Fr, 15:01 Uhr
29.11.2013
Wer ist der Beste?
Die Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs nimmt weiter stark zu - mit gravierenden Auswirkungen auf den Hersteller-Markt. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen Allensbacher Computer- und Technik-Analyse (ACTA), die mit rund 8.700 ausführlichen persönlich-mündlichen Interviews eine der größten bevölkerungsrepräsentativen Umfragen in Deutschland ist...
Gut 10 Jahre nach der breiten Durchsetzung des Mobiltelefons in der bundesdeutschen Bevölkerung löst das Smartphone herkömmliche Handys immer mehr ab. Seit 2010 nutzen rund 95 Prozent ein Mobiltelefon. Von diesen verfügte aber vor 3 Jahren nicht einmal jeder Zehnte über ein Smartphone, heute hat etwa jeder Zweite aus dieser Gruppe ein Gerät mit größerem Display, Touchscreen und Internetanbindung zur Verfügung.
Vom Smartphone-Boom profitieren vor allem die Hersteller Apple und Samsung. Sie konnten erneut Marktanteile hinzugewinnen, während Nokia, Sony (Ericsson) und Motorola weiter Marktanteile verlieren. Von den 14- bis 69-jährigen Smartphone-Nutzern haben heute 41 Prozent ein Modell von Samsung, gefolgt von Apple mit 28 Prozent. Lediglich 7 Prozent haben ein Smartphone von Nokia, dem einstigen Weltmarktführer bei herkömmlichen Handys.
Beide Unternehmen dominieren auch den Markt für Tablet-PCs. Der Markt für die tragbaren, flachen Computer, die in der Regel über einen Touchscreen bedient werden, ist einer der dynamischsten Technikmärkte unserer Zeit. Nutzten vor zwei Jahren erst 1,2 Millionen Bundesbürger im Alter von 14 bis 64 Jahren einen Tablet-PC, sind es aktuell schon 6,4 Millionen - ein Anstieg um rund 430 Prozent binnen zwei Jahren.
Und das Wachstum dürfte sich weiter fortsetzen. Denn in den kommenden zwei Jahren planen weitere mehr als 6 Millionen Verbraucher den Kauf eines Tablet-PCs. Dabei zeichnet sich ab, dass Apple von diesem Wachstum wohl weniger profitieren wird als Samsung. Bezogen auf die gesamte Bevölkerung im Alter von 14 bis 69 Jahren planten 2011 noch 4,7 Prozent den Kauf eines iPads, nur 0,3 Prozent zogen den Kauf eines Samsung Galaxy Tabs in Betracht.
Inzwischen liegen Samsung und Apple bei den Kaufplänen für Tablet-PCs fast gleichauf, mit unvermindert großen Wachstumsraten für Samsung und
einem leichten Rückgang für Apple im Vergleich zum Vorjahr. 5,4 Prozent der 14- bis 69-Jährigen planen in den kommenden zwei Jahren den Kauf eines iPads, 4,2 Prozent den Kauf eines Samsung Galaxy Tabs. Samsung genießt inzwischen mehr Sympathie als Apple Apple und Samsung zählen heute zu den Technik- und Internetmarken mit praktisch universellem Bekanntheitsgrad und Spitzenwerten bei der Sympathie- und Qualitätseinschätzung. Dass die Markenwahrnehmung von Samsung heute gleich positiv oder in Teilen sogar besser ist als die Markenwahrnehmung von Apple, verdankt Samsung einer kontinuierlich verlaufenden, deutlichen Verbesserung des Markenimages in den vergangenen Jahren.
Beide Marken profitieren zudem von der Ausweitung der Kreise, die als Nutzer eines Smartphones oder Tablet-PCs von Apple oder Samsung ihre Marke besonders positiv bewerten. 59 Prozent der 14- bis 64-Jährigen, die Apple kennen, schreiben Apple eine hohe Qualität zu; bei Samsung sind es mit 55 Prozent kaum weniger. Während sich die Qualitätsanmutung von Apple in den letzten zwei Jahren auf hohem Niveau stabilisiert hat, konnte Samsung seine Qualitätswahrnehmung in der Bevölkerung von 39 Prozent auf nun 55 Prozent deutlich steigern.
Bei der Markensympathie hat Samsung Apple sogar schon überholt. Von den 14- bis 64-Jährigen, denen die jeweilige Marke bekannt ist, finden inzwischen 58 Prozent Samsung sympathisch, vor zwei Jahren waren es erst 43 Prozent. Bei Apple ist dagegen ein leichter Rückgang von 52 Prozent im Vorjahr auf 50 Prozent zu verzeichnen, den gleichen Wert wie 2011.
IfD Allensbach 8.702 Deutsche ab 14 Jahre
Autor: redGut 10 Jahre nach der breiten Durchsetzung des Mobiltelefons in der bundesdeutschen Bevölkerung löst das Smartphone herkömmliche Handys immer mehr ab. Seit 2010 nutzen rund 95 Prozent ein Mobiltelefon. Von diesen verfügte aber vor 3 Jahren nicht einmal jeder Zehnte über ein Smartphone, heute hat etwa jeder Zweite aus dieser Gruppe ein Gerät mit größerem Display, Touchscreen und Internetanbindung zur Verfügung.
Vom Smartphone-Boom profitieren vor allem die Hersteller Apple und Samsung. Sie konnten erneut Marktanteile hinzugewinnen, während Nokia, Sony (Ericsson) und Motorola weiter Marktanteile verlieren. Von den 14- bis 69-jährigen Smartphone-Nutzern haben heute 41 Prozent ein Modell von Samsung, gefolgt von Apple mit 28 Prozent. Lediglich 7 Prozent haben ein Smartphone von Nokia, dem einstigen Weltmarktführer bei herkömmlichen Handys.
Beide Unternehmen dominieren auch den Markt für Tablet-PCs. Der Markt für die tragbaren, flachen Computer, die in der Regel über einen Touchscreen bedient werden, ist einer der dynamischsten Technikmärkte unserer Zeit. Nutzten vor zwei Jahren erst 1,2 Millionen Bundesbürger im Alter von 14 bis 64 Jahren einen Tablet-PC, sind es aktuell schon 6,4 Millionen - ein Anstieg um rund 430 Prozent binnen zwei Jahren.
Und das Wachstum dürfte sich weiter fortsetzen. Denn in den kommenden zwei Jahren planen weitere mehr als 6 Millionen Verbraucher den Kauf eines Tablet-PCs. Dabei zeichnet sich ab, dass Apple von diesem Wachstum wohl weniger profitieren wird als Samsung. Bezogen auf die gesamte Bevölkerung im Alter von 14 bis 69 Jahren planten 2011 noch 4,7 Prozent den Kauf eines iPads, nur 0,3 Prozent zogen den Kauf eines Samsung Galaxy Tabs in Betracht.
Inzwischen liegen Samsung und Apple bei den Kaufplänen für Tablet-PCs fast gleichauf, mit unvermindert großen Wachstumsraten für Samsung und
einem leichten Rückgang für Apple im Vergleich zum Vorjahr. 5,4 Prozent der 14- bis 69-Jährigen planen in den kommenden zwei Jahren den Kauf eines iPads, 4,2 Prozent den Kauf eines Samsung Galaxy Tabs. Samsung genießt inzwischen mehr Sympathie als Apple Apple und Samsung zählen heute zu den Technik- und Internetmarken mit praktisch universellem Bekanntheitsgrad und Spitzenwerten bei der Sympathie- und Qualitätseinschätzung. Dass die Markenwahrnehmung von Samsung heute gleich positiv oder in Teilen sogar besser ist als die Markenwahrnehmung von Apple, verdankt Samsung einer kontinuierlich verlaufenden, deutlichen Verbesserung des Markenimages in den vergangenen Jahren.
Beide Marken profitieren zudem von der Ausweitung der Kreise, die als Nutzer eines Smartphones oder Tablet-PCs von Apple oder Samsung ihre Marke besonders positiv bewerten. 59 Prozent der 14- bis 64-Jährigen, die Apple kennen, schreiben Apple eine hohe Qualität zu; bei Samsung sind es mit 55 Prozent kaum weniger. Während sich die Qualitätsanmutung von Apple in den letzten zwei Jahren auf hohem Niveau stabilisiert hat, konnte Samsung seine Qualitätswahrnehmung in der Bevölkerung von 39 Prozent auf nun 55 Prozent deutlich steigern.
Bei der Markensympathie hat Samsung Apple sogar schon überholt. Von den 14- bis 64-Jährigen, denen die jeweilige Marke bekannt ist, finden inzwischen 58 Prozent Samsung sympathisch, vor zwei Jahren waren es erst 43 Prozent. Bei Apple ist dagegen ein leichter Rückgang von 52 Prozent im Vorjahr auf 50 Prozent zu verzeichnen, den gleichen Wert wie 2011.
IfD Allensbach 8.702 Deutsche ab 14 Jahre







