nnz-Forum: Totgeburt
Ein CSU Ministerpräsident und ein CSU Bundesminister sind schwanger - und beide tragen das gleiche Kind aus. Einen Namen hat es auch schon, es heißt MAUT. Aber ist die Totgeburt schon absehbar, meint ein Leser der nnz...
Für das gemeine Volk wäre es zunächst von Wichtigkeit, dass es aufgeklärt werden muss, denn es stellt sich gegenwärtig die Frage, weshalb soll die Maut eigentlich eingeführt werden?
Ein Grund könnte sein, dass der Bund die Maut als Straßennutzungsgebühr einführen will. Sollte er diese Absicht hegen, dann müssen ALLE diese Gebühr zahlen, also auch die Elektro- und Hybridautos und zwar in voller Höhe. Denn diese Autos haben ganz sicher Bodenkontakt mit den Bundesautobahnen, wie jedes andere Auto auch.
Und darum sollte es doch wohl auch bei einer Straßennutzungsgebühr gehen, oder? Nun ist aber die Rede von Freistellungen und Kostenbegünstigungen. Aber dann ist es ja keine Straßennutzungsgebühr mehr, sondern eine CO 2 Abgassteuergebühr. Diese haben wir doch schon mit der Kfz-Steuer. Außerdem wäre dann eine Gleichbehandlung der Bürger vor dem Gesetz nicht mehr gegeben. Denn jedes Auto belastet die Autobahn beim Befahren derselben! Und die Besitzer von E-Autos sind doch schon von der Kfz-Steuer befreit und die Hybridfahrzeuge sind steuerbegünstigt.
Wie sehr oft von Kritikern gegen die Maut zu hören ist, sei sie wohl nicht mit dem EU-Recht vereinbar, weil der bayerische Löwe ja die Maut auf unsere Gäste verschieben möchte. Jetzt vermisse ich aber hier die Benennung von Paragraphen der EU, die eine derartige Verlagerung ausschließt, oder gar zulässt. Gibt es denn überhaupt rechtliche Regelwerke in der EU, die es ihr ermöglicht, sich in derartige innere Angelegenheiten eines Mitgliedstaates einzumischen? Dann wäre es doch an der Zeit, dass die Karten endlich auf den Tisch gelegt werden.
Hier aber mal ein ganz anderer Aspekt aus meiner Sicht: Der gerade auf dem Markt erschienene BMW i 3, ein totales E-Auto, hat eine vom Werk angegebene Reichweite von ca. 170 km. In Fachzeitschriften wird über die E-Autos resümiert, dass sie im Winter (z.B. bei -15°C) bis zu 70 Prozent weniger Reichweite haben könnten. Dann blieben ja nur noch so um die 60 km Restreichweite übrig, vorausgesetzt, der Fahrer hat stets freie Fahrt. Für mich ist da ein Risiko enthalten, dass man mit diesem Auto durchaus im Winterhalbjahr wegen einer leeren Batterie auf der Autobahn liegen bleibt.
Denn in einem eventuellen Stau im Dunkeln, muss er ja auch beleuchtet sein und frieren wollen die Insassen vielleicht auch nicht. Oder dürfen sich diese Autos dann Öllampen als Standlichter an den Stoßstangen befestigen? Hinzu kommt, dass die Tankstellen auf den Autobahnen in der Regel ca. 65 km voneinander entfernt sind. Gehen dann dem BMW i 3 die Lichter gänzlich aus, noch bevor er die nächste Tankstelle / Steckdose erreicht hat, dann dürfte er doch gar keine Autobahnen benutzen, denn wer mit leerem Tank auf der Autobahn liegen bleibt, macht sich bekanntlich strafbar. Fahren dann doch nur Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor auf deutschen Autobahnen? Wir dann eventuell zwischen guten von den schlechteren E-Autos unterschieden? Wäre auch nicht fair!
Im Angesicht dieser bestehenden Ungereimtheiten kommt das oben genannte Kind sicher doch tot zur Welt, sofern es noch Gerechtigkeit im Lande gibt. Der erhoffte Nutzen wird vielleicht auch von der Bürokratie zu einem nicht unerheblichen Teil aufgefressen. Sei denn, der dumme Michel zahlt ohne zu murren drauf. Wie z.B. beim Vorschlag des Chefs vom ADAC, der ja die Mineralölsteuer anheben möchte.
Man darf gespannt sein auf die Dinge, die da kommen sollen. Vielleicht haben ja unsere Leser bessere Vorschläge zum Thema Maut in Deutschland, ohne Zuzahlung der deutschen Autofahrer.
Jochen Kleemann
Autor: red
Kommentare
Alex Gösel
06.01.2014, 20:13 Uhr
Maut...
Auf jeden Fall interessante Aspekte! Mich würde nur mal die Meinung der anderen, speziell der im Wahlkampf beteiligten Parteien (Grüne, Linke, FDP, AfD, Piraten,...), interessieren!
Wolfi65
06.01.2014, 22:41 Uhr
Zur Kenntnis genommen
Ich nehme hiermit Ihre Meinung zur Kenntnis und verbleibe mit demokratischen Gruß.
Retupmoc
07.01.2014, 07:46 Uhr
EU - Geheule
Erstmal zur Maut. Die Maut ist richtig und muß kommen. Wir zahlen in Österreich auch unseren Obolus und niemand beschwert sich. Warum? Weil dort das Geld auch für bessere Straßen eingesetzt wird. Dort würde eine Straße zur Landeshauptstadt wie hier die B4 nicht mit Schlaglöchern übersät sein.
Und es ist richtig, das die "Durchfahrenden" zur Kasse gebeten werden. Das macht man in Italien auch. Wo wir nun bei der allseits (un)beliebten EU wären. Also das Wort UNION heißt für mich, das die Gesetze gleich sind. Natürlich müßte in jedem Mitgliedsstaat die gleiche Maut erhoben werden. Die kann in Felix Austria niedriger sein, als bisher, aber GLEICH. Überhaupt sollten in einer EU gleiche Gesetze gelten. Dann nämlich zum Beispiel auch Hartz4 in Rumänien oder Griechenland.
Und man bräuchte auch keine Landesregierungen. Das EU-Parlament reicht. Zukunftsträume? Dann lassen Sie uns bei der PKW-Maut beginnen. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, wenn der deutsche Autofahrer woanders zahlt, dann bitte auch der Gast hier. Und dann übrigens die PKW - Maut für alle - auch für die Deutschen (wegen der besseren Straßen). Die Ösis zum Beispiel geben die Maut ihren Bürgern ganz einfah zurück. Dort kostet das Liter Benzin rund 20 Cent weniger als hier, da man nicht so viel Steuern drauf haut (Mineralölsteuer) als hier. Dann also runter mit der Steuer aufs Benzin und die Maut her. SOFORT!
Bodo Bagger
07.01.2014, 10:10 Uhr
die Beispiele Österreich und Italien...
sind so nicht richtig. Dort zahlt zwar jeder die Maut wenn er denn die Autobahn nutz; soweit richtig, allerdings ist dort die KFZ Steuer wesentlich geringer bis nicht vorhanden, so dass im Prinzip nur die Einnahmen aus der Maut alleinig für den Unterhalt der Straßen eingesetzt werden können, was dann allerdings auch passiert. Desweiteren sind dort die Strassennetze besonders im Bereich der untergeordneten Strassen auch wesentlich dünner ausgebaut als hierzulande.
In Deutschland dagegen wäre zur Maut dann zusätzlich noch die KFZ Steuer fällig, auch wenn diese wohl teilweise rückerstattet werden soll. Das Problem in D ist einfach, dass schon die Planungsphase einer Autobahn oder jeder X beliebigen Straße derart aufwendig und damit teuer ist (z.B. Umweltverträglichkeitsgutachten wegen jedem Feldhamster, ausgesetzte Tierchen dieser Art als Verhindungsstrategie etc.) dass eben im Vergleich zu Österreich und Italien exorbitant höhere Kosten anfallen.
Harzer_jung
07.01.2014, 10:28 Uhr
wahlkrampfgetöse?
Also eine Maut soll her.Begründung ist die Abnutzung der Straßen.
Nun dafür haben wir schon ein Instrument, die Ehemalige Mineralölsteuer, heute heißt die wohl Energiesteuer oder so ähnlich.
Dann die Sache mit dem Preis. 100€ sind angedacht, okay aber die Sache mit dem ermässigem der Kfz Steuer ist nicht durchdacht.
Für viele Fahrzeuge ist weitweniger als 100€ Steuer zu entrichten.
Also Ausnahmen und Spezialpreise beim Verkauf der Mautaufkleber?
Und ein Blick nach Österreich:
Dort gehört das Autobahn und Schnellstraßennetz der ASFINAG. Diese verkauft auch die Mautaufkleber.
Was das EU Recht angeht: es war vor einigen Jahren in Österreich geplant die Markt für inländer zu verringern.
Ansonsten: die Markt bringt in der geplanten Form nichts, die zu erwartenden Ei Namen sind im Vergleich zu den Kosten gering.
Pkw nutzen Straßen kaum ab.
Eine Bezahlung nach gefahrener Strecke währe durchausdenkbar und vielleicht auch sinnvoll.
Aber nicht mit einem Aufkleber oder noch schlimmer mit einer elektronischen Maut.
Wie wäre es denn wenn von der derzeitigen Energiesteuer 2 Cent je Liter in den Strassenerhalt und Ausbau gesteckt werden?
ente aus ndh
07.01.2014, 11:39 Uhr
also
mann hätte von anfang an das französische (streckenbezogene)mautsystem für alle Fahrzeuge übernehmen sollen.dort werden ja bekanntlich die Autobahnen von einem privaten Konsortium gebaut,unterhalten und auch die maut dafür erhoben,welche dann aber auch zu fast 100% in den strassenunterhalt gesteckt wird.das ergebniss kennt jeder der schonmal in Frankreich unterwegs war,strassen glatt wie ein babypopo und keine schlaglochpisten wie bei uns.
die hier schon seit jahren erhobene lkw maut sollte doch auch zum strassenunterhalt dienen und verschwindet aber letztendlich in den taschen der Politiker!
also wenn hier schon maut für alle dann aber nur wenn sie auch zweckentsprechend eingesetzt wird
Harzer_jung
07.01.2014, 11:42 Uhr
kfzsteuer in Österreich
Ist wohl ein wenig höher als hierzulande.http://de.wikipedia.org/wiki/Motorbezogene_Versicherungssteuer
I.H.
07.01.2014, 14:33 Uhr
Zurück in die Vergangenheit
Maut, auf deutsch Wegzoll, ist ein Relikt aus dem Mittelalter. Mit der Reichseinigung im neunzehnten Jahrhundert wurde diese den freien Handel und persönliche Mobilität einschränkende Fortschrittsbremse weitestgehend abgeschafft. Da italienische und österreichische Raubritter nicht mit Geld umgehen können und stets klamme Kassen haben, wurde dort Wegzoll wieder eingeführt.
Da an österreichischen und italienischen Grenzen hauptsächlich Bazis vom Stamme der Bayern hausen, möchten die ihre sich zurückentwickelnden Raubritterfreunde natürlich auch ein klein wenig ärgern. Aber was geht das mich an?
Die drei bis fünf Prozent Ausländer auf deutschen Straßen spülen nicht mal so viel Wegzoll in die Kasse, dass sich deren Überwachung lohnt. Also wer wird's am Ende zahlen? Richtig - der Michel. Und da der ja so gerne zahlt um Ausländer zu ärgern, hat er vermutlich auch den Wegzoll verdient. Und das alles in Zeiten, in denen das Steueraufkommen Deutschlands größer ist als jemals zu vor - unglaublich.
Real Human
07.01.2014, 14:49 Uhr
Die Maut – Stimmungsmache durch bayrische Provinzpatrioten
Die gerechteste und praktikabelste Straßennutzungsgebühr ist meiner Meinung nach die Mineralölsteuer. Diese müsste, wenn sie die einzige Quelle für den Erhalt des Straßennetzes wäre, allerdings erhöht werden, was natürlich überhaupt nicht populär ist. Die große Mehrheit der Menschen denkt in kurzen Zeitintervallen. Dass damit die Kfz-Steuer und eine Maut wegfallen würden, wird aus psychologischen Gründen nach hinten verdrängt, denn beide Steuern werden ja in viel größeren Zeitabständen fällig als die Fahrten zur Tankstelle.
Die große Mehrheit der Politiker denkt in etwas größeren Zeitabständen – gewöhnlich bis zur nächsten Wahl, denn davon hängen Karriere, Diäten und spätere Pensionen ab. Insbesondere bei Politikern der großen Volksparteien steht das Leben künftiger Generationen ziemlich weit hinten in der Prioritätenliste. (Jeder dieser Politiker wird das natürlich heftigst bestreiten.) Damit unterscheiden sie sich aber auch kaum von ihren Wählern. Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient! (Siehe auch mal Wikipedia!)
Die Bevölkerung eines rohstoffarmen Landes wie Deutschland müsste aber dringend an einem möglichst sparsamen Umgang mit Ressourcen interessiert sein. Ich muss es so drastisch formulieren. Für die Meisten gilt: Nach mir die Sintflut! Das künftige Pflegepersonal (das oft weit zum Arbeitsplatz pendeln muss) könnte sich mit einer nachlässigen Pflege an den früheren Ressourcen-Verbratern rächen. Das wird allerdings aus verschiedensten Gründen kaum jemand tun.(nützliche Idioten)
Einer der übelsten Sorte von Politikern ist ein bekannter bayrischer Bierzelt-Demagoge. Um seiner Karriere willen spielt er gnadenlos alle Trümpfe und Techniken der Volksverdummung aus. Dazu gehören die Forcierung von Neid und Missgunst gegenüber anderen Nationalitäten und Ethnien, die Förderung von bayrischem Überlegenheitsdünkel (Mer san mer!), die Ausnutzung der anerkannten Volksdroge Alkohol (z.B. im Wahlkampf) usw..
Was die Besteuerung des Straßenverkehrs betrifft, wäre eine einheitliche Mineralölsteuer – zumindest im Euro-Raum – am effektivsten. (Sie sollte natürlich auch nicht zur Auffüllung anderer Haushaltslücken verwendet werden.) Dafür müssten aber in Brüssel und Strasbourg dicke Bretter gebohrt werden. Die Europäische Idee ist jedoch nur noch eine Floskel in feierlichen Sonntagsreden. Die Stimmung geht wieder in Richtung der Wiederbelebung nationaler und regionaler Egoismen. Nur der freie Kapitalverkehr bleibt als heilige Kuh der Eliten weitestgehend unangetastet. Die Beteiligung an der Europawahl am 25. Mai wird zeigen, was die Völker von ihrer Gemeinschaft halten.
Gegenwärtig gleichen die EU-Staaten eher einem zusammengewürfelten zänkischen Hühnerhaufen, der nicht einmal verhindern kann oder will, dass eine befreundete(!?) Großmacht selbst Politiker und Parlamentarier ausspioniert. Da hat uns der von bayrischen Provinzpatrioten in die Welt gesetzte Zank um eine Maut gerade noch gefehlt!
Harzer_Wolf
07.01.2014, 16:02 Uhr
Mautfrei
Ja richtig - es ist Wahlkampfgetöse. Dumm nur, das wieder viele Leute alles übernehmen was Sie aus den Nachrichten vorgebabbelt bekommen. Es mag zum Beispiel richtig sein, das in Thüringen nur 3 - 5 % KFZ aus dem Ausland an den Rennen auf den Autobahnen beteiligt sind. In den Bundesländern mit mehr Kontakt zum europäischen Ausland ( zum Beispiel Sachsen, Bayern, Ba-Wü, NRW ) sieht das ein wenig anders aus. Hier sprechen statistische Erhebungen von bis zu 20 %. Und wer im Sommer einmal die A9 fährt, wird gefühlt auf noch höhere Anteile kommen. Nun würde es für mich nicht darum gehen, das die "bösen Ausländer" abgeschröpft werden sollen. Das Argument, das in einer EU gleiche Richtlinien gelten sollten, das würde ich auch unterstützen. Es kann eben nicht sein, das ich auf meiner Fahrt an den Gardasee im Sommer sowohl in Österreich , als auch bei den Italienern zur Kasse gebeten werde und wenn die Ösis nach Dänemark fahren , dann lachen die sich krumm und schief über die "dämlichen" Deutschen. Erstmal keine Vignette und wenn man noch einen Kanister mit an Bord hat, muß man noch nicht einmal das teure deutsche Benzin nachtanken. Was die Kosten für die Vignetten betrifft - das ist doch verschwindend, gemessen daran was in der Bundesrepublik sonst so täglich gedruckt oder kopiert wird. Das Eintreiben des Obolus kann genauso regelt werden, wie das mit österreichischen Vignetten gemacht wird. Da kommen schon ein paar Euro zusammen. Dann gibt es noch das Argument - wenn wir das machen - dann ziehen auch Luxemburg, Belgien, Holland und Co. nach. Aber bitte gern doch. Dann bekommen auch diese Länder bessere Straßen. Voraussetzung für alles ist natürlich, das man die eingenommenen Gelder in den Straßenbau und die Instandsetzung steckt und nicht damit die Mütterrente oder dergleichen finanziert.
PS: Ich zahle übrigens meine Vignette in Österreich, der Schweiz oder Italien gern - es kommt nämlich auch mir zu Gute, wenn dort die Straßen in Ordnung sind. Und noch etwas: So eine Monatsvignette kostet nicht die Welt. Ich finde, hier wird zuviel Geschrei gemacht.
Thomas Fichtner
08.01.2014, 03:40 Uhr
Wenn das Geld...
aus der Mineralölsteuer und Kfz-Steuer man nur auch jemals wirklich - auch nur teilweise - im Straßenbau landen würde und nicht zur Deckung aller möglichen anderen, teils sehr verzichtbaren, Ausgaben dienen würde...
Aber naja, 30 Mio PRO MONAT für Flughafen in Berlin der nicht läuft - und noch locker 1-3 Mrd TEURER wird...600 Mio für ein Drohnendebakel, bald 1000 Mio (1 Mrd) für ne Elbphilharmonie die mit 77 Mio projektiert wurde, diverse Bankenrettungen in gut 3 stelliger Milliardenhöhe, die Selbige nur noch mehr im zukünftigen Hochrisiko-Zocken bestärkten...
Oder neu errichte Kulturbibliotheken mit kostentreibenden Umgestaltungswünschen in der Bauphase, ohne Innenaustattung und ohne echte Haushaltsmittel für die Betriebs- und Personalkosten, teure High-Tech Cook-and-Chill-Küchen mit riesigen, leer laufenden Kühlaggregaten und anders mehr, wenn man nicht zu sehr in die Ferne schweifen will.
Das alles will halt irgendwie bezahlt werden...
Glaskugel
08.01.2014, 08:28 Uhr
Bitte Quelle angeben @Harzer Wolf
Bitte geben Sie mal die Quelle an, wo Sie die 20% Ausländeranteil auf deutschen Autobahnen gefunden haben. Oder sind das nur von Ihnen gefühlte statistische Erhebungen? Danke im voraus.
Harzer_Wolf
08.01.2014, 08:58 Uhr
Quellensteuer
Sie wissen doch sicher selbst, das die AGB`s der NNZ ein Zitieren oder Verweise auf andere Medien untersagen. Eine von den vielen guten Suchmaschinen wird Ihnen aber dabei bestimmt helfen.
Retupmoc
08.01.2014, 09:24 Uhr
Logik
An und für sich ist die Aussage logisch für andere Bundesländer. Ich denke schon, das von Holland oder Belgien zum Beispiel viele Leute in die deutschen Ballungszentren zum Arbeiten fahren. Und wenn in Bayern ( München ) zum Beispiel Oktoberfest ist, dann stehen gefühlt 50% PKW mit ausländischen Kennzeichen in der Parkhäusern. Hier in Thüringen, was ja auch kein Transitland ist sieht das sicher anders aus. EU heißt allerdings für mich weiterhin gleiche Gesetze und Richtlinien - und nicht nur gleiche Währung. Dann muß die EU eine Lösung für die Mitgliedsstaaten finden. Aber dann bitte auch bei anderen Dingen, ich sagte ja schon Hartz4 in Griechenland und Rumänien. OK - dann bröckelt die ganze EU - aber das ist gut so.
Glaskugel
08.01.2014, 09:43 Uhr
Suchmaschine findet keine 20% Ausländer
Sondern höchstens 5%. In allen verfügbaren Medien. Sie müssen ja auch nicht die Zeitung nennen, die das veröffentlicht hat @Harzer Wolf. Nur den Durchführenden der statistischen Erhebung. Da hat die nnz bestimmt nichts dagegen. Wer war das nochmal? Danke im voraus.
Retupmoc
08.01.2014, 11:33 Uhr
In diesem Falle
versuch ich es einmal... Es stand in der Westfälischen Rundschau, Ausgabe Dortmund, Ende des vergangenen Monats.
Harzer_Wolf
08.01.2014, 11:38 Uhr
Nachrichten
Geehrter Mafioso, u.a. wurde dies in einer Talkshow des WDR vor einigen Tagen diskutiert. Da ging es dann darum, das man befürchtet, das die Anrainerstaaten wie Belgien oder Holland auch eine Maut einführen würden. Welcher NRW-Lokalpolitiker mit diesen Zahlen aufgewartet hat ? Das geht links rein und rechts wieder raus, weil es eigentlich auch nicht so wichtig ist. Ich bleibe dabei, es ist viel zu viel Geschrei um die paar Peanuts. An anderen Stellen zieht man uns viel mehr Geld aus der Tasche.
Glaskugel
08.01.2014, 11:59 Uhr
Also halten wir mal fest
In der WR stand kein Artikel über 20% Ausländeranteil auf deutschen Autobahnen.
Und wer es angeblich gesagt haben soll, ist leider nicht mehr bekannt.
Die Behauptung, dass 20% Ausländer auf deutschen Autobahnen fahren kann also durch keine einzige seriöse Quelle belegt werden. Sie entspringt demnach vermutlich nur der regen Phantasie eines einsamen Mautbefürworters. Danke sehr, @Harzer Wolf.
Retupmoc
08.01.2014, 13:51 Uhr
So nicht Mafiosa
Der Artikel stand in der WR, da ich diese Zeitung dort gekauft hatte und Sie auf der Zugfahrt von Dortmund gen Heimat gelesen habe. Also bitte behaupten Sie nicht, das es da nicht drin stand. Oder wollen Sie hier glaubhaft machen, das SIE alle Ausgaben der Westfälischen aus dem Dezember innerhalb von 26 Minuten am PC gelesen haben wollen? Wenn die Ausgaben überhaupt verfügbar sind... Moment...so... die alten Ausgaben sind am PC überhaupt nicht einsehbar. Komisch wie Sie das so schnell jetzt geschafft haben. Aber andere User als unglaubwürdig bezeichnen. Typisch. Von mir aus bleiben Sie bei Ihren 2 %. Die Maut wird kommen - das hält weder Ochs noch Esel auf.
Glaskugel
08.01.2014, 14:15 Uhr
Bitte um Quelle @Retupmoc?
Welche Ausgabe der WR war es denn nun? Suchfunktion der WR findet nichts. Aber auch gar nichts, wirklich! Sie werden doch bestimmt noch wissen, wann Sie im Dezember mit dem Zug von Dortmund nach Nordhausen gefahren sind. Bitte um genaue Quellenangabe. Bis dahin lieber @Retupmoc. Vielen Dank im voraus.
Retupmoc
08.01.2014, 15:54 Uhr
Es war der Tag
an dem Borussia Dortmund gegen Hertha BSC spielte.
Paulinchen
08.01.2014, 16:31 Uhr
Nun muss man sich doch nicht gleich…
…wegen einer Statistik duellieren! Vielleicht hilft ja diese Adresse, den Frieden wieder herzustellen. Sei es drum, ganz sicher gibt es BAB Abschnitte, wo der Ausländeranteil höher liegt, als z.B. auf der A 38. Nur hier ist er z.B. an Sonntagen, so ab 18:00 Uhr, recht groß mit polnischen Fahrzeugen in Richtung West. Auf der A 8 im Sommer, hat man den Eindruck, man ist der einzige Deutsche hier. Im Winterhalbjahr nutzen viele gelbe Kennzeichen die Route nach Winterberg im HSK. Auch fahren viele gelbe Kennzeichen zu den Weihnachtsmärkten in NRW, was wir hier kaum wahrnehmen. Dennoch ist es bei offiziellen Zählungen eben relativ.
Ein Scherz am Rande sei mir gestattet: Die Autos mit den gelben Kennzeichen sind für mich wie J. W. v. Goethe. Immer wo ich bin, war er schon vor mir dort.
http://www.zukunft-mobilitaet.net/38892/analyse/fahrleistung-auslaender-autobahn-deutschland-wie-viele-auslaender-fahren-auf-deutschen-autobahnen/
Glaskugel
08.01.2014, 17:24 Uhr
Nur heiße Luft? @Retupmoc
Na immerhin wissen Sie wo sie waren, das ist doch schön. Dann war es der 21.12.13. Habe das mal für Sie rausgesucht. Und nun die schlechte Nachricht. Leider in WR bzw. WAZ keinerlei Artikel über Ihre Behauptung der 20% Ausländeranteil auf deutschen Autobahnen zu finden. Es gibt also keinerlei belegte Quelle. Das überrascht mich aber nicht! Danke sehr, @Retupmoc.
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