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Fr, 06:48 Uhr
24.01.2014

Schimmel-Pilzsaison

Jedes Jahr im Winter erobern sie die Wände: hässliche schwarze Flecken, oftmals die ersten Anzeichen für einen Schimmelpilzbefall. Der sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch mit Gesundheitsrisiken verbunden. Ramona Ballod von der Verbraucherzentrale Thüringen erläutert die Ursachen des Schimmelbefalls und erklärt, wie man die eigene Wohnung schützen kann...


„Im Winter sind die Außenwände der Häuser und Wohnungen kalt. Dort kühlt die warme Raumluft ab. Da die Aufnahmefähigkeit der Luft für Wasserdampf mit sinkender Temperatur deutlich zurückgeht, steigt an der Oberfläche der Wand die relative Luftfeuchte stark an. In diesen Bereichen mit besonders hoher Luftfeuchtigkeit findet der Schimmelpilz ideale Wachstumsbedingungen vor – auch ohne fühl- oder sichtbares Kondenswasser“, erläutert die Fachfrau.

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Die wichtigste Regel zum Schutz vor Schimmelpilz heißt deshalb: raus mit der feuchten Luft, am besten durch regelmäßiges Lüften. Ein Hygrometer, das die Raumluftfeuchte misst, ist dabei sehr hilfreich. Welche maximale Luftfeuchtigkeit möglichst nicht überschritten werden sollte, hängt dabei ganz wesentlich von der Außentemperatur und dem Dämmstandard des Hauses ab. Je besser die Dämmung, umso geringer ist das Schimmelrisiko.

Was aber ist zu tun, wenn der Schimmelschaden bereits da ist? Aus Sicht von Ramona Ballod ganz klar ein Fall für den Fachmann: „Wir empfehlen Verbrauchern immer, den Schaden professionell beseitigen und vor allem die Ursache klären zu lassen, sonst kommt der Schimmel in den meisten Fällen schnell wieder.“ Nur Experten könnten außerdem sicherstellen, dass auch die gesundheitsschädlichen Stoffwechselprodukte des Schimmelpilzes vollständig entfernt würden. Unterstützung erhalten Betroffene auch bei den Energieberatern der Verbraucherzentrale.

Bei allen Fragen zum Erkennen und Vermeiden von Schimmelschäden hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder in einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

Beratung und Termine gibt es unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 – 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
24.01.2014, 08:47 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Frank Tabatt
24.01.2014, 09:06 Uhr
Schimmelpilz Saison - Lösung möglich
Wie bereits im Beitrag erklärt , handelt es sich bei Schimmel in Wohnungen um ein Problem, das einer umfassenden Untersuchung bedarf (Ursachen - Wirkung) Unsere Firma arbeitet seit 20 Jahren erfolgreich in der Schimmelbeseitigung und Vorbeugung. In den letzen Jahren sind wir neben der Bekämpfung von Feuchtigkeitsquellen verstärkt auf den Einbau von Klimaplatten und die Verwendung schimmelabweisender Wärmereflexionsanstrichsysteme gegangen. Durch die Klimaplatten ist neben der Verhinderung von Schimmel auch eine nicht unwesentliche Energieersparnis zu verzeichen. Nachgewiesen hatten wir das mehrfach durch eine Untersuchung mit einer Thermografiekamera. Besonders geeignet sind Innendämmungen mit Klimaplatten bei denkmalgeschützten Gebäuden an deren Fassade z.B. keine Dämmung angebracht werden darf.
Mfg Frank Tabatt
Schmahl
24.01.2014, 12:55 Uhr
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