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Mi, 14:09 Uhr
29.01.2014

Primas unterstützt Protest in Ukraine

Die CDU-Fraktion hat kurzfristig einen Hilfstransport nach Lemberg (Oblast Lviv) organisiert, um dort die friedlichen Demonstranten und damit die proeuropäische Opposition zu unterstützen. Vorangegangen war ein Unterstützerschreiben der Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht an Oppositionsführer Vitali Klitschko...

Primas unterstützt Opposition (Foto: CDU) Primas unterstützt Opposition (Foto: CDU)

Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Egon Primas: „Die Lage in der Ukraine ist nach wie vor sehr brisant. Ich habe mich vor Ort ausdrücklich für eine friedliche Lösung eingesetzt. Denn ich sehe die große Gefahr, dass der Konflikt in Gewalt enden könnte. Das müssen wir verhindern.

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Es ist beeindruckend, wie die Bevölkerung von Lemberg für Demokratie, Freiheit und Annäherung an die Europäische Union kämpft. 25 der 26 Gouverneure in der Ukraine sind schon zurückgetreten. Der Rücktritt des Ministerpräsidenten Asarow könnte jetzt ein gutes Signal für mögliche politische Kompromisse sein - ein Zwischenschritt, aber lange noch kein Ende des Konfliktes.“

Primas sprach vor Ort mit dem Landtagspräsidenten Petro Kolodiy, mit der Leiterin der UDAR im Parlament der Region, Oksana Jurynetz, und mit dem Leiter der Kommission für die internationalen Beziehungen des Partlaments, Pavlo Chobsej (von der Partei „Unser Land“). Die Bevollmächtigte der Region Lemberg, Liliana Hrytsyshyn, unterstütze Primas auch als Dolmetscherin.
Primas unterstützt Opposition (Foto: CDU)
Primas unterstützt Opposition (Foto: CDU)
Primas unterstützt Opposition (Foto: CDU)
„Ich bedanke mich bei all jenen, die den Hilfstransport so kurzfristig ermöglicht haben, vor allem beim Südharzklinikum in Nordhausen und bei der Rettungsdienstgesellschaft Triftshäuser. Die Medikamente, Verbandsmaterialien und Decken kommen den Demonstranten und Verletzten in Kiew zugute“, sagte Primas.
Autor: red

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Kommentare
Icke82ndh
29.01.2014, 14:31 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Dieter
29.01.2014, 18:05 Uhr
Hilfe, wofür ?
Wer unterstützt die armen Gaskunden, wenn Russland die 30% Vergünstigung streicht?
Herr Klitschko, als politiches Greenhorn, geht sogar mit Ultrarechten zusammen, weil Wahlen ihn bisher nicht geholfen haben.

Der Hass auf Russland und auf Putin in den westlichen Medien ist ja fast unerträglich.
Warum sucht keiner einen Weg mit Russland zusammen Lösungen für die Probleme in der Ukraine zu schaffen?

Ich denke dabei an eine Achse Frankreich, Deutschland und Russland für eine Stärkung der EU wie es in der Ära Schröder einmal Praxis war. Doch es ist sicher besser sich von den Amerikanern benutzen und abhören zu lassen.
Herr Taft
29.01.2014, 21:03 Uhr
das ist Politikertum
Ein Zufall, dass es die Ukraine ist. Politiker suchen sich prestigeträchtige "Events". Geschehnisse, die jeder in den Medien erlebt, die jeder kennt und die am Besten emotional aufgeladen sind. Im Fall der Ukraine gibt es ein klares Gut gegen Böse (wenn man den Medien glaubt). Also muss sich unser Politiker ganz deutlich und medienwirksam auf die Seite der Guten schlagen und steigert somit beim Stimmvieh seinen Bekanntheitsgrad und vermeintlich seine Beliebtheit. So funktioniert Politik: "Beeindrucke die Menge mit den Dingen, die die Menge beeindrucken. Es ist nicht nötig, dass Du selbst daran glaubst, oder das es dir wichtig ist - es muss nur den Anschein haben !"
Retupmoc
30.01.2014, 07:49 Uhr
Die Guten?
Wer sind die Guten? Die Regierung der Ukraine ist in freien, demokratischen Wahlen ins Amt gekommen. Die Demonstranten jetzt wollen diese Regierung stürzen. Ich mag unsere Regierung nicht - darf ich jetzt in Berlin auch Barriakden errichten, Autos anzünden, Reifenberge brennen lassen, ein bisschen rumballern usw. ? Wie würde die deutsche Regierung reagieren, wenn sowas hier geschieht? Für mich sind die Demonstranten einschließlich des Westmillionärs Klitschko nicht die Guten. Und Böse unterstützt man nicht, Egon Primas. Aber das verstehen Sie nicht. Wie auch.
NDHler
30.01.2014, 08:33 Uhr
Freie demokratische Wahlen,
wenn man vorher die Opposition wegsperrt und den Rest massiv im Wahlkampf behindert?! @Retupmoc Wahlen in der Ukraine und Wahlen in Deutschland, da liegen Welten dazwischen!
Abgesehen davon kritisiere ich auch diese Inszenierung als vorbereitende Maßnahme zu den kommenden Landtagswahlen! Mehr ist das nicht Herr Primas! Peinlicher Auftritt!
Wolfi65
30.01.2014, 08:40 Uhr
Wieso muss das so sein?
Wieso muss sich Deutschland an vorderster Front immer in alles und Jedes einmischen?
Sogenannte Menschenrechte verteidigen, welche selbst innerhalb der EU Staaten nicht immer eingehalten werden.
Muss Deutschland immer wieder die relativ guten Beziehungen zu Russland aufs Spiel setzen, weil irgend eine ehemalige Sowjetrepublik der Meinung ist, ihren eigenen Kuchen backen zu müssen?
Oder ist es etwa gar nicht so erwünscht, dass es wirtschaftlich mit Russland so gut steht?

Die Ukraine sollte ihren Weg gehen aber bitte schön ohne Andere in ihr Spiel mit dem Feuer hineinzuziehen. Wieso muss Deutschland immer in der ersten Reihe stehen? Kann Deutschland sich nicht des Öfteren mal aus inneren Angelegenheiten anderer Länder heraushalten und vor der eigenen Tür kehren? Viele Fragen und keine Antworten.
memento mori
30.01.2014, 09:26 Uhr
selten, aber der Computer läuft ohne Fehlfunktion
Es ist wahrlich selten, aber in diesem Punkt gebe ich Reptumoc einfach mal Recht!

Das erschreckende für mich ist, dass sich immer wieder ein Muster erkennen lässt, und die große du*** Masse dies nicht mitbekommt.

Demonstrationen in Libyen -- Rohstoffe da, Machthaber will aber nix abgeben -- Gute Demonstranten

Demonstrationen in Syrien -- selbes Spiel -- Gute Demonstranten

Demonstrationen in Saudi Arabien -- stabiles diktatorisches menschenverachtendes System, welches uns Öl liefert -- Böse Demonstranten

Demonstrationen in der "westlichen Hemisphäre" gegen Bankensystem -- "Mein Ar*** ist in Gefahr!!! -- ganz böse Demonstranten!

Die Liste könnte ja fortgesetzt werden bis zum Versagen der Tastatur, und keiner stört sich daran. Und wer doch, wird als Spinner und Verschwörungstheoretiker abgestempelt.

Herr Primas stellt sich da sehr öffentlichkeitswirksam auf die Seite der Demonstranten, aber hat er sich, außer in der vollkommen objektiven Tagesschau über die Lage vor Ort informiert? Warum demonstrieren die Menschen in der Ukraine? Sie wollen in die EU, und die garstigen Politiker entscheiden sich dafür oder dagegen, ohne das Volk zu fragen. Eine bodenlose Frechheit ist das! Da müssen deutsche Politiker, gerade der CDU, natürlich sofort eingreifen. Immerhin haben sie hier jede wichtige Entscheidung, welche die EU betrifft, durch den Souverän, das VOLK entscheiden lassen.

Haben sie doch, oder nicht?

Herr Primas, erst vor der eigenen Tür kehren, bevor man sich soweit raus wagt. Hätten sie diese Aktion bei den "occupy germany"-Teilnehmern gemacht, dann hätten Sie den Respekt der Massen gewonnen! Das das versteht ihre Vorsitzende der Partei noch nicht...

Abschließen möchte ich mit einem hübschen Zitat, was mir immer bei dem Namen Merkel in den Kopf kommt:

"40 Jahre Diktatur sind anscheinend doch nicht ganz spurlos an ihr vorbei gegangen."
Volker Pispers
Goldene Aue
30.01.2014, 11:18 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
othello
30.01.2014, 13:45 Uhr
Schönes Bild
Seltene Einmütigkeit von Kommentatoren in der NNZ und in großen Teilen kann ich zustimmen.
Egon Primas mit Hilfspaket in der Hand rettet die Demonstranten und sorgt dafür, dass es zu keiner Gewalt kommt. Egon Primas immer an der Seite der Gerechten und Geknechteten ! Ein wunderschönes Bild.
Glasklar
30.01.2014, 15:05 Uhr
Nur so
Ich kenne Egon Primas nur aus der Zeitung. Wenn er aber dort auftaucht dann immer nur mit Geschenken. Das ist doch prima(s).
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