Sa, 08:18 Uhr
21.12.2013
Der Realist: Beine der Lügen?
Stimmt eigentlich der Spruch: Lügen habe kurze Beine? Der Realist ist dieser Frage einmal nachgegangen...
Sagen wir nicht unseren Kindern schon, du darfst nicht lügen? Aber wie passt die Wahrheit in unsere Gesellschaft?
Die ständige Werbung im Fernsehen für Cremes, die faltenfreie Haut versprechen oder Shampoos gegen Haarausfall bei Männern und für volles Haar, die Bewerbung von angeblich gesunden Lebensmitteln zur Senkung der Cholesterienspiegels, fehlende oder irreführende Angaben von Inhaltsstoffen bei Lebensmitteln, Versprechen von Politikern vor Wahlen, die dann nicht umgesetzt werden, Ratschläge für Bewerbungsschreiben oder Bewerbungsgespräche zielen darauf ab, sich bestmöglich zu verkaufen.
Werde ich hier schon gezwungen mich zu verstellen? Wer die Verstellung beherrscht, bringt es in unserer Gesellschaft weit, er passt sich an, begehrt nicht auf, weil er weiß, Querulanten sind Störenfriede und bringen Unruhe, fordern heraus. Und das ist anstrengend. Die Wahrheit ist meistens unangenehm. Sie ist auch nicht immer förderlich.
Egal wo, ob in der Familie, im Bekanntenkreis, unter Arbeitskollegen, bei der Karriere. Akzeptieren wir, wegen des Friedenswillens lieber die Lüge? Wahrscheinlich. Und so scheint die Lüge weiter auf dem Vormarsch zu sein. Man könnte deshalb sagen, Lügen haben meistens keine kurzen, dafür aber schnelle Beine.
Der Realist
Autor: redSagen wir nicht unseren Kindern schon, du darfst nicht lügen? Aber wie passt die Wahrheit in unsere Gesellschaft?
Die ständige Werbung im Fernsehen für Cremes, die faltenfreie Haut versprechen oder Shampoos gegen Haarausfall bei Männern und für volles Haar, die Bewerbung von angeblich gesunden Lebensmitteln zur Senkung der Cholesterienspiegels, fehlende oder irreführende Angaben von Inhaltsstoffen bei Lebensmitteln, Versprechen von Politikern vor Wahlen, die dann nicht umgesetzt werden, Ratschläge für Bewerbungsschreiben oder Bewerbungsgespräche zielen darauf ab, sich bestmöglich zu verkaufen.
Werde ich hier schon gezwungen mich zu verstellen? Wer die Verstellung beherrscht, bringt es in unserer Gesellschaft weit, er passt sich an, begehrt nicht auf, weil er weiß, Querulanten sind Störenfriede und bringen Unruhe, fordern heraus. Und das ist anstrengend. Die Wahrheit ist meistens unangenehm. Sie ist auch nicht immer förderlich.
Egal wo, ob in der Familie, im Bekanntenkreis, unter Arbeitskollegen, bei der Karriere. Akzeptieren wir, wegen des Friedenswillens lieber die Lüge? Wahrscheinlich. Und so scheint die Lüge weiter auf dem Vormarsch zu sein. Man könnte deshalb sagen, Lügen haben meistens keine kurzen, dafür aber schnelle Beine.
Der Realist


