So, 15:31 Uhr
24.11.2013
Banner ist nun 600 Meter lang
Die gestrige Aktion der Rüdigsdorfer Dorfgemeinschaft kann als Erfolg bezeichnet werden werden. Nach einer kurzen ersten Information hier nun ein ausführlicher Bericht in Ihrer nnz...
Insgesamt beteiligten sich rund 150 Bürger aus Nordhausen, Rüdigsdorf, Petersdorf, Krimderode, Niedersachswerfen, Harzungen, Neustadt, Buchholz und weiteren Gemeinden aus dem Südharz an der Entstehung des vielleicht längsten zusammenhängenden Protestbanners in Deutschland.
Innerhalb einer Stunde waren 600 Meter weißes Vlies mit kreativen Sprüchen gefüllt. Mit Engagement und Witz zeigte sich der Bürgerwille. Von "Gipsabbau zerstört unsere Heimat", über "Natur für unsere Kinder erhalten", "Gips weg - Arbeitsplätze weg", "Nachhaltig denken - Tourismus fördern" bis "Viele Steine - Aussicht keine" oder "Wer anderen einen Steinbruch gräbt, fällt selbst hinein" offenbarte sich ein breites Spektrum von Argumenten für den Schutz der Rüdigsdorfer Schweiz und der gesamten Südharzer Gipskarstlandschaft.
Auf der Infoveranstaltung erläuterte Tomas Kerwitz wie ernst die Lage ist und zeigte sich überwältigt vom großen Zuspruch und der Unterstützung der spontanen Aktion. Er bat die Eigentümer der Grundstücke und Wege, die zu den von Aufsuchungsbohrungen betroffenen Flächen führen, bei Anfragen der Gipsindustrie zu Wegerechten auch das Gespräch mit der Arbeitsgemeinschaft Gipskarst zu suchen und sich über die Auswirkungen ihrer Entscheidung auf Natur und Gesellschaft zu informieren. Zur Zeit ist das der wichtigste Hebel um einen Schutz der einzigartigen Landschaft zu erreichen. Christian Darr vom BUND informierte über die Historie der bestehenden Initiativen seit der Wende und über den aktuellen Stand der verwaltungstechnischen und rechtlichen Bemühungen der Stadt und des Landkreises Nordhausen.
Für die Petition "Raumordnungsverfahren zur Nutzung der Gipskarstlandschaft – Keine weitere Landschaftszerstörung in der Südharzregion" von Dr. Christian Marx wurde 85 zusätzliche Unterschriften gesammelt. Am Abend waren sich alle Beteiligten einig, dass noch genug Ideen und Argumente vorhanden sind, um das Banner in weiteren Aktionen noch länger werden zu lassen. Es soll auf jeden Fall weiter gehen.
Autor: redInsgesamt beteiligten sich rund 150 Bürger aus Nordhausen, Rüdigsdorf, Petersdorf, Krimderode, Niedersachswerfen, Harzungen, Neustadt, Buchholz und weiteren Gemeinden aus dem Südharz an der Entstehung des vielleicht längsten zusammenhängenden Protestbanners in Deutschland.
Innerhalb einer Stunde waren 600 Meter weißes Vlies mit kreativen Sprüchen gefüllt. Mit Engagement und Witz zeigte sich der Bürgerwille. Von "Gipsabbau zerstört unsere Heimat", über "Natur für unsere Kinder erhalten", "Gips weg - Arbeitsplätze weg", "Nachhaltig denken - Tourismus fördern" bis "Viele Steine - Aussicht keine" oder "Wer anderen einen Steinbruch gräbt, fällt selbst hinein" offenbarte sich ein breites Spektrum von Argumenten für den Schutz der Rüdigsdorfer Schweiz und der gesamten Südharzer Gipskarstlandschaft.
Auf der Infoveranstaltung erläuterte Tomas Kerwitz wie ernst die Lage ist und zeigte sich überwältigt vom großen Zuspruch und der Unterstützung der spontanen Aktion. Er bat die Eigentümer der Grundstücke und Wege, die zu den von Aufsuchungsbohrungen betroffenen Flächen führen, bei Anfragen der Gipsindustrie zu Wegerechten auch das Gespräch mit der Arbeitsgemeinschaft Gipskarst zu suchen und sich über die Auswirkungen ihrer Entscheidung auf Natur und Gesellschaft zu informieren. Zur Zeit ist das der wichtigste Hebel um einen Schutz der einzigartigen Landschaft zu erreichen. Christian Darr vom BUND informierte über die Historie der bestehenden Initiativen seit der Wende und über den aktuellen Stand der verwaltungstechnischen und rechtlichen Bemühungen der Stadt und des Landkreises Nordhausen.
Für die Petition "Raumordnungsverfahren zur Nutzung der Gipskarstlandschaft – Keine weitere Landschaftszerstörung in der Südharzregion" von Dr. Christian Marx wurde 85 zusätzliche Unterschriften gesammelt. Am Abend waren sich alle Beteiligten einig, dass noch genug Ideen und Argumente vorhanden sind, um das Banner in weiteren Aktionen noch länger werden zu lassen. Es soll auf jeden Fall weiter gehen.




