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Do, 11:34 Uhr
28.11.2013

Neubau ja - aber mit Augenmaß

Bei weiteren Mitarbeitergesprächen mit den Beamten der Wachabteilungen der Nordhäuser Berufsfeuerwehr hat Nordhausens Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh jetzt die Wichtigkeit einer neuen Feuerwache betont. Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz...

So könnte die Feuerwache aussehen (Foto: privat) So könnte die Feuerwache aussehen (Foto: privat)
„Die Berufsfeuerwehr ist einer der Säulen des Bevölkerungsschutzes in unserer Region. Dazu gehören ordentliche Bedingungen für die Beamten. Diese sind angesichts des jahrelangen Investitionsstaus derzeit im jetzigen Gebäude nur noch eingeschränkt gegeben. Auf der anderen Seite steht der aufgelaufene städtische Schuldenberg von rund 40 Millionen Euro", verweist der Oberbürgermeister.

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Deshalb heißt es jetzt, die nötigen Mittel möglichst effizient einzusetzen. Dies gilt besonders, als uns ein teures Gebäude wenig nutzt, wenn am Ende Geld fehlt, um für eine ordentlich ausgebildete Mannschaft zu sorgen und den nötigen Nachwuchs zu rekrutieren. Und nicht zuletzt ist es wichtig, dass auch die Einsatztechnik auf dem neusten Stand gehalten werden kann. "Es nützt nichts, wenn wir kein Personal mehr einstellen können, oder den Beamten im Einsatzfall veraltete Technik zumuten. Deshalb sichert nur ein Neubau mit finanziellem Augenmaß und kaufmännischem Verstand unsere Berufsfeuerwehr nachhaltig. Und kann schneller realisiert werden, als die teurere Variante“, sagte Dr. Zeh. Letztlich müsse auch Geld zur Verfügung stehen, um die zahlreichen Freiwilligen Feuerwehren in den Stadt- und Ortsteilen angemessen auszustatten.

„Deshalb ist es gut, dass wir jetzt in der komfortablen Situation sind, dass neben dem geplanten Standort Zorgestraße Alternativen geprüft werden können, die weniger Geld kosten könnten. Allerdings ist die Prüfung noch nicht abgeschlossen und ergebnisoffen“, so der Oberbürgermeister beim Gespräch mit den Beamten.

Es sei gut, dass man bei der Standortdiskussion eng mit dem Landratsamt als Kooperationspartner zusammenarbeite. „Kooperation schont die Ressourcen. Und im konkreten Fall könnte im Idealfall am Ende ein gemeinsames Feuerwehrtechnisches Zentrum stehen, in das noch die regionale Leitstelle integriert werden könnte.“
Autor: red

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Kommentare
NDH45
28.11.2013, 14:57 Uhr
Augenmaß
So ein Artikel liest sich doch wieder super. Geht runter wie Öl.

Auf der einen Seite soll an der Einsatzbereitschaft der Nordhäuser Feuerwehren mit "Augenmaß" gespart werden und auf der anderen Seite wird mit "Augenmaß" eine riesige Bibliothek aus dem Boden gestampft, die so sicher niemand wollte und bereits jetzt ein gewisses "Augenmaß" an Wichtigkeit und den derzeit explodierenden Mehrkosten aus den Händen rinnt... und das trotz knappen Haushalt.

Da steht Sie nun unsere neue schöne Feuerwache..

Da wollen wir mal hoffen, dass im Falle einer Havarie die notwendigen einzubauenden Brandmelder einsatzbereit sind und das gewisse "Augenmaß" noch handlungsfähig ist und die veraltete Technik nicht im Vorraum des riesigen Neubaus ausgestellt werden muss. In diesem Sinne.
Rainer H.
28.11.2013, 22:24 Uhr
Feuerwehrneubau mit genauer Planung
In gewisser Weise kann ich NDH45 schon recht geben. Das Problem Feuerwehr ist seit mindestens 10 Jahren bekannt. Statt hier für Sicherheit und Zukunft zu soregn, ließ Frau Rinke die Kulturbibliothek bauen und für weitere Millionen die Flohburg ausbauen. Unserer Kameraden dagegen erhielten keine Renovierung des alten Standortes. Es war halt nicht Chefsache sondern nur das Spielzeug des Bürgermeisters.
Nun heißt es genau zu prüfen, ob an anderen Standorten die Einrichtung einer Feuerwehr möglich ist und gleichzeitig viele Millionen gespart werden können.
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