalb will Goslar zum morgigen Testspiel bei Landesligist Heiligenstadt mit dem kompletten Kader anreisen. „Wir werden das Testspiel als Gelegenheit zum Training nehmen. Ich werde komplett durchwechseln und alle Spieler zum Einsatz bringen“, kündigte der Wackertrainer an. Zudem wolle man morgen mit den Verantwortlichen in Heiligenstadt sprechen, ob es die Möglichkeit gebe, den dortigen Kunstrasenplatz zum Trainieren zu nutzen. Zeitgleich stehe man auch mit den Verantwortlichen in Leinefelde in Kontakt.

„Uns ist klar, dass man zu dieser Jahreszeit improvisieren muss. Ich hoffe, wir finden eine Lösung“, meint Goslar weiter. Aus seiner Sicht sei es unverständlich, wieso der Kunstrasenplatz in den letzten Tagen nicht regelmäßig beräumt wurde. Im 60 Kilometer entfernten Heiligenstadt scheint das zumindest in den letzten Tagen besser funktioniert zu haben.

Der nächste Test steht bereits am Sonntag an. Dann fährt Wacker nach Hemmingen bei Hannover, wo man ab 14 Uhr zum Testspiel auf Oberligist Hildesheim trifft. „Da der Punktspielbetrieb dann schon näher rückt, werden wir es auch wie ein Punktspiel angehen.“

Im gesamten Kader sind derzeit übrigens alle Spieler fit, „alle nehmen am Training teil.“ Auch Marcel Goslar, der zuletzt beim Testspiel gegen einen kroatischen Erstligisten in Belek mit aufgelaufen war, scheint auf einem guten Weg. „Marcel merkt das Knie natürlich bei Belastung, aber der Heilungsprozess läuft, wie geplant, es scheint alles im grünen Bereich und ich denke, dass er am 23. Februar gegen Unions Zweite mit dabei sein kann“, so Trainer Jörg Goslar.
Lars Koch
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20220913
05.02.2014, 21:23 Uhr
Stiefkind Fussball
Nordhausen und höherklassiger Fussball - das will irgendwie nicht zusammenpassen. Während man in anderen Städten sonstwas dafür geben würde, einen Regionalligaverein zu haben, bekommen die Nordhäuser Fussballer mit schöner Regelmässigkeit vor Augen geführt, was man hier für sie übrig hat - bestenfalls das allernötigste.

Wenn im Rathaus nicht bald ein Umdenken einsetzt, dann wird der hiesige Verein weder an seinen Gegnern, noch an den eigenen Ansprüchen, sondern am Desinteresse der eigenen Stadtväter scheitern.
Retupmoc
06.02.2014, 07:55 Uhr
Temperaturen
Bei den angesagten Temperaturen dürfte auh in Nordhausen auf dem Kunstrasen moregn kein Schnee mehr liegen. Reine Polemik.
Wolfi65
09.02.2014, 08:12 Uhr
Ich hoffe...
dass sich unsere Spieler recht bald wieder von dem Aufenthalt in der Türkei in der Heimat erholen.
Denn Heimat ist Heimat, auch wenn es kalt und ungemütlich erscheint.
Aber es ist unsere Heimat.
altmeister
09.02.2014, 09:14 Uhr
Eigeninitiative
Liebe Fussballfreunde und Fans,
wie sieht es denn mal mit etwas Eigeninitiative aus? Gut, wie schon von @Retuomoc angemerkt, dass sich das Problem Beräumung des Platzes schon selbst erledigt hat. Warum immer erwarten, dass es gemacht wird? Organisiert, wenn es wieder einmal notwendig ist, eine gemeinsame Aktion und räumt den Platz selber! Das würde zeigen, dass ihr auch zum Verein steht!
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