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So, 01:10 Uhr
02.02.2014

Die "Festung" wurde eingenommen

Das gab es noch nie in der Nordhäuser Ballspielhalle: Die Boxer des Nordhäuser Sportvereins mussten sich geschlagen geben. Johann berichtet...

Leon Bunn holte ein Unentschieden (Foto: Karsten Thorhauer) Leon Bunn holte ein Unentschieden (Foto: Karsten Thorhauer)

In den oberen drei Gewichtsklassen sollte es an Meriton Rexhepi, Leon Bunn und Artur Mann liegen, die Nordhäuser Heimserie in der Ballspielhalle gegen Meister Velbert aufrechtzuerhalten. Trainer Konrad Werner schwor sein Team auch in der Halbzeitpause beim Stand von 7:7 noch mal ein.

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„Ihr habt es in der Hand und könnt die Sensation mit dem Publikum im Rücken schaffen“, ermutigte Werner. Trotz aller Bemühungen wurde am Ende der Heimnimbus gebrochen: Mit 9:7 gewann Velbert als erste Mannschaft in Nordhausen.

Trotz einer wieder einmal phänomenalen Stimmung in der ausverkauften Ballspielhalle musste sich der erste 18-jährige Meriton Rexhepi wie schon im Hinkampf Stefan Härtel geschlagen geben. Auch im vorletzten Kampf im Halb-Schwergewicht gelang es einen wieder einmal stark boxenden Leon Bunn nicht den Punkt für den NSV zu sichern – die Kampfrichter entschieden zum Ärger der NSV-Anhänger auf Unentschieden gegen Denis Radovan, dem Bunn sich noch bei den Deutschen Meisterschaften geschlagen geben musste. „Mit dem Urteil bin ich nicht einverstanden. Leon war klar der aggressivere in diesem Kampf“, beklagt Werner.

Nun lag es an Artur Mann, noch das 8:8 zu holen und die Nordhäuser Heimserie aufrechtzuerhalten. Letztlich gab es auch im Schwergewicht einen engen Kampf, der mit einem 2:1 Urteil für den Velberter Gottlieb Weiss endete. Ein Urteil, dass durchaus auch hätte anders ausfallen können, aber trotzdem das Ende der Nordhäuser Heimserie mit noch keinem verloren Kampf in sieben Jahren Ligazugehörigkeit bedeutete.
Johann Reinhardt
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
02.02.2014, 08:26 Uhr
Endlich
werden wieder Festungen eingenommen.
Es wurde auch mal wieder Zeit!
Paradiesvogel_85
02.02.2014, 09:54 Uhr
unglaublich
Man weiß nicht, wo die Kampfrichter aus Baden-Württemberg waren, als die das Ergebnis verkündeten.

Salomon NTuve war deutlich besser, genauso wie Leon Bunn. Es ist eine Frechheit, was diese Kampfrichter entschieden haben und das haben alle aus der Ballspielhalle gesehen! Selber der letzte Kampf mit Artur Mann, welcher mit 2:1 Stimmen verloren ging, hätte man anders werten müssen. Man sollte darüber nachdenken, Kampfrichter aus dem Osten da hinzusetzen! Mehr ist dazu nicht zu sagen.
NDHler
02.02.2014, 09:57 Uhr
Was für eine
Steilvorlage für einen sinnfreien Kommentar am frühen Sonntagmorgen was wolfi65! Da fängt der Tag doch gleich mit einem Erfolgserlebnis an! Jetzt noch ein erfolgreicher Toilettengang und alles ist gut!

Schade NSV aber irgendwann musste auch wieder eine Heimniederlage kommen! Und gegen den Serienmeister zu verlieren ist keine Schande! Kopf hoch Männer!
andreas66
02.02.2014, 10:43 Uhr
Ich...
war von den Urteilen von den Kämpfen nach der Pause enttäuscht. Ohne jedes einzelne Urteil zu werten, ein gesamtes Unentschieden wäre gerecht gewesen. Aber mit Velbert lag der Gewinner schon vorher fest. So verkommt auch das Boxen in der 1. Bundesliga zu einer Posse. Da gewinnt leider nicht immer der Bessere.
Paradiesvogel_85
02.02.2014, 12:46 Uhr
@andreas66
Wenigstens noch einer, der es genauso sieht ;-). Ein Unentschieden hätte es mindestens sein müssen, wenn nicht sogar mehr.
Blitz&Donner
03.02.2014, 08:41 Uhr
Danke
Der Nordhäuser SV, Abt. Boxen bedankt sich bei allen Fans und Sponsoren für die bisherige Unterstützung. Auch wenn es diesmal für uns nicht gereicht hat, wir stehen auf und kämpfen weiter. Gerade wenn es nicht so läuft, brauchen wir die Unterstützung durch das Nordhäuser Publikum, also kommt am 22.02. wieder zahlreich in die Ballspielhalle und helft uns dabei, wieder einen Heimsieg zu erkämpfen.
Retupmoc
03.02.2014, 10:50 Uhr
Wozu boxt man eigentlich noch ...
... wenn durch die Ansetzung der Kampfrichter vorher klar ist, wer zum Schluß gewinnt. 1000 Fans in der Ballspielhalle haben diesmal zu Hause gesehen, wie der Westverein von den Kampfrichtern bevorteilt wurde.
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