eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 14:13 Uhr
21.01.2014

Sorglos das Alter erwarten

Was für die Großeltern noch als gesichert gilt, ist es für die heutige Generation schon lange nicht mehr: Die staatliche Rente wird mit jedem Jahr weniger. Schuld daran ist der Generationenvertrag, der nicht mehr aufgeht. Die Menschen werden immer älter und gleichzeitig werden immer weniger junge Menschen geboren...


Dies hat zur Folge, dass immer weniger Arbeitnehmer den Lebensunterhalt von immer mehr Rentnern bezahlen müssen. Dass dieses Prinzip nicht aufgeht, ist klar. Allerdings lässt sich die gesetzliche Rente nicht so einfach umorganisieren. Die Folge ist, dass die monatliche Rentenauszahlung immer weniger wird. Deswegen droht die Altersarmut in den nächsten Jahren rapide anzusteigen - sofern die Menschen nicht selbst vorsorgen. Die Altersarmut ist an sich schon schlimm genug, noch schlimmer wird es aber bei einer eventuellen Pflegebedürftigkeit.

Deswegen gibt es dafür extra Versicherungen, die den Betroffenen davor bewahren, durch Pflegeleistungen zu viele Schulden zu machen. Außerdem hat der Rentner mit der Pflegeversicherung und seiner Rente die Gewissheit, dass seine Angehörigen nicht für seine Pflege aufkommen müssen.

Anzeige Refinery (lang)
Für die Vorsorge im Falle der Pflegebedürftigkeit ist eine Pflegeversicherung am besten, bei Rentenvorsorge gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bevor die Versicherungen und Verträge aber angelegt werden, sollte einiges beachtet werden.

Früh einsteigen

Wer lange in eine private Altersvorsorgeversicherung einzahlt, muss weniger Geld im Monat aufwenden. Beispielsweise muss ein 20-Jähriger nur rund 50 Euro monatlich einzahlen, um an seinem 65. Lebensjahr eine Altersvorsorge von 100.000 Euro zu haben.

Er hat dann zwar insgesamt nur rund 28.000 Euro aus eigenen Mitteln angespart, der Rest wird aber von Zins und Zinseszins beigesteuert. Ein 50-Jähriger muss für das gleiche Sparziel schon 376 Euro monatlich ansparen, also insgesamt rund 68.000 Euro. Damit aber klar ist, ob der monatliche Betrag überhaupt über ist, muss der Sparer eine Bestandsaufnahme machen. Wie viel Einkommen hat er und wie viel benötigt er davon zum Leben? Der Rest kann angespart werden - sofern etwas über bleibt. Bevor eine Altersvorsorge gewählt wird, sollten allerdings die schon vorhandenen Rücklagen gesichtet werden. Beispielsweise die erwartete Höhe der monatlichen gesetzlichen Rente oder schon geschlossene Vorsorgeverträge - darunter fällt auch eine eventuelle Pflegeversicherung.

Liquidität in der Gegenwart beachten

Bevor aber alles Ersparte für die Altersvorsorge verwendet wird, sollte die Liquidität beachtet werden. Es kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren, wie eine kaputte Waschmaschine. Deswegen ist es wichtig, dass Reserven trotz aller Vorsorge für das Alter erhalten bleiben, damit nicht nur die Rente, sondern auch die Gegenwart einigermaßen sorglos erwartet wird.

Zu der Liquidität kommt noch die eigene Lebensplanung. Auch dafür sollte Geld zurückgelegt werden. Beispielsweise für eine Hochzeit, das eigene Haus, die berufliche Selbstständigkeit oder Kinder. Wer herausfinden möchte, wie viel er im Monat für die Rente zurücklegen kann, sollte diese Faktoren auf jeden Fall mit einbeziehen.

Staatliche Förderungen in Anspruch nehmen

Da die gesetzliche Rente mit jedem Jahr weniger wird, versucht der Staat, die private Vorsorge attraktiver zu gestalten. Dies geschieht durch staatliche Förderungen. Mit der Riester- oder der Rürup-Rente sowie der betrieblichen Altersvorsorge hat der Arbeitnehmer drei Möglichkeiten, auf eine staatliche Förderung zuzugreifen. Der effektivste Förderweg ist aber für jeden unterschiedlich, wie selbervorsorgen.de berichtet. Nur durch Vergleiche bekommt jeder heraus, wie er am besten vorsorgen kann und damit die höchste Förderung in der Sparzeit und die höchste Rente in der Rentenzeit erhält.

Im Alter sorglos leben

Mit den verschiedenen Vorsorgemöglichkeiten zusätzlich zur gesetzlichen Rente ist es kein Problem, das Alter sorglos zu erwarten. Allerdings gibt es noch ein weiteres Problem, dass viele Ältere haben: Die Pflegebedürftigkeit. Zwar zahlen Arbeitnehmer auch immer in die gesetzliche Pflegekasse ein, die erhaltenen Beiträge sind aber so gering, dass sie die Pflegekosten in den meisten Fällen nicht decken.

Damit nicht die ganze angesparte Rente für die Pflege aufgewendet werden muss, ist es gut, zusätzlich dazu eine private Pflegezusatzversicherung abzuschließen. Diese übernimmt einen Großteil der anfallenden Kosten, wenn ein Pflegefall eintreten sollte. Außerdem schützt diese Pflegeversicherung nicht nur den Rentner, sondern auch die Angehörigen. Diese müssten sonst im Pflegefall für ihn aufkommen, wenn er nicht genügend eigenes Kapital besitzt. Die Webseite im-alter-sorglos.de gibt weitere Informationen zu der Pflegeversicherung und warum diese in keinem Plan zur Altersvorsorge fehlen sollte.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)