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Mo, 13:55 Uhr
27.01.2014

Gedenken unter Polizeischutz

Am dem Nordhäuser Ehrenfriedhof am Stresemann-Ring ist am Mittag der Millionen Opfer des Nationalsozialismus gedacht worden. Der "normale" Bürger war wie immer abwesend, dafür ein starkes Polizeiaufgebot zu sehen...

Der Opfer gedacht (Foto: nnz)
Der Opfer gedacht (Foto: nnz)
Der Opfer gedacht (Foto: nnz)
Es ist 11.30 Uhr ja auch nicht die Zeit, da der "Normalo" mal so eben vom Arbeitsplatz wegkommt, um ehrlich und aufrichtig jenen Millionen Menschen zu gedenken, die in der Zeit der Nazis in Deutschland und in Europa ihr Leben lassen mussten. Und so mahnte denn auch Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh eine andere Gedenkkultur an, die aus der Mitte der Bevölkerung heraus kommen müsse.

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Den Anfang könnten die Verantwortlichen ja schon mal mit der Uhrzeit des angedachten Gedenkens machen. Vielleicht am Nachmittag? Nach dem allgemeinen Feierabend? Und diese Fragestellung sollte auch auf den 3. April ausgeweitet werden, damit neben den kommunalen Politikern und Mitarbeitern der beiden großen Verwaltungen auch der Rest der Mitte der Bevölkerung an diesem Gedenken teilhaben kann.

Das übrigens ist an dieser Stelle schon mehrfach angemerkt worden. Wohl nur getan hat sich nichts. Dafür wurden die Sicherheitsmaßnahmen in diesem Jahr augenscheinlich verstärkt, denn unterhalb des Friedhofs waren mehrere Einsatzfahrzeuge der Nordthüringer Polizei zu sehen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Pe_rle
27.01.2014, 14:33 Uhr
Gedenken unter Polizeischutz
ein toller Rechtsstaat,der sich vor sich selbst schützt.
Polizeiaufgebot = Steuerverschwendung
Showprogramm der Politiker will hier keiner,
das ist reine Heuchelei
Laßt die Leute die es betrifft in Ruhe trauern
die meinen es ehrlich
Suse
27.01.2014, 16:48 Uhr
Unter Polizeischutz
na da fragt man sich doch als Otto-Normalbürger ob da vielleicht wieder aus Versehen die falschen Leute eingeladen wurden ?Musste diesmal die Polizei aufpassen,dass nicht wieder aus Versehen geladene Personen an einer Veranstaltung für geladene Gäste teilnehmen?
Und ich gebe Per-le recht,dass ist alles nur Show und Heuchelei,Steuerverschwendung! Ehrliche Trauer und Gedenken brauchen keine Show !
Retupmoc
27.01.2014, 17:11 Uhr
Ihr lieben Demokraten
Ich kann nur für mich sprechen, aber ich kenne einige Mitbürger die so wie ich denken. Lassen Sie diese ganzen befohlenen Gedenken weg, es ist eh nur eine Selbstbeweihräucherung. Und wenn Sie das schon so machen müssen, dann bitte zu einem Zeitpunkt, an dem ein Normalbürger ( arbeitend ) anwesend sein kann. Herr Greiner hat völlig Recht, da kommen 15 Hanseln zusammen und werden von einem doppelt so großen Polizeiaufgebot bewacht. Wovor haben die Politiker Angst? Nein - wir haben hier noch keine ukrainischen Verhältnisse. Aber es wird irgendwann so kommen, wenn man dem Bürger nicht aufs Maul schaut.

Und bitte lassen Sie die April-Kundgebung gleich auch weg. Ich möchte meine Steuergelder nicht für einen Polizeistaat ausgeben. Danke!
BGE- Pirat
27.01.2014, 23:53 Uhr
da hat Retupmoc ganz recht
wenn man schon die polizei benötigt um auf den friedhof zu gehen.die vor die wie angst haben sitzen zuhause im warmen und freuen sich .....
mfg heiko
altmeister
28.01.2014, 07:36 Uhr
Gedenken
Ja, Herr Greiner, solange man für das Gedenken bezahlte Arbeitszeit verwendet, ohne einem persönlichen Opfer an Freizeit, solange wird sich da nichts ändern.
Dem normalen, nicht in einer Verwaltung arbeitenden Bürger, wird als Antwort bestimmt mitgeteilt, dass er ja Urlaub für solche Veranstaltungen nehmen könne.
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