Mi, 14:01 Uhr
29.01.2014
Neue Chancen für ältere Arbeitssuchende
Als Einstieg in den Job werden Trainee-Programme vor allem für Hochschulabsolventen immer beliebter. In Unternehmen lernen die Trainees ganz praktisch die verschiedenen Bereiche, die Aufgaben und Anforderungen im Arbeitsalltag kennen. Normalerweise sind Trainees also vergleichsweise jung...
Das Jobcenter des Landkreises Nordhausen möchte jetzt die Vorteile eines Trainee-Programms auch für ihre älteren Kunden nutzen. Wir wollen mit Firmen zusammenarbeiten, die auf der Suche nach Fachkräften sind und dabei auch das Potential älterer Arbeitssuchender nutzen wollen, sagt Karin Schierwater, Bereichsleiterin Markt und Integration im Jobcenter.
Gerade unsere Kunden, die 50 Jahre und älter sind, verfügen vielfach über wertvolle Erfahrungen aus ihrem beruflichen und privaten Lebensweg, sind zuverlässig und zeigen eine hohe Bereitschaft, sich beruflich neuen Aufgaben zu stellen. Das Jobcenter möchte sie dabei ganz gezielt unterstützen und hat deshalb Anfang des Jahres das Modellprojekt Trainee 50plus – Lernen im Prozess der Arbeit" gestartet. Ältere Arbeitssuchende können während des Trainees im Unternehmen ihre veralteten beruflichen Kenntnisse auffrischen, neue erwerben und sich weiterqualifizieren und so den Einstieg in eine dauerhafte Beschäftigung finden. Das muss nicht unbedingt im einst erlernten Beruf sein, sondern ist auch in verwandten Berufen möglich.
Bei uns können sich jetzt Unternehmen melden, die für ein Jahr lang einen Trainee sozialversicherungspflichtig beschäftigen wollen. Geeignet ist das Angebot insbesondere für kleine und mittelständische Betriebe im gewerblichen Bereich oder im Handwerk, erläutert Karin Schierwater. Das Antragsverfahren hat das Jobcenter unkompliziert gestaltet, um es den Firmen zu erleichtern, das Trainee-Angebot als einjährige Erprobungs- und Praxisphase zu nutzen. Wir fördern die Unternehmen mit maximal 650 Euro im Monat pro Teilnehmer.
Darüber hinaus betreuen und beraten wir die Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu allen Fragen während des Trainees und bei Bedarf auch im Anschluss daran. Stärker als bislang auf ältere Arbeitnehmer zu setzen sei angesichts des erwarteten Rückgangs der Erwerbsfähigen wichtig für die Wirtschaft. Die Anzahl der Schulabgänger ist bereits deutlich gesunken: Machten 2002 noch rund 1.350 Jugendliche ihren Schulabschluss, waren es 2012 nur noch knapp 540.
"Unser Ziel ist es dem zunehmenden Fachkräftemangel zu begegnen, älteren Arbeitssuchenden den Weg zurück auf den Arbeitsmarkt zu ebnen und Unternehmen zu sensibilisieren, nicht nur auf junge Arbeitskräfte zu setzen, sondern auch ältere einzustellen", sagt Karin Schierwater.
Das Modellprojekt Trainee 50plus – Lernen im Prozess der Arbeit gestartet läuft im Rahmen des Bundesprogramms Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen, an dem sich der Landkreis Nordhausen seit 2008 gemeinsam mit dem Unstrut-Hainich-Kreis und den Städten Erfurt und Gotha beteiligt. Das neue Modellprojekt Trainee 50plus wird nun parallel im Landkreis Nordhausen und im Unstrut-Hainich-Kreis getestet, um in beiden Regionen Erfahrungen mit dieser Fördermethode sammeln zu können.
Unternehmen, die sich gern am Trainee-Programm für Ältere beteiligen wollen, melden sich bitte zur weiteren Beratung im Jobcenter, bei Elke Wilde, Telefon 03631 650-363, oder bei Sven Lutze, Telefon 03631 650-847.
Autor: redDas Jobcenter des Landkreises Nordhausen möchte jetzt die Vorteile eines Trainee-Programms auch für ihre älteren Kunden nutzen. Wir wollen mit Firmen zusammenarbeiten, die auf der Suche nach Fachkräften sind und dabei auch das Potential älterer Arbeitssuchender nutzen wollen, sagt Karin Schierwater, Bereichsleiterin Markt und Integration im Jobcenter.
Gerade unsere Kunden, die 50 Jahre und älter sind, verfügen vielfach über wertvolle Erfahrungen aus ihrem beruflichen und privaten Lebensweg, sind zuverlässig und zeigen eine hohe Bereitschaft, sich beruflich neuen Aufgaben zu stellen. Das Jobcenter möchte sie dabei ganz gezielt unterstützen und hat deshalb Anfang des Jahres das Modellprojekt Trainee 50plus – Lernen im Prozess der Arbeit" gestartet. Ältere Arbeitssuchende können während des Trainees im Unternehmen ihre veralteten beruflichen Kenntnisse auffrischen, neue erwerben und sich weiterqualifizieren und so den Einstieg in eine dauerhafte Beschäftigung finden. Das muss nicht unbedingt im einst erlernten Beruf sein, sondern ist auch in verwandten Berufen möglich.
Bei uns können sich jetzt Unternehmen melden, die für ein Jahr lang einen Trainee sozialversicherungspflichtig beschäftigen wollen. Geeignet ist das Angebot insbesondere für kleine und mittelständische Betriebe im gewerblichen Bereich oder im Handwerk, erläutert Karin Schierwater. Das Antragsverfahren hat das Jobcenter unkompliziert gestaltet, um es den Firmen zu erleichtern, das Trainee-Angebot als einjährige Erprobungs- und Praxisphase zu nutzen. Wir fördern die Unternehmen mit maximal 650 Euro im Monat pro Teilnehmer.
Darüber hinaus betreuen und beraten wir die Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu allen Fragen während des Trainees und bei Bedarf auch im Anschluss daran. Stärker als bislang auf ältere Arbeitnehmer zu setzen sei angesichts des erwarteten Rückgangs der Erwerbsfähigen wichtig für die Wirtschaft. Die Anzahl der Schulabgänger ist bereits deutlich gesunken: Machten 2002 noch rund 1.350 Jugendliche ihren Schulabschluss, waren es 2012 nur noch knapp 540.
"Unser Ziel ist es dem zunehmenden Fachkräftemangel zu begegnen, älteren Arbeitssuchenden den Weg zurück auf den Arbeitsmarkt zu ebnen und Unternehmen zu sensibilisieren, nicht nur auf junge Arbeitskräfte zu setzen, sondern auch ältere einzustellen", sagt Karin Schierwater.
Das Modellprojekt Trainee 50plus – Lernen im Prozess der Arbeit gestartet läuft im Rahmen des Bundesprogramms Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen, an dem sich der Landkreis Nordhausen seit 2008 gemeinsam mit dem Unstrut-Hainich-Kreis und den Städten Erfurt und Gotha beteiligt. Das neue Modellprojekt Trainee 50plus wird nun parallel im Landkreis Nordhausen und im Unstrut-Hainich-Kreis getestet, um in beiden Regionen Erfahrungen mit dieser Fördermethode sammeln zu können.
Unternehmen, die sich gern am Trainee-Programm für Ältere beteiligen wollen, melden sich bitte zur weiteren Beratung im Jobcenter, bei Elke Wilde, Telefon 03631 650-363, oder bei Sven Lutze, Telefon 03631 650-847.

