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Mo, 18:32 Uhr
27.01.2014

Der Traum vieler Menschen

Viele Menschen träumen den Traum von den eigenen vier Wänden. Denn egal, ob es sich dabei um ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung handelt – selbst genutztes Wohneigentum schafft persönliche Freiheit. Zudem bringt Eigentum auch finanzielle Vorteile mit sich...

Grafik1 (Foto: Quelle: Financescout24) Grafik1 (Foto: Quelle: Financescout24)

So verwundert es nicht, dass die Immobilie als eine der beliebtesten Möglichkeiten der Altersvorsorge gilt. Dies gilt vor allem für jungen Menschen.

Aufgrund seiner Vorzüge hat die Zahl der Besitzer von Wohneigentum in den letzten Jahren deutlich zugenommen – auch hier in Thüringen. Die Zahl von Wohneigentümern in Thüringen von 40,6 % im Jahre 2006 auf 45,5 % in 2010 an. Auch in die Region rund um Nordhausen ist diese Tendenz zu beobachten. Mit einem Wert von 45,5 % an Wohneigentümern findet sich Thüringen im bundesweiten Vergleich übrigens im guten Mittelfeld wider.

Grafik (Foto: Quelle: Financescout24) Grafik (Foto: Quelle: Financescout24)
Quelle: Financescout24

Die Immobilie - eine Investition in die Zukunft

Möchten auch Sie sich Wohneigentum erwerben bzw. erschaffen, sollten Sie mit einem relativ hohen finanziellen Aufwand rechnen.

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Denn für die meisten Menschen handelt es sich bei der eigenen Immobilie zweifellos um eine der finanziell umfangreichsten Anschaffungen ihres Lebens. Dabei kommt es letztlich aber vor allem auf den (späteren) Standort des Objektes an, da die Preise von Grund und Boden regional sehr unterschiedlich sein können. Möchten Sie zukünftig in Ballungsräumen leben, sind Grundstückspreise meist vergleichsweise hoch – zum Beispiel aufgrund der dort recht guten Infrastruktur.

In ländlichen Gegenden hingegen bleiben die Preise für Grund und Boden meist auf einem eher überschaubaren Niveau, wobei es trotzdem zum Teil erhebliche preisliche Unterschiede geben kann. Laut Nordheim.de liegt der Bodenrichtwert für Grundstücke hier in Nordhausen bei 150 Euro bis 200 Euro je Quadratmeter. Damit sind Grundstücke hier deutlich preisgünstiger als in Großstädten, jedoch auch um einiges teurer als Grund und Boden im ländlichen Raum.

Diese schlägt häufig mit nur um 50 Euro je Quadratmeter zu Buche. Die Kosten des Grundstücks sind auf jeden Fall entscheidend, da sie letztlich großen Einfluss auf die Gesamtkosten pro Quadratmeter Wohnfläche haben. Folgende Grafik verdeutlicht, wie hoch diese Kosten dadurch vor allem in Ballungsräumen sind.

Quelle: Financescout24

Immobilien geschickt finanzieren

Das derzeitige Zinsniveau ermöglicht es vielen Menschen, sich den Traum vom Wohneigentum zu erfüllen. Auch dann, wenn ein Großteil der Anschaffungskosten des Objekts per Kredit finanziert werden muss. Der Grund dafür liegt darin, dass die im Rahmen von Bau- bzw. Immobilienfinanzierungen in Rechnung gestellten Zinsen momentan vergleichsweise niedrig sind, was aus den aktuell recht niedrigen Zinssätzen des Geld- und Kapitalmarktes resultiert. Dadurch sind die für Finanzierungen nötigen Zinskosten entsprechend gering, was relativ niedrige Kreditraten ermöglicht.

Trotzdem ist es wichtig, bestimmte Dinge zu beachten, wenn Sie Ihre Finanzierung gestalten. So sollten Sie vor Abschluss einer Bau- bzw. Immobilienfinanzierung nach Möglichkeit über Eigenkapital verfügen, wobei diesbezüglich mindestens 20 % bis 25 % der Finanzierungssumme empfohlen werden (z.B. laut www.geldsparen.de). Denn muss dieser Teil nicht mitfinanziert werden, ist die zur Kreditabzahlung nötige Rate um einiges geringer als ohne Eigenkapital.

Die Möglichkeit einer sogenannten Vollfinanzierung – also einer Finanzierung gänzliche ohne Eigenkapital – ist in der Praxis meist nur sehr finanzkräftigen Kreditnehmern vorbehalten, da diese Kreditnehmer auch vergleichsweise hohe Raten stemmen können.

Eigenkapital ist ein wichtiger Bestandteil der Baufinanzierung. Es senkt die Zinskosten und ermöglicht so eine deutlich niedrigere Kreditrate. Nach Möglichkeit sollten Sie über mindestens 20 % Eigenkapital verfügen. Dabei gilt: Je mehr Kapital vorhanden ist, desto besser.

Doch ausreichend hohe Eigenmittel allein machen noch keine gute Bau- bzw. Immobilienfinanzierung aus. Auch die Problematik der sogenannten Festzinsbindung sollten Sie als Kreditnehmer bei Anschluss Ihrer Finanzierung berücksichtigen. Denn Sie müssen sich entscheiden, wie lang diese vertragliche Bindung sein soll, wobei 5 Jahre, 10 Jahre und 15 Jahre üblich sind. Die Zinsbindungsdauer gibt an, für welchen Zeitraum die vertraglichen Zinskonditionen gelten.

Da die Gesamtdauer solcher Finanzierungen häufig die Dauer der Zinsbindung überschreitet, kommt es zwangsläufig zu einem Zeitpunkt, zu dem Sie als Kreditnehmer weiterfinanzieren müssen – zu den dann gültigen Zinsbedingungen. Eine möglichst lange Zinsbindungsdauer schafft Ihnen also in jedem Fall Planungssicherheit. Auch wenn die dafür gültigen Zinssätze derzeit etwas höher sind als die kürzerer Bindungszeiträume.

Bei Abschluss einer Immobilienfinanzierung sollten Sie die Zinsbindungsdauer beachten. Eine möglichst lange Bindung schafft Ihnen wichtige Planungssicherheit.
Autor: red

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