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Fr, 16:30 Uhr
22.11.2013

„Mehr Kommunikation wäre besser“

Im nnz-Interview befragt Olaf Schulze Landrätin Birgit Keller zu Dienstwagen, Kommunikationsstörungen, Gebietsreform und möglichen Koalitionen.

nnz: Frau Keller, Ihr Dienstwagen ist eine weiße, auffällige Luxuslimousine. Wie lässt sich das mit Ihrer politischen Gesinnung vereinbaren? Hätten Sie als linke Landrätin nicht bescheidener und sparsamer sein müssen?

Birgit Keller: Ich hatte mir schon Gedanken gemacht, für welchen Dienstwagen wir uns entscheiden sollen. Und wissen Sie, wer ihn am Ende ausgesucht hat?

nnz: Nein.

Birgit Keller: Die Kreiskasse. Wir wählten das günstigste Angebot aus. Ein Kommunalleasing, das wir abschlossen, nachdem wir alle Angebote geprüft haben. Und ich glaube nicht, dass links zu sein bedeutet, ein altes Auto zu fahren oder ineffektiv und unwirtschaftlich zu sein.

nnz: Was ist aus dem schicken schwarzen Mercedes Ihres Vorgängers geworden?

Birgit Keller: Der ist nach Ablauf der Leasingzeit wieder ins Autohaus zurückgegangen.

nnz: In der Stadt Nordhausen sind Kulturveranstalter empört über eine Allgemeinverfügung aus Ihrem Hause, die Freiluftveranstaltungen beschränkt und ernsthaft festlegt, dass bis auf drei Veranstaltungen alle 22 Uhr beendet werden müssen. Abgesehen davon, dass formalrechtlich dagegen nichts zu sagen ist, wie ist Ihre persönliche Meinung zu diesem Erlass?

Birgit Keller: Ich kann die Empörung der Veranstalter genauso nachvollziehen, wie die der Beschwerdeführer. Im Mai wurde die Allgemeinverfügung zum ersten Mal veröffentlicht und vorab haben unsere Mitarbeiter auf der behördlichen Ebene mit der Stadtverwaltung gesprochen. Leider hat auf der politischen Ebene keine Kommunikation stattgefunden. Es geht aber auch nur um einige Punkte in der Innenstadt, nicht um ganz Nordhausen. Die vom Lärm Betroffenen könnten ihr Recht genauso gut einklagen. Ich hätte es begrüßt, wenn in der Sache mehr miteinander geredet worden wäre. Kompromisse finden ist immer besser als amtlich verfügen.

nnz: Wäre der Erlass wieder rückgängig zu machen, wenn es zu einer Einigung zwischen den Veranstaltern und den Betroffenen käme?

Birgit Keller: Ja, aber natürlich nur gemeinsam mit der Stadt Nordhausen.

nnz: Mit Ihrem Amtsantritt nach 22 Jahren CDU-Herrschaft im Kreis haben sie die Fachbereiche im Landratsamt von 16 auf 7 reduziert. Eingespart wurde dadurch nichts, weil alle die Mitarbeiter ihre Lohngruppe behielten. Was hat sich verbessert und warum können sieben Fachbereiche die Arbeiten erledigen, die vorher von 16 beackert wurden?

Birgit Keller: Die Fachgebiete sind ja geblieben. Aber ich habe hier mehr Häuptlinge als Indianer vorgefunden. Durch die Reform erreichen wir in fünf Jahren eine junge, moderne Leitungsebene im Landratsamt, denn die Altersstruktur der derzeitigen Mitarbeiter besagt, dass eine ganze Reihe leitender Mitarbeiter bis dahin in Rente gehen werden.
Im zweiten Schritt möchte ich einen Bürgerservice einführen, der den Bürgern ihre Wege erleichtert. Sie müssen dann wegen einer Sache nicht mehr zu mehreren Ämtern gehen. Dafür wurden Aufgabengebiete meiner Mitarbeiter jetzt schon zusammengeführt.

nnz: Die Kreisgebietsreform scheint von der Landesregierung erst einmal abgeblasen zu sein. Wie wünschen Sie sich ein modernes Nordthüringen?

Birgit Keller: Die Kreisgebietsreform muss kommen. Bis zum Jahre 2020 haben wir 2 Mrd. Euro weniger zur Verfügung als noch 2012. Wenn wir weiterhin Einwohner verlieren, müssen auch Verwaltungen effizienter miteinander arbeiten. Mit der gemeinsamen Rettungsleitstelle des Landkreises mit dem Kyffhäuserlandkreis haben wir einen Anfang gemacht. Da geht zukünftig noch deutlich mehr. Beispielsweise im Tourismus.
Das Leben der Bürger findet aber in den Kommunen statt und die müssen ihre Aufgaben erfüllen können. Kreiszusammenlegungen würden auch Personalfragen vereinfachen. Wir suchen derzeit bspw. einen stellvertretenden Amtsarzt und finden keinen. Ich bin dafür, enger mit dem Kyffhäuserkreis zusammen zu rücken. Aber entscheiden sollten das die Bürger selbst. Hauptsache es wird nicht über unsere Köpfe hinweg von außen entschieden.

nnz: Seit den Äußerungen aus der Landes-SPD am letzten Wochenende scheint ein Bündnis aus LINKE und SPD in Erfurt möglich. Wird sich dadurch nun vor Ort in Nordhausen etwas ändern?

Birgit Keller: Ich suche immer den sachlichen Kontakt und den durchaus auch überparteilich. Die Inhalte stehen im Vordergrund. Der Landkreis zeigt, dass es auch zwischen den drei großen Parteien gut funktionieren kann. Aber Rot-Rot im Land ist für mich die beste Option.

nnz: Wäre es nicht auch für die LINKE und die SPD in Nordhausen an der Zeit, ihr angespanntes Verhältnis zu verbessern?

Birgit Keller: Das ist immer abhängig von den Akteuren, die für ihre Partei stehen.

nnz: Vor wenigen Tagen spielten Sie in einem kleinen Film zum Harzer Sagenpfad mit? Wird man Sie nun bald auf der Leinwand sehen?

Birgit Keller: Nein, für Kino und Fernsehen bin ich nicht geeignet, aber das Drehen hat viel Spaß gemacht. Ich bin von sehr engagierten Ehrenamtlern angesprochen worden, an diesem Beitrag über den Harzer Sagenpfad mitzuwirken. Die kleinen Filme sollen Lust auf die wunderschöne Landschaft im Naturpark Südharz machen. Und das wollte ich gerne unterstützen.

nnz: Frau Keller, vielen Dank für dieses Gespräch.
Autor: nnz

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Kommentare
Wolfi65
23.11.2013, 01:17 Uhr
Fingerspitzengefühl der Linken
So sieht also das Fingerspitzengefühl der Linken aus.
Man hat einfach einen besseren Leasingvertrag ausgenutzt.
Große Autos für die Genossen.
Man muss schon zeigen was man hat.
Bravo Genossin Keller!
Schnell
23.11.2013, 01:59 Uhr
Wann kommt Interview mit SPD-Kultur-Verbote-Krauth?
Super Interview, Herr Schulze. Engagiert und direkt und kritisch.

Jetzt unbedingt dranbleiben und an Frau Krauth (SPD) ran und fragen, warum sie mit der Allgemeinverfügung aus Ihrem Dezernat und ihre Genossen im Kreistag die Kultur in der Stadt kaputt machen wollen? Oder wollte man einfach mal wieder Zeh ärgern? Das langweilt.
Zukunft
23.11.2013, 09:05 Uhr
Verstanden?
Die Landrätin Frau Keller (Linke) hat in der Diskussion um ihr Auto "nichts" verstanden. Das scheinen aber die "Eliten" eh nicht mehr. Das zeigen Beispiele aus der Politik, Wirtschaft und Sport. Aber sie müssen auch nichts verstehen. Wir sind ja schon zufrieden, wenn wir eine Bratwurst für 50 Cent ... ergattern.

Vorbilder, weit und breit, nicht zu sehen. Jetzt soll hier keiner sagen, wenn man eh wenig Geld hat, ist die Freude groß eine Bratwurst für 50 Cent kaufen zu können. Wer ist Schuld an diesen Verhältnissen?
altmeister
23.11.2013, 09:42 Uhr
Meckerer gibt es immer
Was soll immer wieder das lamentieren über das Fahrzeug der Frau Keller? Für so wenig Geld, ohne Anzahlung, das nenne ich wirtschaftlich! Warum hat sich denn zu Frau Rinkes Zeiten keiner der Meckerer hier über das teure Fahrzeug der OB Rinke aufgeregt? Die ist doch aus der SPD, welche sich doch auch das Recht heraus nimmt zu behaupten, dass diese Partei die des kleinen Mannes ist.

Wenn weiterhin hier ausgesagt wird, dass es Möglichkeiten der Änderung bezüglich der Vorgabe zu den Veranstaltungen gibt, sollte das auch genutzt werden. Doch, wie auch angesprochen, ist da die Mitwirkung der Stadt erforderlich, also in erster Linie wohl dem Kopf des Ordnungsamtes, Herr Jendricke. Wenn dieser das allerdings will.
Retupmoc
23.11.2013, 10:40 Uhr
Überdimensioniert
Die Hetze gegen Frau Keller geht mir langsam aber sich auf den ... ! Vielleicht schauen Sie sich @ Zukunft den Wagen einmal an. Der ist nicht überdimensioniert. Und wenn die Leasingrate so ist, wie gesagt, dann ist der sogar billig. Nur weil Frau Keller von der Linken ist, wird hier gehetzt. Soll Sie vielleicht mit einem Smart vorfahren?
Boris Weißtal
23.11.2013, 11:01 Uhr
dummer Neid
wer es schafft für weniger als 255€ im Monat ohne Anzahlung und ohne Endzahlung von Euch Dauerneidnörglern ein Neuwagen zu leasen, der darf hier meckern. Außerdem spendiere ich dem noch einen Einkaufsgutschein und ne Bratwurst im renoviertem Rewe.

Ob ich noch Herrn Zeh für die Übergabe des Gutscheins gewinnen kann, weiss ich noch nicht.

Zum Vergleich: Rinkes Citroen hat über die Jahre gemittelt fast 600 € nur an Leasing im Monat gekostet. Da würden mich mal die Ausschreibungsunterlagen interessieren, vermutlich war das Citroenangebot tatsächlich günstiger als die Angebote von Jaguar und Bentley.
Schnell
23.11.2013, 12:24 Uhr
Weiß einer was: War Rinke-PräsidentenCitroen nun ausgeschrieben oder nicht.
Na was ist denn nun: War Rinkes "Präsidenten Kutsche" nun ausgeschrieben oder nicht. Das muss sich doch wohl rausfinden lassen.
Motte83
23.11.2013, 14:29 Uhr
Ende bitte
Ein Leasing für einen VW-Golf kann ohne Anzahlung durchaus 380 Euro monatlich kosten. Die Landrätin hat wirtschaftlich gehandelt, ein Fahrzeug braucht sie zweifelsfrei auch und damit sollte jetzt auch jeder Dauernörgler einsehen, dass die weitere Diskussion lediglich Ausdruck mangelnden Sachverstands ist!
Paulinchen
23.11.2013, 16:08 Uhr
Ist Frau B. Rinke noch OB?
So langsam nervt diese Diskussion. Die Redaktion täte gut daran das Thema Rinke und Citroen zu schließen.
wissender
23.11.2013, 16:23 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Schnell
23.11.2013, 17:01 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
altmeister
23.11.2013, 19:18 Uhr
Verantwortung
Sehr geehrte @Paulinchen, klar ist Frau Rinke nicht mehr OB. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Landrätin Keller wirtschaftlich gehandelt hat und die für die Stadt entstandenen Mehrkosten auf den Prüfstand gehören sollten, welche durch die Ex-OB Rinke verursacht wurden. Warum darf nicht zur Verantwortung gezogen werden, wenn Geld verschwendet wurde?
Das ist keine Neiddiskussion, doch auch Frau Rinke hätte über die gleichen Leasingkonditionen wie Frau Keller verfügen können und auch als OB benötigt man ein Dienstfahrzeug, genau wie eine Landrätin.
BuergervonNordhausen
24.11.2013, 22:31 Uhr
Landrätin Keller:Wann platzen all die Blasen?
Was hat die Landrätin denn nach über einem Jahr überhaupt hingekriegt? Meiner Meinung nach nur Blasen. Dazu passte es allzu gut, wenn Sie nun auch noch als Laiendarstellerin auf dem Harzer Sagenpfad wandelt. Sie ist selbst wie eine Sage, nämlich ohne wahren Kern. Und nun macht sie auch noch den Landkreis zu ihrer Bühne.

Auf allen Veranstaltungen ist sie zu finden, wo sie mit ihrem dicken BMW hinfährt, den natürlich nicht sie ausgesucht hat. Wenn etwas schlecht läuft, und das ist ganz viel, die Landrätin war es nie. Da war es eben die Kreiskasse, die ihr gegen ihren Willen den Bonzenwagen aufgedrückt hat. Ich frage mich, wie man das alles, was die Landrätin im Wahlkampf versprochen hat, schaffen kann, wenn man nur auf allen möglichen Veranstaltungen und Festen rumtanzt?

Und die Fakten scheinen das zu bestätigen: Millionendefizit im Haushalt. Sogar noch mehr Schulden als ihr Vorgänger. Und statt Personalkosten zu senken, sind die sogar noch gestiegen. Da hat man die Fachbereichsleiter reduziert, aber anscheinend arbeiten die Leute für teures Geld jetzt unterqualifiziert weiter. Und das alles bezahlt der Steuerzahler. Dann kriegen alle auch noch frei an den Brückentagen. Bezahlt auch der Steuerzahler. Und der Bürgerservice, wann kommt der denn eigentlich? Alles nur Gefasel, unterm Strich ist nichts zu sehen außer Minus.

Und jetzt noch der Quatsch mit der Ruheverfügung. Die weiß doch offenbar gar nicht, was bei ihr im Haus läuft. Und dann wieder auf Schmusekurs gehen, von wegen, man könnte ja alle Seiten verstehen. Bla bla bla. Die haben einfach wieder einen Bock geschossen. Und die Landrätin will es nicht gewesen sein und faselt von besserer Kommunikation. Wirkliche Veränderung wird sicherlich erst die Kreisgebietsreform bringen, denn dann erst werden wirklich Köpfe rollen.
Schnell
25.11.2013, 07:02 Uhr
@Buerger von Nordhausen: Blasen platzen spät, siehe Rinke
Hallo Bürger von Nordhausen: Blasen platzen spät, siehe Rinke.

- gelöschte Daten,
- Theatergebäude vernachlässigt
- Dienstwagenaffäre,
- 40 Millionen Euro hinterlassene Schulden,
- Geldfresser Kulturbibliothek
all das kommt erst jetzt ans Licht. Also: Geduld. Irgendwann kommt alles raus. (Wenn die Daten nicht vorher gelöscht sind :-)
Frank Tabatt
25.11.2013, 07:06 Uhr
Ende der Diskussionen
Ich würde vorschlagen, das ab sofort alle Beiträge nur noch unter Angabe des richtigen Namens veröffentlicht werden, das mindert die Anzahl von nicht freigegebenen Beiträgen und führt mit Sicherheit zu mehr Sachlichkeit. Wer eine Meinung zu irgend etwas hat , soll auch dazu stehen oder seine Hetze sein lassen
Frank Tabatt
Schnell
25.11.2013, 07:18 Uhr
Eine Blase nur noch: Jendricke-Straßenbahn nach Kromderode
Bitte, erlauben Sie noch eine Super-Blase, Herr Tabatt:

Wann kommt die Super-Duper-Straßenbahnlinie nach Krimderode, die unser "Fachmann", Herr Jendricke im Wahlkampf 2012 versprochen hat?!

Ha, Ha, Ha, mir tun die Ohren weh, so laut knallt die Blase. Volksvera... vom Feinsten.
andreas66
25.11.2013, 09:31 Uhr
@Frank Tabatt
Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Die ganze Dummschwätzerei unter dem Aliasnamen nervt. Werden vom Verfasser nur Antworten mit Klarnamen gewünscht, kommt nix aus dem Lager der Schreibwütigen. Ich hab kein Problem da mit Klarnamen zu kommentieren. Sollte generell so eingeführt werden. Bei den ganzen Kampagnen gegen Keller, Rinke usw. sollte auf jedem Fall eine Gegendarstellung mit Fakten oder wahren Zahlen der jeweiligen Verwaltung veröffentlicht werden. Zum Fall Keller mit - Dienstwagen teuer oder nicht - kam vom Landratsamt nix. Vielleicht war der weiße BMW halt das günstigste Angebot. Falls es geschehen hab ich es überlesen.
Harzer_Wolf
25.11.2013, 09:50 Uhr
Auf nach Krimderode!
Ja schnell noch etwas geschrieben @ Schnell und schon hatte ich ein wenig Spaß am Vormittag.

Die Straßenbahn bis zum AKS wäre aus meiner Sicht nicht unvernünftig. Man muss ja nicht im 10 min - Takt fahren. Alle 30 min würde ausreichen. Wenn Veranstaltungen im AKS sind ( übrigens eine gute Idee mit dem gemeinsamen Fußball schauen ) kann man ja nach Bedarf Sonderfahrten durchführen. Auch die vielen Menschen, die im Stadtpark Erholung suchen, würden das sicher begrüßen. So gesehen hat Herr Jendricke eine gute Idee gehabt.

Zur Neiddebatte @ Schnell muß ich sagen, das der Dienstwagen keine Affäre ist. Das ist ein Schnäppchen und für eine Landrätin durchaus auch angemessen. Hier geht es doch nur um Hetze wegen einer Parteizugehörigkeit.
andreas66
25.11.2013, 12:07 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrags
Max Freiheit
25.11.2013, 12:18 Uhr
Kellers Ansehen in der eigenen Partei
wäre sicherlich mal einige Fragen wert.

Ich glaube irgendwie, daß etliche ihrer Genossen da paar Probleme mit ihrem Verhalten und den Handlungen haben.

Da wäre die Geschichte von BMW - deren weiß-blaues Logo nicht ohne Grund diese Form hat und an die Geschichte der Firma in der deutschen Luftfahrt erinnert. War man nicht freudig Großlieferant für Hitlers-Luftwaffe? Z.B. die Motoren für FW-190 und Me-109?

Und auch ohne diese Kriegsgewinnler-Historie, wäre da noch die Sache das diese günstigen Leasingpreise nur Zustande kommen, weil BMW das als Werbemaßnahme betreibt.

Die Landrätin und damit der Landkreis sind also faktisch Werbeträger für diese Firma und es ist wie bei Facebook - der Nutzer ist kein "Kunde" sondern das eigentliche Produkt.

Welche Gegenleistung BMW für diese günstigen Preise verlangt - nun ja, uneigennützig machen sie es wohl nicht - und sei es nur Imagepflege.

Und letztlich ist die Diskussion über einen Dienstwagen alles andere als abgeschlossen.

Da wäre die brennende Frage: Braucht eine OB oder Landrätin eigentlich WIRKLICH einen Dienstwagen?
Warum kann das nicht vom üppigen Gehalt und diversen Pauschalen abgegolten werden?
Gern mit Abrechnung nach Kilometerpauschale wie bei allen anderen üblich?

Und der größte Geldbatzen ist ja weder Leasing noch Versicherung, sondern der Fahrer! Da werden 5stellige Beträge verplempert.

Was spricht denn eigentlich gegen alternative Lösungsansätze, also neben dem Offensichtlichen: Selbstfahren?
So etwas wie: Taxi oder Rufbus nutzen - wäre mal auszurechnen was das kosten würde.

Oder ganz progressiv: Öffentliche Verkehrsmittel mit dem Mehrwert des Bürgerkontaktes?

Von mir aus sollte die Frau kostenfrei eine Jahreskarte für Straßenbahn und Bus, sowie Thüringenweit für die Bahn bekommen.
Damit Sie auch gleich mal live mitbekommt was ihre und die von ihren Kollegen/Genossen mitgetragene Verkehrspolitik und dortigen Sparbeschlüsse für Auswirkungen haben!
_________________________________________
Anm.der Red: Hiermit ist die Diskussion beendet.
Artur der Engel
25.11.2013, 13:16 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Die Diskussion ist beendet
nail2011
25.11.2013, 13:33 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Die Diskussion ist beendet
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