Di, 15:07 Uhr
04.02.2014
Nordhausen und Ilfeld mussten sich beugen
Vor dem 6. und damit letzten Spieltag der Radball-Oberligarunde der Männer stehen Tabellenführer RSV Stadtilm I und der Tabellenzweite LV Altstadt Nordhausen bereits als Teilnehmer der Endrunde um die Thüringer Landesmeisterschaft fest. Hierfür qualifizieren die fünf besten Teams der Oberliga. Uwe Tittel berichtet...
Beste Chancen haben auch die drei Nächstplatzierten Langenwolschendorf, Ehrenberg und Ilfeld. Sie können sich aber noch nicht zurück lehnen, denn Stadtilm II auf Platz 6 liegt als einziges Team noch in Schlagdistanz. Wobei es Ilfeld am letzten Spieltag selber in der Hand hat, für Klarheit zu sorgen, denn da muss man gegen die Stadtilmer spielen. Im Hinspiel war man mit 9:2 überlegen. Doch bis zum letzten Spieltag vergehen noch vier Wochen.
Zunächst zum 5.Spieltag, den die Südharzgruppe in Ehrenberg zu absolvieren hatte. Leider konnte das Duo vom SV Gernrode wegen Erkrankung nicht antreten und verbleibt damit mit nur noch geringen Chancen auf den Klassenerhalt auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der zwar verständliche Nichtantritt passte dem Nordhäuser Duo Andrej Rößner/Torsten Aurin gar nicht ins Konzept. Die beiden brauchen meist ein Spiel, um richtig in Gang zu kommen. Und gegen Gernrode wäre es ihr Auftaktspiel gewesen.
Und ohne überheblich zu sein, es wäre das gewünschte Spiel zum warm werden gewesen, alles andere als ein sicherer Sieg eine Sensation. So aber musste man zu Beginn gleich gegen Gastgeber Ehrenberg, das mit Abstand stärkste Team der gegnerischen Gruppe. Und zu Hause natürlich besonders motiviert. Zumal man im Kampf um die Endrundenteilnahme viele Punkte sammeln wollte. Die Nordhäuser taten sich wie selber erwartet sehr schwer.
Es lief einfach noch nicht rund. Dennoch stand es lange unentschieden 2:2. Als man dann aber erneut zwei, drei sehr gute Chancen nicht nutzte, hinzu kamen ein paar Abstimmungsprobleme, handelte man sich noch zwei leichte Gegentore zur 2:4-Niederage ein. Ewas ärgerlich war das schon, weil durchaus vermeidbar. In den beiden noch folgenden Spielen waren Rößner/Aurin dann auf Betriebstemperatur, siegten gegen Stotternheim 6:3 und Langenlauba-Niederhain 10:2.
Die Ilfelder, diesmal mit Toni Krause für den Beruf bedingt verhinderten Tom Heinemann an der Seite von Toni Fiebig, starteten mit einem überlegen heraus gespielten 8:3-Erfolg über Langenleuba in das Turnier. Es folgte das Spiel gegen die Gastgeber, die nach ihrem überraschenden Sieg gegen Nordhausen im Stimmungshoch waren. Und sich natürlich auch noch für die hohe 2:8-Hinspielniederlage revanchieren wollten.
Es entwickelte sich ein ähnlicher Spielverlauf wie in der Partie gegen Nordhausen. Lange war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich keiner einen entscheidenden Vorteil verschaffen konnte, bis zum 3:3 immer wieder der Ausgleich erzielt wurde. Dann kurz hintereinander zwei Vier-Meter-Strafschläge für Ehrenberg, die zur 5:3-Führung genutzt wurden. Toni Krause im Ilfelder Tor ärgerte sich über sich selber fürchterlich, denn beide Schläge waren durchaus haltbar gewesen. In der verbleibenden Spielzeit verteidigte Ehrenberg dann ganz clever, ließ nichts mehr zu.
Den Ärger über diese Niederlage bekam im abschließenden Spiel des Tages Stotternheim zu spüren, das von den Ilfeldern mit 12:2 vom Parkett geschossen wurde. Der Tagessieg in Ehrenberg aber ging an das jubelnde Gastgeber-Duo, das vor den Erfolgen gegen Nordhausen und Ilfeld schon Stotternheim erwartungsgemäß sicher mit 11:2 besiegt hatte und gegen Gernrode die Punkte kampflos bekam. Dadurch konnte man Ilfeld in der Tabelle vorerst knapp überflügeln. Außerdem zog auch Langenwolschendorf durch drei Siege im Parallelturnier auf heimischen Parkett dank eines mehr ausgetragenen Spiels vorbei.
Uwe Tittel
Tabelle vor dem letzten Spieltag
Autor: redBeste Chancen haben auch die drei Nächstplatzierten Langenwolschendorf, Ehrenberg und Ilfeld. Sie können sich aber noch nicht zurück lehnen, denn Stadtilm II auf Platz 6 liegt als einziges Team noch in Schlagdistanz. Wobei es Ilfeld am letzten Spieltag selber in der Hand hat, für Klarheit zu sorgen, denn da muss man gegen die Stadtilmer spielen. Im Hinspiel war man mit 9:2 überlegen. Doch bis zum letzten Spieltag vergehen noch vier Wochen.
Zunächst zum 5.Spieltag, den die Südharzgruppe in Ehrenberg zu absolvieren hatte. Leider konnte das Duo vom SV Gernrode wegen Erkrankung nicht antreten und verbleibt damit mit nur noch geringen Chancen auf den Klassenerhalt auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der zwar verständliche Nichtantritt passte dem Nordhäuser Duo Andrej Rößner/Torsten Aurin gar nicht ins Konzept. Die beiden brauchen meist ein Spiel, um richtig in Gang zu kommen. Und gegen Gernrode wäre es ihr Auftaktspiel gewesen.
Und ohne überheblich zu sein, es wäre das gewünschte Spiel zum warm werden gewesen, alles andere als ein sicherer Sieg eine Sensation. So aber musste man zu Beginn gleich gegen Gastgeber Ehrenberg, das mit Abstand stärkste Team der gegnerischen Gruppe. Und zu Hause natürlich besonders motiviert. Zumal man im Kampf um die Endrundenteilnahme viele Punkte sammeln wollte. Die Nordhäuser taten sich wie selber erwartet sehr schwer.
Es lief einfach noch nicht rund. Dennoch stand es lange unentschieden 2:2. Als man dann aber erneut zwei, drei sehr gute Chancen nicht nutzte, hinzu kamen ein paar Abstimmungsprobleme, handelte man sich noch zwei leichte Gegentore zur 2:4-Niederage ein. Ewas ärgerlich war das schon, weil durchaus vermeidbar. In den beiden noch folgenden Spielen waren Rößner/Aurin dann auf Betriebstemperatur, siegten gegen Stotternheim 6:3 und Langenlauba-Niederhain 10:2.
Die Ilfelder, diesmal mit Toni Krause für den Beruf bedingt verhinderten Tom Heinemann an der Seite von Toni Fiebig, starteten mit einem überlegen heraus gespielten 8:3-Erfolg über Langenleuba in das Turnier. Es folgte das Spiel gegen die Gastgeber, die nach ihrem überraschenden Sieg gegen Nordhausen im Stimmungshoch waren. Und sich natürlich auch noch für die hohe 2:8-Hinspielniederlage revanchieren wollten.
Es entwickelte sich ein ähnlicher Spielverlauf wie in der Partie gegen Nordhausen. Lange war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich keiner einen entscheidenden Vorteil verschaffen konnte, bis zum 3:3 immer wieder der Ausgleich erzielt wurde. Dann kurz hintereinander zwei Vier-Meter-Strafschläge für Ehrenberg, die zur 5:3-Führung genutzt wurden. Toni Krause im Ilfelder Tor ärgerte sich über sich selber fürchterlich, denn beide Schläge waren durchaus haltbar gewesen. In der verbleibenden Spielzeit verteidigte Ehrenberg dann ganz clever, ließ nichts mehr zu.
Den Ärger über diese Niederlage bekam im abschließenden Spiel des Tages Stotternheim zu spüren, das von den Ilfeldern mit 12:2 vom Parkett geschossen wurde. Der Tagessieg in Ehrenberg aber ging an das jubelnde Gastgeber-Duo, das vor den Erfolgen gegen Nordhausen und Ilfeld schon Stotternheim erwartungsgemäß sicher mit 11:2 besiegt hatte und gegen Gernrode die Punkte kampflos bekam. Dadurch konnte man Ilfeld in der Tabelle vorerst knapp überflügeln. Außerdem zog auch Langenwolschendorf durch drei Siege im Parallelturnier auf heimischen Parkett dank eines mehr ausgetragenen Spiels vorbei.
Uwe Tittel
Tabelle vor dem letzten Spieltag
| 1. RSV Stadtilm I | 20 | 143: 39 | 57 |
| 2. Altstadt Nordhausen | 20 | 121: 40 | 54 |
| 3. SG Langenwolschendorf | 20 | 108: 52 | 45 |
| 4. Blau-Gelb Ehrenberg II | 20 | 96: 61 | 43 |
| 5. SV Ilfeld | 19 | 118: 47 | 42 |
| 6. RSV Stadtilm II | 21 | 109: 85 | 37 |
| 7. RSV Stadtilm III | 20 | 76: 73 | 27 |
| 8. SG Langenwolschendorf II | 20 | 49:114 | 22 |
| 9. SV Langenl.-Niederhain | 20 | 65:109 | 18 |
| 10. TSG Stotternheim | 20 | 57:105 | 13 |
| 11. MTV Saalfeld II | 20 | 44:119 | 12 |
| 12. SV Schwalbe Gernrode | 20 | 42:104 | 10 |
| 13. MTV Saalfeld I | 20 | 0:100 | 0 |

